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Fr, 00:25 Uhr
19.02.2016
Neues aus Sondershausen

„Wohncampus Hospitalstraße“

Bebauungsplan oder nicht, dass war gestern am späten Abend ein heißer Diskussionspunkt im Stadtrat von Sondershausen. Um was es ging, erfahren Sie hier...

Erinnern sie sich noch? Im Jahre 2010 hatte kn über den Abriss eines Gebäudes in der Hospitalstraße gegenüber vom Seniorenpark berichtet:
Abriss in Sondershausen

Jetzt interessiert sich ein Investor für das Gelände und möchte es, in einem als Mischgebiet bezeichneten Bereich der Stadt, bebauen.
Es geht um das Projekt „Wohncampus Hospitalstraße“ mit anderen Worten hier sollen Wohnanlagen gebaut werden. Es handelt sich wohl um eine Investorengruppe aus dem Bereich Göttingen. Sogar der Bau eines Hotels wurde in Aussicht gestellt.

Knackpunkt, soll man einfach den Investor bauen lassen, oder will man als Stadt Sondershausen mit einem Bebauungsplan Einfluss nehmen können, wie und in welcher Form gebaut wird, zum Beispiel Begrenzung der Geschosshöhe.

Und es geht um viel. Bisher mussten in Sondershausen durch die drei Wohnungsunternehmen viele Wohnungen abgerissen werden, und der Wohnungsneubau war nicht gerade berauschend. Wenn dann in Größenordnungen Wohnungen gebaut werden, kann es den Wohnungsmarkt heftig durcheinander wirbeln. Und selbst die Stadt könnte in Probleme geraten, hat man doch mit der "Wippertal" eine städtische Wohnungsgesellschaft.

Nach Aussagen von Bürgermeister Joachim Kreyer hat man allerdings die Pläne von einer dreistelligen Wohnungszahl auf 89 hochwertige Wohnungen bei Investor reduziert, zumindest in den Planvorstellungen.

Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. O3: „Wohncampus Hospitalstraße“

Der Stadtrat der Stadt Sondershausen fasst gemäß § 13 a Abs. 1 Nr. 1 Baugesetzbuch (BauGB) den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. O3: „ Wohncampus Hospitalstraße“
Zur Wiedernutzbarmachung des ehemaligen Gewerbestandortes lNTEK mit einer städtebaulich verträglichen und geordneten Entwicklung sowie der Klärung der verkehrstechnischen Anbindung des Plangebiets an die Hospitalstraße und der inneren Erschließung soll ein Bebauungsplan der Innenentwicklung nach § 13 a BauGB aufgestellt und durchgeführt werden.

Der Beschluss passierte bei drei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen den Stadtrat.

In der Diskussion waren sich die Stadtratsmitglieder recht uneinige. Sigried Rößner (Die Linke) sieht Probleme bei der verkehrstechnischen Anbindung.
Hartmut Thiele (CDU) sagte, dann können wir mit bestimmen und auch der möglich Bau eines Hotels könnte wichtig sein.
Martin Ludwig hätte lieber ein Baugebiet für Einfamilienhäser und stimmte nicht zu. Auch die Nubi (Gehard Axt) stimmte nicht zu, weil es der Stadtentwicklungskonzeption widerspreche, und erst die Innenstadt bebaut werden sollte. Hier die ausführliche Begründung von Axt, die er kn übergab:
Stellungnahme Nubi
Autor: khh

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