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Fr, 12:07 Uhr
18.03.2016
Landespolitiker äußern sich

Frauen haben Recht auf mehr

SPD-Landtagsabgeordnete Dorothea Marx: „Wir müssen in Deutschland endlich mit dem Skandal aufräumen, dass es einen Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen gibt....

Diesen Lohnunterschied gibt es aus einem einzigen Grund: weil die Frauen Frauen sind. In kaum einem anderen Land in Europa werden Frauen so drastisch schlechter bezahlt als Männer. Das ist ein unhaltbarer Zustand“, sagt Dorothea Marx, die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag anlässlich des Equal Pay Day.

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Dieser wird am Samstag, dem 19. März 2016, zum neunten Mal in ganz Deutschland begangen. Der Equal Pay Day markiert den Zeitpunkt, den Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen. „Frauen sind in Deutschland mindestens genauso gut ausgebildet wie Männer. Dennoch liegt die Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen bei 21,6% im bundesdeutschen Gesamtdurchschnitt“, kritisiert die Landespolitikerin, die auch Mitglied im Landesvorstand der ASF Thüringen ist. Die Schere zwischen den Löhnen von Männern und Frauen schließe sich auch im Laufe des Berufslebens nicht, sondern gehe immer weiter auseinander.

In den letzten Jahren habe sich beim Thema gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit in Deutschland kaum etwas getan. „Die Ankündigungen der Unternehmen, gleiche Löhne zu zahlen, waren zumeist nur Lippenbekenntnisse. Deshalb muss der Gesetzgeber eingreifen. Wir brauchen endlich ein Entgeltgleichheitsgesetz, wie im Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD geregelt. Nur so werden die Unternehmen in Deutschland gezwungen, wirklich zu handeln.“, erklärt Marx.

Zum Hintergrund:

Der Equal Pay Day markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied, der laut Statistischem Bundesamt aktuell 21,6 Prozent in Deutschland beträgt. Umgerechnet ergeben sich daraus 79 Tage, die Frauen zum Jahresanfang umsonst arbeiten müssen: 21,6 Prozent von 365 Tagen = 79 Tage. Damit fällt der Equal Pay Day 2016 auf Samstag, den 19. März.

SPD-Wahlkreisbüro Dorothea Marx (MdL)
Autor: khh

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Kommentare
Frank1966
18.03.2016, 13:16 Uhr
Wiso ein Recht auf mehr?
Frauen haben ein Recht auf genauso viel und kein Recht auf mehr.
153 Jahre sozialdemokratische Politik und alles was denen oder gern auch Ihnen, Frau Marx einfällt, ist der Ruf nach dem Gesetzgeber. Ich würde vorschlagen, das im Sinne der derzeit katastrophalen Weltpolitik, der Gesetzgeber ein 24 Stundenerlass beschließt, in dem Männlein und Weiblein oder gendermäßig, dem hier auf dem Planeten wohnende Lebewesen vorschreibt, was es in jeder einzelnen Sekunde eines Tages zu tun und lassen haben soll.

Schaut auf Euer Wahlergebnis, schaut auf Euere Gründerväter, schaltet endlich Euer Gehirn wieder ein und macht Politik für die bürgerliche Mehrheit. Erklärt mir endlich einmal warum hier alles aus dem Ruder läuft. Was habt Ihr vor mit Deutschland? Was steht wirklich in den 4+2 Verträgen? Warum stehen wir weiterhin unter der SHAEF - Gesetzgebung der Alliierten? Warum haben wir keine eigene Verfassung? Wann sind wir endlich frei?

Wann hört Ihr endlich auf, die Welt mit Waffen zu versorgen?

Tun Sie mir bitte dabei einen Gefallen und holen Sie sich keinen Rat bei Claudia Roth, denn die leugnet sogar öffentlich Teile unseres Grundgesetzes.

Artikel 20 Abs. 4 GG:

„Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

Schafft endlich Abhilfe gegen diese menschenverachtende Politik.
Mueller13
18.03.2016, 18:27 Uhr
Aus dem Propagandaministerium
Wer lässt sich so einen Mist eigentlich noch einreden? War Frau Marx in ihrer langen Politikerkarriere jemals bei einer Firma zu Besuch? Z.B. Wago. Hat Sie da die Personalleiterin (vermutlich eine Frau) mal gefragt, ob es denn in dieser Firma so etwas gibt wie "Männerlohnlisten" und "Frauenlohnlisten"?
Wird es zu 100% nicht geben. Was es aber gibt, sind Unterschiede in der Berufswahl. Typische Frauenberufe (Frisör, Reinigungskraft, Grundschullehrerin) sind einfach schlechter bezahlt als Männerberufe (z.B. Bau, Werkzeugmacher oder Gymnasiallehrer). Das hat aber rein gar nichts mit unterschiedlicher Entlohnung zu tun. Weil Frisör Detlef nämlich das gleiche Gehalt bekommt wie Frisörin Claudia.
Des Weiteren kümmert sich eine Frau häufig mehr um die Familie und arbeitet deshalb verkürzt (=weniger Lohn). Männer hingegen sind häufig bei Montagearbeiten anzutreffen (=hoher Lohn).

Aber immer wieder gut, wenn die SPD ein paar Kampfparolen abliefern konnte. Danke Frau Marx.
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