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Sa, 19:59 Uhr
05.03.2016
Feuerwehr aktuell

Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Sondershausen-Jecha gab es heute die Jahreshauptversammlung. Neben Auszeichnungen und Beförderungen kam dieses Mal Kritik von der Jugendfeuerwehr...

Bevor es traditionell am Abend zu einem gemütlichen Besammensein kommt, stand heute erst mal die obligatorische Jahreshauptversammlung von Wehr, Jugendwehr und Verein auf dem Programm. Am Nachmittag trafen sich die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Paul Volkmann Sondershausen in ihrem Feuerwehrhaus in Jecha.

Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Wehrleiter Matthias Sickel konnte auf ein gutes Jahr 2015 zurückblicken. Im letzten Jahr wurden 48 Ausbildungsabende durchgeführt. Schwerpunkt der Ausbildung waren Fahrzeugkunde, Leiterausbildung, Retten und Selbstretten, Einsatzübungen sowie die Vermittlung von Theorie, wie FWD - Vorschriften und 1. Hilfe.

Die 17 Kameradinnen und Kameraden wurden zu 19 Einsätzen alarmiert. Bei 9 Brandeinsätzen, 5
technischen Hilfeleistungen und 5 Fehlalarmen waren sie 265 Stunden im Einsatz.

Doch nicht nur zur Ausbildung und zu Einsätzen war man aktiv. Im Mai führten wir unseren Wochenendlehrgang wieder in Uftrungen durch, so Sickel. Schwerpunkte der Ausbildung waren Erste Hilfe, Wasserförderung über lange Wegstrecken, richtiges Verhalten bei der
Brandbekämpfung und richtiger Umgang mit einer Brandmeldeanlage.

Der Höhepunkt im Jahr war wie immer unser Feuerwehrfest, welches vom 14.08. - 16.08. stattfand. Auch dieses Mal ist es gelungen mit Tombola, Kuchenstand, Kinderhüpfburg, Schießstand und den Wettkämpfen im Löschangriff eine bunte Mischung zu organisieren, was gut in Jecha ankam.

In diesem Jahr findet das Feuerwehrfest vom 19. - 21.08. statt.

Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), Achim Sickel, Matthias Sickel, der Vorsitzende der Kreisfeuerwehrverbandes Mario Hasenbein und der Stadtbrandmeister Sven Wreden im Präsidium der Jahreshauptversammlung.

Bei Jahresbericht zur Jugendfeuerwehrarbeit Jecha im Jahre 2015 ging es nicht ohne Kritik ab. In der Jugendfeuerwehr wurden im letzten Jahr 13 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 15 Jahren betreut. Sie treffen sich montags um 16 Uhr im Gerätehaus der Feuerwehr. Doch nicht nur Feuerwehrausbildung und Erste Hilfe stehen auf dem Progranirn. So wurden Ausflüge unternommen, Baden gefahren, Tischtennis gespielt und gebowlt.

Im Juni fuhren sie zum Kreiszeltlager nach Stollberg und die Weihnachtsfeier sollte mit einem Besuch beim Rettungshubschrauber in Nordhausen beginnen der allerdings bei Eitreffen zu einem Einsatz abhob.

Die Jugendfeuerwehr Jecha feiert in diesem Jahr ihr 25 jähriges Bestehen im Rahmen unseres Feuerwehrfestes, welches vom 19.-21. August in Jecha stattfindet, so Sickel.

Um in nächster Zukunft den Nachwuchs für die Einsatzabteilung der Feuerwehr zu sichern, sind weiterhin verstärkt Anstrengungen zu unternehmen, damit noch mehr Kinder den Weg in die Jugendfeuerwehr finden.
Doch wenn noch mehr Kinder sich Für die Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr entscheiden, sind auch die Kommunen gefordert. Die Jugendfeuerwehrmitglieder von heute sind die Feuerwehrleute von morgen und benötigen die für Sie vorgeschriebene Schutzbekleidung um Unfällen und Verletztmgen vorzubeugen.

Es ist jetzt das 3. Jahr in Folge, so Matthias Sickel, dass das Geld im Stadthaushalt nicht ausreicht, um die Jugendfeuerwehren mit der nötigen Schutzbekleidung auszurüsten. Wie lange soll das noch so weiter gehen? Wie lange will die Stadt Sondershausen sich noch vor Ihrer Verantwortung drücken?
Muss erst etwas passieren damit man merkt was man verpasst hat oder will man es aussitzen, wie es in der Politik üblich ist, so M. Sickel weiter.

Ein Kamerad sagte nach der Versammlung zu kn, für den Kauf des Bahnhofs hat man Geld, aber die Feuerwehren (nicht nur die von Jecha) mit unzureichenden Mitteln auszustatten.

Bei allen Sponsoren, Vereinsmitgliedern und Familien, die die Arbeit der Jugendfeuerwehr unterstützt haben, bedankt sich Sickel und hofft auch weiterhin auf gute Zusammenarbeit,


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Kreyer würdigte die Leistungen von Wehr und Verein, sowohl bei der Ausbildung und den Einsätzen oder bei der Organisation der Feste. Zur Kritik von Matthias Sickel zuvor sagte er, ihr seid mit dieser Kritik nicht allein. Die Konsolidierung, in der sich die Stadt Sondershausen befindet zwingt zu finanziellen Einschnitten. Wir haben als Stadt über 3 Millionen weniger an Schlüsselzuweisungen in den letzten 5 Jahren erhalten und bekräftigte, für die Haushaltsentscheidungen sind die Stadträte zuständig.

Ich stehe zu den Entscheidungen, statt die Jugendfeuerwehr die Einsatzabteilungen besser zu unterstützen, wie es mein Verantwortlichen vorgeschlagen haben, so Kreyer. Er bekräftigte, die Jugendarbeit ist sehr wichtig.


Sowohl Wreden, als auch Hasenbein würdigten die Arbeit der Wehr und des Vereins Jecha. Hasenbein und auch Kreyer würdigten die schon über 25 Jahre dauernde Zusammenarbeit mit der FFW im hessischen Mardorf. Die Freundschaft wird aufrecht erhalten und man sich immer wieder gegenseitig, ob zu Festen oder zu besonderen Geburtstagen zu gratulieren. Der Vereinsvorsitzende aus Mardorf, Heinrich Lepper und Helmut Reisse, freuten sich über die lange Partnerschaft. Auch Kreyer, Wreden, Hasenbein und die beiden Sickels hoben die langanhaltende Partnerschaft hervor.

Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Dann waren die Beförderungen an der Reihe. Tino John und Bernd Schönemann wurden zu Feuerwehrmänner ernannt, Karsten Riesner und Frank Strömel zu Oberfeuerwehrmännern und Domenik Helbing zum Löschmeister.

Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Michael Müller mit dem silbernen Brandschutzabzeichen am Bande geehrt.

Die goldene Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes erhielten, Liselotte Köhler, Karsten Riesner und Holger Villmov, der heute allerdings nicht anwesend sein konnte. Einen Blumenstrauß erhielt Margit Kirchner, die jüngst ihren 65. Geburtstag feierte und sich mit einem Glas Sekt bedankte.

Hoppla, werden jetzt Insider sagen, keine Information zur Arbeit des Feuerwehrvereins Jecha? Da Vereinsvorsitzender Achim Sickel auf das 25 - jährige Jubiläum zurück blicken konnte, wird das kn in einem gesonderten Artikel würdigen verbunden übrigens mit einer Ehrung. Seien Sie gespannt.
Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nicht alles eitel Sonnenschein bei der FFW (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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