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Di, 16:00 Uhr
22.03.2016
Verkehrsunfallstatistik

Alle 59 Minuten ein Unfall

Der seit Jahren anhaltende positive Trend der Verkehrsunfallentwicklung konnte im vergangenen Jahr nicht fortgesetzt werden. Am Mittag wurden die Zahlen des Jahres 2015 vorgestellt und ausführlich erläutert...

Unfall auf der A38 (Foto: Feuerwehr Heiligenstadt (Archivaufnahme)) Unfall auf der A38 (Foto: Feuerwehr Heiligenstadt (Archivaufnahme))
In den vier Nordthüringer Landkreisen ereigneten sich im zurückliegenden Jahr insgesamt 8.850 Verkehrsunfälle. Das ist gegenüber 2014 ein Anstieg um 318 Unfälle oder um 3,7%.

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In ihrer Gesamtheit betrachtet seien die Zahlen "an sich recht erfreulich", sagte Polizeidirektor Michael Köster zum Pressegespräch, die Zahl der Unfälle mit Verletzten etwa stieg nur um nahezu unbedeutende 3 Fälle auf 1.066 an. "Der allgemeine Trend ist aber nicht an uns vorbei gegangen", musste Köster dann aber doch einschränken - die Zahl der bei Unfällen Getöteten Personen stieg von 20 auf 26 Menschen, statistisch gesehen kam es alle 59 Minuten zu einem Unfall. Die Landespolizeiinspektion ist dabei die größte Behörde ihrer Art im Freistaat, wenn man nach der Fläche geht. Viel Land bedeute viele Verkehrswege und entsprechend hohe Unfallzahlen. Trotzdem liegt man bei den Unfällen unter dem Bundesdeutschen wie auch dem Thüringer Durchschnitt. Mit einer Unfallhäufigkeit von 2.411 Unfällen pro 100.000 Einwohner liege man deutlich unter dem Schnitt im Freistaat von 2.605 Unfällen. "Insgesamt ist Nordthüringen eine relativ sichere Gegend zum Leben und Auto fahren", sagte Köster.

Dabei sinkt die Zahl der Einwohner im Schutzbereich der Landespolizeinspektion seit Jahren deutlich - 2004 waren es noch 409.979 Personen, zehn Jahre später nur noch 366.855. Die Zahl der Kraftfahrzeuge sank im gleichen Zeitraum aber kaum, erklärte Köster, hinzu kommt der Charakter der Region als Transitstrecke, es gibt also ingesamt mehr als genug zu tun auf Nordthüringens Straßen. Die Unfälle auf den Autobahnen fallen im übrigen nicht in den Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion sondern in den der Autobahnpolizei und sind somit nicht in der heute vorgestellten Statistik erfasst.

Unfallursachen

Zu den Hauptunfallursachen zählten auch im vergangenen Jahr wieder eine nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit (441), das Nichtbeachten der Vorfahrt sowie Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren (260) sowie nicht genügender Sicherheitsabstand (188).

Am meisten krachte es im Jahresverkauf im Juni und September, an einem Montag war die statistische Möglichkeit, in einen Unfall verwickelt zu werden am höchsten. 16 der 24 tödlichen Unfälle ereigneten sich zwischen Freitag und Sonntag. Zu den Getöteten gehören 19 Autoinsassen, zwei Radfahrer und fünf Fußgänger.

Polizeidirektor Michael Köster (2 v.l.) erläuterte am Nachmittag die Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2015 (Foto: Angelo Glashagel) Polizeidirektor Michael Köster (2 v.l.) erläuterte am Nachmittag die Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2015 (Foto: Angelo Glashagel)

Gegen überhöhte Geschwindigkeit und Fahren unter Einfluss von Drogen oder Alkohol helfen polizeiliche Maßnahmen wie Kontrollen. Fehlverhalten beim Abbiegen, Überholen und Wenden oder bei den Vorfahrtsregelungen kann man fast nur präventiv begegnen, hieß es am Nachmittag.

Junge Fahrer, älter Verkehrsteilnehmer, Fußgänger

Besonderes Augenmerk bei der Verkehrsprävention wird seit Jahren auf die Altersgruppe der sogenannten "Jungen Fahrer" gelegt. Hier gingen die Verkehrsunfälle insgesamt und die Unfälle mit Verletzten zwar um 10,2 oder 11,9 Prozent zurück.

Durchweg gestiegen ist die Beteiligung von Seniorinnen und Senioren (ü65) an Unfällen. Das betrifft nicht nur ihre Beteiligung an Unfällen selbst. Auch als Opfer von Unfällen kamen ältere Verkehrsteilnehmer häufiger zu Schaden. Wobei Köster und Kollegen einschränken und darauf hinweisen das die Personen, die in der Statistik mit 65+ angegeben werden, überwiegend über 70 und zum Teil über 80 Jahre alt waren. "Die Generation 60+ und 65+ ist heute hochaktiv und mobil", sagte Polizeidirektor Köster, damit einher gehe häufig aber auch eine gewisse Selbstüberschätzung. "Die Fehler nehmen ab einem bestimmten Alter zu, die Leute sind schneller überfordert", so Köster weiter. Wie man dem Herr werden wolle sei eine politische Frage, welche die Polizei nicht beantworten könne. Theoretische Tests mit praktischen Prüfungsdruck sowie Seh-, Hör-, und Reaktionstests auch im Alter oder in regelmäßigen Abständen sähen die Beamten natürlich gern.

Eine weitere Auffälligkeit in der Statistik hat die Polizei im Fehlverhalten von und gegenüber Fußgängern ausgemacht. Um 20,8%, respektive 26%, stieg die Zahl der Unfälle hier. Die Bereiche ältere Verkehrsteilnehmer und schwache Verkehrsteilnehmer "ohne Knautschzone" seien für die Zukunft steigende und wichtige Probleme, mit denen man sich beschäftigen werde, so Köster. Allerdings sind die Möglichkeiten der Beamten begrenzt. Zwar muss auch wer als Fußgänger eine rote Ampel überquert mit Verwarn- und Bußgeldern rechnen, "im Bußgeldkatalog gibt es für jeden etwas", sagte Polizeihauptkommissar Frank Stecher. Die Umsetzung entsprechender Maßnahmen, etwa an Fußgängerampeln, würde aber sehr Personalintensiv ausfallen. Hinzu kommen Akzeptanzprobleme und die Erreichbarkeit der Zielgruppe - Kinder und Jugendliche trifft man in der Schule an, ältere Mitbürger sind derart zentriert nicht zu erreichen.

Das Erziehung zum richtigen Verkehsverhalten wirken kann, zeigt die Zahl der getöteten jungen Verkehrsteilnehmer: im Altersbereich bis 20 Jahre kam eine Person zu Tode - ein Fußgänger. In der Altersgruppe 21-24 Jahre waren es zwei, bei den 25-34jährigen vier Personen. Vor Jahren sah das noch ganz anders aus, erinnerte sich Köster, inzwischen hat sich der Schwerpunkt in die Altersklasse 35+ verschoben, zeigt die Statistik. Hier waren 11 Todesopfer zu beklagen, in der Gruppe 60+ waren es acht. Die positive Entwicklung im Bereich der jungen Fahrer habe man sowohl veränderten Ausbildungsmethoden in den Fahrschulen, der Präventionsarbeit in der Verkehrssicherheit und massiven polizeilichen Aktionen zu verdanken, sagte der Polizeidirektor.

Richtig Glück habe man bei den Schulwegsunfällen gehabt, erklärte Michael Köster - gerade einmal vier Fälle musste man im vergangenen Jahr verzeichnen. Zwei mal waren die Kinder zu Fuß unterwegs gewesen, zweimal mit dem Rad, in jedem Fall kamen sie mit leichten Verletzungen davon.

Leider wurden im zurückliegenden Jahr auch mehr Unfallfluchten registriert und zur Anzeige gebracht. Hier wurde ein Anstieg um 5,6 Prozent auf 1.830 verzeichnet. Nahezu bei jedem fünften Unfall verließ ein Beteiligter den Unfallort. Bei 102 Unfallfluchten kamen zudem Personen zu Schaden, elf Menschen wurden schwer verletzt. Erfreulich sei die Aufklärungsquote - mit 48% konnten die Beamten fast jede zweite Unfallflucht 2015 klären, im Jahr zuvor waren es 38% gewesen.

Der Blick in die Landkreise

Landkreis Nordhausen
Insgesamt wurden hier 2.174 Verkehrsunfälle registriert, davon 234 mit Personenschaden. Zwei Menschen wurde bei diesen Unfällen getötet und 288 verletzt.

Landkreis Eichsfeld
Insgesamt wurden hier 2.114 Verkehrsunfälle registriert, davon 268 mit Personenschaden. Sieben Menschen wurde bei diesen Unfällen getötet und 362 verletzt.

Unstrut-Hainich-Kreis
Insgesamt wurden hier 2.810 Verkehrsunfälle registriert, davon 354 mit Personenschaden. Zwölf Menschen wurde bei diesen Unfällen getötet und 451 verletzt.

Kyffhäuserkreis
Insgesamt wurden hier 1.752 Verkehrsunfälle registriert, davon 210 mit Personenschaden. Fünf Menschen wurde bei diesen Unfällen getötet und 270 verletzt.

Strafen, Akohol und Drogen

Trotz gestiegener Zahl der Unfälle sind die Zahlen der Ordnungswidirigkeitenanzeiegen sowie der Barverwarnungen zurückgegangen. Das liege auch daran, das man Polizeibeamte nun einmal nur an einer Stelle einsetzen könne, so Köster, sichern die Kollegen eine Demonstration oder ein Fußballspiel, stehen weniger Kräfte für die Verkehrsüberwachung bereit.

Im Jahr 2015 wurden 27.652 (29.016) Anzeigen sowie 9.935 (13.350) Verwarnungen ausgesprochen. Zurückgegangen ist das Fahren unter Alkoholeinfluss, dafür wurden aber mehr Fahrten unter illegalen Drogen registriert und zur Anzeige gebracht.


Im Jahr 2015 konnten in der polizeilichen Verkehrsüberwachung 882 Fahrer wegen „Fahren unter Alkohol“ und „Fahren unter Drogen“ im Straßenverkehr zur Verantwortung gezogen werden. Dabei mussten wegen des Verdachts des Fahrens unter illegalen Drogen 444 Blutentnahmen angeordnet und durchgeführt werden. Die Größenordnung im Bereich Fahren unter Einfluss von Drogen sei eine relativ neue Entwicklung, erklärte Polizeidirektor Köster, die Verfügbarkeit für alle Arten von Drogen sei auch in Nordthüringen flächendeckend gegeben. Einen Anstieg der Fallzahlen registriert die Statistik seit 2008/09.

Bei der Feststellung von Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr ist ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Weiterhin wurden nach dem Straßenverkehrsgesetz, dem Strafgesetzbuch und dem Pflichtversicherungsgesetz 2.972 Anzeigen bearbeitet. 3.241 Maßnahmen der Polizei, wie Sicherheitsleistungen, Mängelberichte und Kontrollaufforderungen erfolgten.

Bei den Kontrollen der Risikogruppe „Junge Fahrer“ gab es allein an den Wochenenden 391 Geschwindigkeitskontrollen, in deren Ergebnis 150 Bußgeldverfahren eingeleitet wurden, die ein Fahrverbot nach sich zogen. Durch verstärkte Kontrollmaßnahmen an den Wochenenden stellten die Beamten 57,5 % des „Fahrens unter Alkohol“ und 39,4 % des „Fahrens unter illegalen Drogen“ fest.

Trotz leicht angestiegener Zahlen im Jahr 2015 darf vermutet werden, das nach dem aufgezeigten positiven Trend der Unfallentwicklung in den letzten zehn Jahren sich trotz steigender Verkehrsbelastung diese Tendenz in den nächsten Jahren fortsetzten wird. Ein Grund hierfür ist unter anderem die Weiterentwicklung des technischen Fortschritts im Fahrzeugbau. (ABS, ESP, Seitenaufprallschutz, Rückfahrwarner und andere elektronischen Fahrhilfen ). Ob die neue Technik unter Umständen die Fahrerinnen und Fahrer auch dazu verleite, höhere Risiken einzugehen, müsse in den kommenden Jahren untersucht werden, hieß es zum Pressegespräch.

Unfallschwerpunkte

Unfallschwerpunkte, die sich in den letzten Jahren auf den Bereich der Bundesstraßen B 4, B 81, B 85, B 247 und B 249 abgezeichnet haben, bedürfen weiterhin der Beachtung, um die Unfallzahlen weiter zurückdrängen zu können. Besonderes Augenmerk muss dabei außerorts auf die
  • B 81, zwischen den Landesgrenzen Sachsen-Anhalt und Thüringen bis Ilfeld, weiter B 4 Nordhausen und Abzw. Hain, Neuheide und Sondershausen, zwischen Abzweig Obertopfstedt und Abzweig Wasserthaleben
  • B 84, zwischen Bad Langensalza und Allmenhausen
  • B 85, Landesgrenze Thüringen/Sachsen-Anhalt und Einfahrt Denkmal
  • B 247, zwischen Worbis-Leinefelde bis Mühlhausen,
  • B 247 Höngeda und Großengottern,
  • B 249 Sondershausen/Graß und Ebeleben
gelegt werden.

Im Streckenabschnitt der B 85, im Kyffhäusergebirge, ist eine hohe Unfallbeteiligung von Zweiradfahrzeugen zu verzeichnen. Aus diesem Grund werden bereits seit mehreren Jahren gesonderte Verkehrsüberwachungsmaßnahmen, aber auch präventive Aktionen mit Beteiligung anderer Einrichtungen wie DEKRA, TÜV, Verkehrswacht und der Presse erfolgreich durchgeführt. "Es sind nur wenige die unvernünftig fahren", sagte Hauptkommissar Stecher, "aber die prägen das Gesamtbild".

Vorbeugen ist besser als "heilen"

Es werden für die Verkehrsteilnehmer umfangreiche Anstrengungen unternommen, um zielgerichtet das Unfallgeschehen zu beeinflussen. So leistet die Thüringer Landespolizei speziell im Bereich der Verkehrssicherheitsarbeit einen großen Beitrag. Schwerpunkte bilden hier besonders die Verkehrserziehung in den Kindergärten und Grundschulen, die Aufklärungsaktionen für die Gruppe der jungen Fahrer und immer mehr auch Aktionen für die älteren Verkehrsteilnehmer.

Die vier Jugendverkehrsschulen, die im Schutzbereich der Landespolizeiinspektion Nordhausen tätig sind, führten 758 Schulungen und Ausbildungen durch. Bei einer Teilnehmerzahl von 19.898 Schülern der 1. & 4. Klassen wurden 3.287 Stunden geleistet. Im Weiteren wurden 43 Vorträge bei Veranstaltungen, wie zum Beispiel Verkehrsteilnehmerschulungen der Kreisvolkshochschulen, gehalten. Die Teilnehmerzahl betrug hier 1.801 bei geleisteten 198 Stunden.

Bei den Aktionstagen „Junge Fahrer“ soll es nicht um Orientierung an den Defiziten der jungen Fahrer und Fahrerinnen, sondern um den Aufbau und die Unterstützung vorhandener Fähigkeiten und Fertigkeiten gehen. Durch zielgerichtete Einflussnahme und einer breiten Palette von Veranstaltungsangeboten durch Polizei und Träger für Verkehrssicherheit soll die gleichmäßige Betreuung jugendlicher Verkehrsteilnehmer besser gewährleistet werden.

Trotz rückläufiger Unfallzahlen bei den „Jungen Fahrern“ muss weiterhin darauf hingewirkt werden, dass eine durchgehende Betreuung dieser Verkehrsteilnehmer weiter an Kontinuität gewinnt.

Fazit und Ausblick

Geschwindigkeit ist Hauptunfallursache Nr. 1 - darauf wird die Polizei ihre Maßnahmen weiter ausrichten. Die Bekämpfung der Hauptunfallursache Alkohol und Drogen wird kontinuierlich weiter betrieben.

Die Verkehrsüberwachung der Polizei, in besonderer Hinsicht auf die Zweiradfahrer im Harz und am Kyffhäuser, findet auch im Jahr 2016 wieder auf einer länderübergreifenden Ebene statt. In Auswertung der Kradsaison 2015 wurde am 8. Dezember des vergangenen Jahres in der Polizeiinspektion Nordhausen der Staffelstab zur länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion der Polizei „Sicher durch den Harz“ an die Landespolizeiinspektion Northeim/ Osterode übergeben. Die Maßnahmen werden präventiv und repressiv durchgeführt.

Sowohl durch Reformen innerhalb der Polizeiorganisationen als auch gesellschaftliche Einflüsse, wie die aktuelle Flüchtlingssituation, zwangen die Länderpolizeien, ihre Aufgaben zu überdenken und neu zu strukturieren. Eine zentrale präventive Auftaktveranstaltung zeitnah zum Beginn der Kradsaison, wie sie in den letzten Jahren organisiert und umgesetzt wurde, wird es nicht mehr geben. Saison vorbereitend ist als gemeinsame Auftaktaktion der Länder eine Großkontrolle in den eigenen Schutzbereichen - unter Beteiligung aller Dienststellen - vorgesehen.

Die gesamte Aktion wird wieder unter dem Motto „Sicher durch den Harz“ stehen. Im Bereich der LPI Nordhausen stellt der Bereich der B 85, zwischen der Landesgrenze Sachsen-Anhalt und Thüringen - einschließlich der Zufahrt zum Gelände des Kyffhäuserdenkmals, seit Jahren einen unfallauffälligen Bereich, vor allem durch Kradfahrer dar. Durch ihren Bekanntheitsgrad ist diese besonders an den Wochenenden von überörtlich starkem Ausflugs- und Kradverkehr hoch frequentiert. Gleichzeitig sind dort pflichtwidrige, aggressive und verkehrsgefährdende Verhaltensweisen durch die Kradfahrer zu erkennen.

Daraus resultierende umfangreiche verkehrsorganisatorische Maßnahmen der örtlichen Unfallkommission, zum Beispiel „Rüttelstreifen“, führten in den zurückliegenden Jahren nur zu Teilerfolgen. Die Unfälle 2015 in diesem Bereich sind leicht zurück gegangen. Es wurde kein Kradfahrer im Jahr 2015 bei VKU getötet.

Auf der Straße wird der weitaus größte Teil des Personen- und Güterverkehrs befördert. Ein weiterer Anstieg im Güterverkehr ist für die Zukunft prognostiziert. Der Warenverkehr findet weiterhin auf der Straße statt. Die polizeiliche Überwachung des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs muss - unter Beachtung der Steigerung am Verkehrsaufkommen – daher weiterhin einen Schwerpunkt darstellen.

Bei der Gruppe der Jungen Fahrer/- innen müssen trotz rückläufiger Unfallzahlen weiterhin kurz- und langfristig Verhaltensänderung erreicht werden. Verkehrsteilnehmern ab 65 müssen Empfehlungen gegeben werden, wie sie sich und andere Verkehrsteilnehmer vor den Gefahren des Straßenverkehrs schützen und ihre Fahrtüchtigkeit erhalten können.

Um eine spürbare Verhaltensänderung von Verkehrsteilnehmern zu erreichen, muss die Prävention durch repressive Maßnahmen nachhaltig unterstützt werden.
Greiner/Glashagel
Autor: red

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Kommentare
free Gigi
22.03.2016, 21:57 Uhr
nicht wirklich überraschend
ist doch die Polizei rund um die uhr mit neuen Aufgaben betraut wurden - so bleibt halt weniger zeit für Verkehrsüberwachung.
Des einen Leid des anderen Freud...
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