So, 10:07 Uhr
21.02.2016
Feuerwehr aktuell
Anstieg der Alarmierungen bei den Feuerwehren?
Bei Gesprächen und anderen Jahreshauptversammlungen hatte kn bereits bemerkt, die Feuerwehren werden großzügiger alarmiert. Auch bei der Jahreshauptversammlung am Freitag in Sondershausen – Stockhausen war das ein Thema. Aber es gibt auch viel Positives zu vermelden. Einzelheiten dazu hier...
Am Freitagabend fand im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Sondershausen Stockhausen die Jahreshauptversammlung statt, kn berichtete über die gravierenden Probleme bei der Ausrüstung und den Räumlichkeiten schon ausführlich:
Gefährlicher Investitionsstau bei Feuerwehren
Wehrleiter Mike Grambs hatte zur gestrigen Jahreshauptversammlung kompetenten Besuch erhalten. Fachbereichsleiter Manfred Kucksch (in Vertretung des Bürgermeisters Joachim Kreyer), Kreisbrandinspektor Peter Ortlepp und Stadtbrandmeister Sven Wreden.
Beim Rechenschaftsbericht konnte Kamerad Mike Grambs gleich mit einer tollen Meldung aufwarten. Am 14.1. kam der kleine Feuerwehrmann Paul zur Welt und zum Dank wurde die Wehr Stocksen gleich mit dem ersten Ausrücken des Jahres belohnt.
Im Dezember hatte die Wehr 22 Einsatzkräfte uns fünf aktive Alterskameraden, sowie eine 20- köpfige Jugendgruppe. Da kann man in Stocksen wahrlich stolz drauf sein.
Die Wehr muss 2015 58 Mal ausrücken und landete auf Platz drei hinter Bebra. Dabei ging es u.a. 14 Mal um Brände und 27 Mal um technische Hilfeleistungen (Ölspurbeseitigungen) und auc drei Fehlalarme waren dabei.
Im Durchschnitt waren sechs Kameraden bei den Einsätzen dabei mit 075 Stunden Einsatzzeit und einer Gesamtstundenzahl von 265.
Die neue Alarm- und Ausrückeordnung beschert eine größere Anzahl der Einsätze, so Grambs, was Stadtbrandmeister Sven Wreden auch bestätigte. Allerdings fand Grambs die Alarmierung beim Gefahrguteinsatz bei der GSES (Quecksilber – kn berichtete) etwas zu großzügig, schließlich waren 106 Einsatzkräfte zeitweilig auf Achse und 84 bis zum Schacht gerufen worden.
In diesem Zusammenhang stellte Grambs fest, wir sind als Gefahrgutzug gut aufgestellt.
Wenn es tatsächlich gewollt zu einer großzügiger ausgelegten Ausrücken der Feuerwehren kommt, dann sollten die Verantwortlichen erst recht beachten, dass nicht nur die Kameraden sondern auch die Technik mehr zum Einsatz kommt, so ein Kamerad im Gespräch mit kn (siehe Probleme Ausrüstung!).
Es wurden 48 Ausbildungsabende und ein Wochenendlehrgang durchgeführt. Ein Mal im Monat gibt es eine gemeinsame Ausbildung mit Großfurra. Gemeinsame Ausbildung gibt es auch mit Bebra (man teilt sich ja die B4 bei der Betreuung) und mit Bad Frankenhausen (Dank von Grambs an die Kameraden Jens Fischer und Andreas Vogt von Frankenhausen.
Auch der Feuerwehrverein Stocksen war vielfältig aktiv. Alles kann kn nicht aufführen, wie Unterstützung Possenlauf Martinsumzug, Zusammenarbeit mit Kita und Weihnachtsmarkt.
Zum Thema Weihnachtsmarkt musste sich Kucksch als Vertreter der Stadt eine harsche Kritik anhören. Wir sind als Kameraden für die Stadt aktiv tätig, bereichern den Weihnachtsmarkt und müssen neuerdings 50 Euro pro Tag für den Stand berappen, statt früher 10 Euro.
Außerhalb der Versammlung sagte ein Kamerad zu diesem Thema zu kn: Die Stadträte kümmern sich nicht um unsere Ausrüstung und hauen uns bei den Gebühren auch noch in die Pfanne. Das möchte kn nicht kommentieren, aber jeder Leser kann sich seinen eigenen Reim darauf machen.
Auch bei der Jugendarbeit steht man gut da, denn beim Stand 31.12. konnte man auf 10 Mädchen und 10 Jungen bei der Jugendgruppe verweisen und mit einer bemerkenswerten Zusammensetzung (Bei sechs Neuzugängen und einem altersbedingten Abgang).
Florian Grambs berichtete vom gemeinsamen Jugendausbildungstag mit DRK und THW und die erhaltenen Auszeichnungen, kn berichtete öfter.
Kucksch überbrachte die Grüße des Bürgermeister und beglückwünschte die Kameraden zurguten Arbeit bei der helfenden Hand. Zum Thema Ausrüstung hatte kn bereits berichtet. Kucksch kündigte an, es werde keine extra Wasserwehr geben, aber die Wehren am Wasser (Stocksen, Bebra, Berka und Mitte) werden ein zertifizierte Ausbildung erhalten.
Kreisbrandschutzinspektor Peter Ortlepp verwies auf die Wichtigkeit des Titels Ehrenbeamter für Rettungskräfte. Es ist der Schutz für die Einsatzleiter und gibt rechtliche Sicherheit für ihre Weisungen. Der Titel ist mehr Schutz, als Pflicht, so Ortlepp.
Wreden informierte, dass die Zahl der Einsatzkräfte in den letzten Jahren von 306 auf 287 gesunken sei. Ebenso wie vorher Grambs, Kucksch und Ortlepp dankte Wreden vor allem den Ehefrauen und Freundinnen / Freunden für das Verständnis.
Damit auch klar ist, wer einen ausgeben muss gab es auch Auszeichnungen. Das Abzeichen in Bronze gab es für Christian Heider und Marcel Pestel. In Gold (das sind 40 Jahre Mitgliedschaft in der FFW) gab es das für Ralf Minner, Harald Schmidt, Bernd Fischer und Gerd Pfannmüller.
Unter viel Beifall wurde Ralf Minner aus Altersgründen aus der Einsatzabteilung verabschiedet. Die Auszeichnungen und Ehrungen nahmen Mike Grambs, Kucksch, Wreden, Ortlepp und Florian Grambs vor.
Hier Ralf Minner nochmals in voller Größe, der nicht nur bei der Feuerwehr sehr aktiv ist, denn schon traf in kn bei der Hauptversammlung des Bergmannsvereins!
Autor: khhAm Freitagabend fand im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Sondershausen Stockhausen die Jahreshauptversammlung statt, kn berichtete über die gravierenden Probleme bei der Ausrüstung und den Räumlichkeiten schon ausführlich:
Gefährlicher Investitionsstau bei Feuerwehren
Wehrleiter Mike Grambs hatte zur gestrigen Jahreshauptversammlung kompetenten Besuch erhalten. Fachbereichsleiter Manfred Kucksch (in Vertretung des Bürgermeisters Joachim Kreyer), Kreisbrandinspektor Peter Ortlepp und Stadtbrandmeister Sven Wreden.
Beim Rechenschaftsbericht konnte Kamerad Mike Grambs gleich mit einer tollen Meldung aufwarten. Am 14.1. kam der kleine Feuerwehrmann Paul zur Welt und zum Dank wurde die Wehr Stocksen gleich mit dem ersten Ausrücken des Jahres belohnt.
Im Dezember hatte die Wehr 22 Einsatzkräfte uns fünf aktive Alterskameraden, sowie eine 20- köpfige Jugendgruppe. Da kann man in Stocksen wahrlich stolz drauf sein.
Die Wehr muss 2015 58 Mal ausrücken und landete auf Platz drei hinter Bebra. Dabei ging es u.a. 14 Mal um Brände und 27 Mal um technische Hilfeleistungen (Ölspurbeseitigungen) und auc drei Fehlalarme waren dabei.
Im Durchschnitt waren sechs Kameraden bei den Einsätzen dabei mit 075 Stunden Einsatzzeit und einer Gesamtstundenzahl von 265.
Die neue Alarm- und Ausrückeordnung beschert eine größere Anzahl der Einsätze, so Grambs, was Stadtbrandmeister Sven Wreden auch bestätigte. Allerdings fand Grambs die Alarmierung beim Gefahrguteinsatz bei der GSES (Quecksilber – kn berichtete) etwas zu großzügig, schließlich waren 106 Einsatzkräfte zeitweilig auf Achse und 84 bis zum Schacht gerufen worden.
In diesem Zusammenhang stellte Grambs fest, wir sind als Gefahrgutzug gut aufgestellt.
Wenn es tatsächlich gewollt zu einer großzügiger ausgelegten Ausrücken der Feuerwehren kommt, dann sollten die Verantwortlichen erst recht beachten, dass nicht nur die Kameraden sondern auch die Technik mehr zum Einsatz kommt, so ein Kamerad im Gespräch mit kn (siehe Probleme Ausrüstung!).
Es wurden 48 Ausbildungsabende und ein Wochenendlehrgang durchgeführt. Ein Mal im Monat gibt es eine gemeinsame Ausbildung mit Großfurra. Gemeinsame Ausbildung gibt es auch mit Bebra (man teilt sich ja die B4 bei der Betreuung) und mit Bad Frankenhausen (Dank von Grambs an die Kameraden Jens Fischer und Andreas Vogt von Frankenhausen.
Auch der Feuerwehrverein Stocksen war vielfältig aktiv. Alles kann kn nicht aufführen, wie Unterstützung Possenlauf Martinsumzug, Zusammenarbeit mit Kita und Weihnachtsmarkt.
Zum Thema Weihnachtsmarkt musste sich Kucksch als Vertreter der Stadt eine harsche Kritik anhören. Wir sind als Kameraden für die Stadt aktiv tätig, bereichern den Weihnachtsmarkt und müssen neuerdings 50 Euro pro Tag für den Stand berappen, statt früher 10 Euro.
Außerhalb der Versammlung sagte ein Kamerad zu diesem Thema zu kn: Die Stadträte kümmern sich nicht um unsere Ausrüstung und hauen uns bei den Gebühren auch noch in die Pfanne. Das möchte kn nicht kommentieren, aber jeder Leser kann sich seinen eigenen Reim darauf machen.
Auch bei der Jugendarbeit steht man gut da, denn beim Stand 31.12. konnte man auf 10 Mädchen und 10 Jungen bei der Jugendgruppe verweisen und mit einer bemerkenswerten Zusammensetzung (Bei sechs Neuzugängen und einem altersbedingten Abgang).
Florian Grambs berichtete vom gemeinsamen Jugendausbildungstag mit DRK und THW und die erhaltenen Auszeichnungen, kn berichtete öfter.
Kucksch überbrachte die Grüße des Bürgermeister und beglückwünschte die Kameraden zurguten Arbeit bei der helfenden Hand. Zum Thema Ausrüstung hatte kn bereits berichtet. Kucksch kündigte an, es werde keine extra Wasserwehr geben, aber die Wehren am Wasser (Stocksen, Bebra, Berka und Mitte) werden ein zertifizierte Ausbildung erhalten.
Kreisbrandschutzinspektor Peter Ortlepp verwies auf die Wichtigkeit des Titels Ehrenbeamter für Rettungskräfte. Es ist der Schutz für die Einsatzleiter und gibt rechtliche Sicherheit für ihre Weisungen. Der Titel ist mehr Schutz, als Pflicht, so Ortlepp.
Wreden informierte, dass die Zahl der Einsatzkräfte in den letzten Jahren von 306 auf 287 gesunken sei. Ebenso wie vorher Grambs, Kucksch und Ortlepp dankte Wreden vor allem den Ehefrauen und Freundinnen / Freunden für das Verständnis.
Damit auch klar ist, wer einen ausgeben muss gab es auch Auszeichnungen. Das Abzeichen in Bronze gab es für Christian Heider und Marcel Pestel. In Gold (das sind 40 Jahre Mitgliedschaft in der FFW) gab es das für Ralf Minner, Harald Schmidt, Bernd Fischer und Gerd Pfannmüller.
Unter viel Beifall wurde Ralf Minner aus Altersgründen aus der Einsatzabteilung verabschiedet. Die Auszeichnungen und Ehrungen nahmen Mike Grambs, Kucksch, Wreden, Ortlepp und Florian Grambs vor.
Hier Ralf Minner nochmals in voller Größe, der nicht nur bei der Feuerwehr sehr aktiv ist, denn schon traf in kn bei der Hauptversammlung des Bergmannsvereins!























