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Mo, 11:24 Uhr
21.03.2016
Tierschutzbund

Osterfeuer birgt tödliche Gefahr für Tiere

Während der Ostertage werden die traditionellen Osterfeuer wieder vielen heimischen Wildtieren zum Verhängnis. Insbesondere Kleintiere, die das aufgeschichtete Reisig als Unterschlupf nutzen, fallen den Flammen zum Opfer, wenn die Feuer zur Begrüßung des Frühlings entzündet werden...

Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt daher, auf die Tradition zu verzichten oder entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu treffen.

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Liegen die Brennguthaufen bereits mehrere Wochen auf derselben Stelle, ist die Gefahr groß, dass sich bereits Tiere darin verkrochen haben. Damit die Ostertradition nicht zur tödlichen Falle wird, sollte man das Brennmaterial erst kurz vorher auf- und unbedingt kurz vor dem Abbrennen noch einmal umschichten. Es reicht keinesfalls aus, nur am Brennmaterial zu rütteln, um die Tiere zu vertreiben, da sich viele aus Angst völlig ruhig verhalten, anstatt die Flucht nach vorne anzutreten. Wer beim Umschichten gar auf brütende Vögel oder seltene Tierarten stößt, sollte von der Verbrennung tunlichst gänzlich absehen.

Lebensraum statt Feuerfalle

Für viele Wildtiere bieten die aufgeschichteten Reisighaufen einen idealen Lebensraum. Kleintiere, wie Igel, Kröten oder Mäuse, nutzen die Haufen als sicheres Versteck und Wohnraum. Heckenbrüter, wie Amsel, Rotkehlchen oder Zaunkönig, deren Brutzeit mitunter bereits im März beginnt, finden hier eine geeignete Kinderstube. Viele der in den Osterfeuern getöteten Tiere sind vor allem im eigenen Garten wichtige Helfer bei der Vertilgung unerwünschter Insekten. Zusätzlich sind sie ein notwendiger Faktor zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts. Wer daher ganz auf das Osterfeuer verzichten kann, hat stattdessen die Möglichkeit, mit den Reisighaufen ganzjährige Lebensräume für die heimische Tierwelt zu schaffen.

Die alljährlichen Osterfeuer gehen auf einen heidnischen Brauch zurück, bei dem die Menschen den Wechsel von Winter auf Frühling feiern. Die Feuer werden, je nach Region, am Karsamstag, am Abend des Ostersonntags oder am Morgen des Ostermontags entzündet.
Autor: red

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Kommentare
x-tus
21.03.2016, 12:24 Uhr
ach herrje....
...gut das wir daran erinnert werden .. nur mal aus meiner erinnerung heraus .... übers jahr werden reisig äste usw auf einem lagerplatz gesammelt .... 14 tage bis eine woche vor entzünden des traditionsfeuers werden dann erst die haufen ordentlich aufgeschichtet ..... soweit erinnere ich mich an den ablauf der osterfeuer ..was soll dieser artikel ??? wollen wir den menschen wieder etwas vermiesen ? jeder verein ,jede feuerwehr die ein osterfeuer veranstalten/durchführen wissen das ganz genau und schichten wie bereits erwähnt erst wenige tage vorher die haufen um ... und .. ich.. habe es noch nie erlebt das irgentwelche tiere in den flammen des osterfeuers den tod fanden nur mal so ,denn jeder der etwas bei klarem verstand ist weis was hier in diesem artikel dargestellt wird und verhält sich entsprechend ,natürlich giebt es auch da wieder die berühmten ausnahmen der unverbesserlichen doch diese werden sich auch durch unser aller geschreibsel nicht belehren lassen wenn die faulheit siegt .... ;- )
Aus die Maus
21.03.2016, 15:34 Uhr
Straßen
Tödliche Gefahr für Tiere sind Straßen.
Da werden sie überfahren mit und ohne absicht!
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