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Mo, 10:31 Uhr
21.03.2016
Ein Blick in die Statistik

Mehr ausländische Neu-Thüringer

Wie das Thüringer Landesamt für Statistik auf Basis vorläufiger Ergebnisse einer Schnellschätzung der Wanderungsstatistik mitteilt, zogen im Jahr 2015 ca. 31.000 Ausländerinnen und Ausländer mehr nach Thüringen, als im gleichen Zeitraum fortzogen. Die Zahlen haben sich 2015 damit fast verdreifacht...

Diese positive Wanderungsbilanz des Jahres 2015 resultiert aus dem Zuzug von knapp 42.000 ausländischen Personen nach Thüringen und dem Fortzug von rund 11.000 Ausländerinnen und Ausländern aus Thüringen. Damit wurde der höchste Wanderungsüberschuss von Ausländerinnen und Ausländern in Thüringen festgestellt.

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Im Jahr 2014 hatte es noch 19.760 Zuzüge und 8.887 Fortzüge gegeben, woraus sich ein Wanderungssaldo von 10.873 ausländischen Personen ergeben hatte. Somit hat sich die Zahl der Zuzüge im Jahr 2015 mehr als verdoppelt, während die Zahl der Fortzüge um 22 Prozent zugenommen hat. Der Wanderungssaldo hat sich 2015 fast verdreifacht.

Der für 2015 im Rahmen der Wanderungsstatistik ermittelte Wanderungssaldo für Thüringen von 31.000 Ausländerinnen und Ausländern beruht auf einer erstmals durchgeführten Schnellschätzung. Diese basiert auf bereits vorliegenden geprüften Ergebnissen für die Monate Januar bis August 2015 und auf geschätzten Daten für das Wanderungsgeschehen von Ausländerinnen und Ausländern (Zuzüge und Fortzüge) für die Monate September bis Dezember 2015.

Für diesen Zeitraum wurden Auszählungen der Rohdaten vorgenommen. Die Differenzen zwischen diesen Auszählungen und den geprüften Monatsergebnissen wurden anhand vergangener Monate modelliert und mit Hilfe dieses Modells auf die Monate September bis Dezember 2015 übertragen.
Autor: red

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Kommentare
Psychoanalytiker
21.03.2016, 20:06 Uhr
Ausländische Neu-Thüringer
Das ging aber schnell, die hier eingereisten Kriegs- und Wirtschafts- Flüchtlinge (diese Unterscheidung stammt von Demokraten – zum Beispiel unseren regierenden CDU-Politikern) sind bereits „Neu-Thüringer“, also integriert.
Mich würde aber etwas anderes interessieren. Die Schnellstatistiker werden bestimmt eine Antwort geben können.

Es wird hier von Neu-Thüringern, also Männern gesprochen. Frauen zählen also statistisch nicht mit?
Oder sind doch nur Männer eingereist, weil die Frauen im Kriegsgebiet ausharren müssen. Ach ja, die Bundesregierung lässt ja für 2 Jahre keinen Nachzug von Familienangehörigen zu, wie konnte ich dies vergessen. Also weiter, liebe Statistiker. Wie viele dieser Neu-Thüringer können bereits in deutscher Sprache kommunizieren? Wieviel Lehrer gibt es für die Menschen, die mit Deutsch derzeit noch nichts oder sehr wenig anfangen können? Wie viele haben einen Bildungsstand, der mindestens unserem Hauptschulabschluss entspricht? Wieviele dieser Menschen haben eine Chance auf eine Lehrstelle?

Mit welchem Alter (auch Schnellschätzung) ist dieser Mensch in der Lage, einen menschenwürdigen Beruf auszuüben? Schätzen Sie doch bitte auch ganz schnell, wie hoch der durchschnittliche Verdienst sein wird. Wieviele Jahre wird dieser Mensch bis zum Rentenalter beruflich tätig sein können? Wieviel dieser Menschen werden wegen zu geringer Rentenanwartschaften danach auf Sozialhilfe angewiesen sein?

Also, liebe Statistiker, ich warte auf eine Schnellschätzung, das bekommt Ihr doch hin!

Und noch eine Bitte an die NNZ-Redaktion. Schließt bitte die Kommentarfunktion erst dann, wenn die Statistiker geantwortet haben – Danke!
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