Sa, 00:01 Uhr
05.03.2016
Neues aus Sondershausen
Ein Dankeschön!
Statt eines Leserbriefes erreichte kn jetzt ein Lesergedicht. Man könnte es auch eine Hymne für einen Radweg nennen oder Kritik an manchem Bürger! Seien Sie schön neugierig…
Es gibt die ganz besonder'n Tage,
da einem Gutes widerfährt,
wo ich mal herzlich Danke sage,
das sei Euch hier sehr leicht erklärt:
Auf alter stillgelegter Strecke
der 100 jährigen Eisenbahn
hat sich zu einem guten Zwecke
mit großem Nutzen 'was getan.
Wo einstmals Bimmelbahnenschienen
und auch manch' Schrankenwärter stand,
kann uns zur Freude heute dienen
ein ebenerdig neues Band
Ein Band, das glat ist wie Beton
auf einer Autostraße,
zum Wandern, auch zum Fahrradfahr'n,
es hat die rechten Maße.
Ob Opa mit Rollator, Oma mit Kinderwagen
vergnügt sich längst schon groß und klein,
da würde Goethe wieder sagen:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein!
Doch etwas trübt schon meinen Blick,
man traut sichs' kaum zu sagen,
was ich am Bahndamm liegen sah
schon nach den ersten Tagen.
Ob Fernseher, ob Mikrowelle,
Stühle und auch Flaschen – viel Müll-
obwohl mein Fahrrad schnell-
musste mein Blick erhaschen.
Wer Fernseher zum Bahndamm schleppt,
um sie dort zu entsorgen,
der sollte sich, weil es ihm fehlt,
mal ein Gehirn ausborgen!
Doch können solche Strolche nicht
uns uns're Freude nehmen
am neuen Fahrrad-Wander-Weg,
aber sie soll'n sich schämen.
Obgleich zur Freigabe des Weg's
Prominenz noch nicht gekommen,
die Sondershäuser haben längst
ihm in Besitz genommen.
D'rum allen die beteiligt war'n
an Wegeplanung oder -bau
den sagen herzlich Danke wir,
egal ob Mann und Frau.
Es gibt die ganz besonder'n Tage,
da einem Gutes widerfährt
und so ein Tolles Weg-Geschenk,
das ist des Dankes wert!
Dieter Strödter
Sondershausen 10. Februar 2016
Autor: khhEin Dankeschön!
Es gibt die ganz besonder'n Tage,
da einem Gutes widerfährt,
wo ich mal herzlich Danke sage,
das sei Euch hier sehr leicht erklärt:
Auf alter stillgelegter Strecke
der 100 jährigen Eisenbahn
hat sich zu einem guten Zwecke
mit großem Nutzen 'was getan.
Wo einstmals Bimmelbahnenschienen
und auch manch' Schrankenwärter stand,
kann uns zur Freude heute dienen
ein ebenerdig neues Band
Ein Band, das glat ist wie Beton
auf einer Autostraße,
zum Wandern, auch zum Fahrradfahr'n,
es hat die rechten Maße.
Ob Opa mit Rollator, Oma mit Kinderwagen
vergnügt sich längst schon groß und klein,
da würde Goethe wieder sagen:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein!
Doch etwas trübt schon meinen Blick,
man traut sichs' kaum zu sagen,
was ich am Bahndamm liegen sah
schon nach den ersten Tagen.
Ob Fernseher, ob Mikrowelle,
Stühle und auch Flaschen – viel Müll-
obwohl mein Fahrrad schnell-
musste mein Blick erhaschen.
Wer Fernseher zum Bahndamm schleppt,
um sie dort zu entsorgen,
der sollte sich, weil es ihm fehlt,
mal ein Gehirn ausborgen!
Doch können solche Strolche nicht
uns uns're Freude nehmen
am neuen Fahrrad-Wander-Weg,
aber sie soll'n sich schämen.
Obgleich zur Freigabe des Weg's
Prominenz noch nicht gekommen,
die Sondershäuser haben längst
ihm in Besitz genommen.
D'rum allen die beteiligt war'n
an Wegeplanung oder -bau
den sagen herzlich Danke wir,
egal ob Mann und Frau.
Es gibt die ganz besonder'n Tage,
da einem Gutes widerfährt
und so ein Tolles Weg-Geschenk,
das ist des Dankes wert!
Dieter Strödter
Sondershausen 10. Februar 2016
