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Di, 18:13 Uhr
22.03.2016
Neues aus Sondershausen

Es ist noch Baustelle!

Der Unstrut-Werra-Radweg (UWR) wird sehr gern benutzt, und sorgt vor seiner Freigabe für viel Gesprächsstoff in Sondershausen…

Das war in der gestrigen Einwohnerversammlung Sondershausen-Mitte/Hasenholz/Östertal nicht anders.

Es ist noch Baustelle! (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Es ist noch Baustelle! (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Natürlich war wieder der UWR, der für Gesprächsstoff sorgte. Und wieder ging es um das Verhältnis Radfahrer und Spaziergänger. Vielen Spaziergängern scheint nicht klar zu sein, dass es vordringlich ein Radweg ist. Aber auch einige Radfahrer scheinen den UWR als Rennbahn zu betrachten, wie ein Radfahrer erschrocken feststellte.

Die rasen ja auf dem Weg, das ist ja gefährlich, gibt es denn keine Geschwindigkeitsbegrenzung? Die Frage musste Sondershausens Bauamtsleiter Manfred Kucksch verneinen. Hier gilt einfach §1, dass heißt Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme. Und das wird wohl zu machen sein.

Es ist noch Baustelle! (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Es ist noch Baustelle! (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Pikant bei der ganzen Sache: Bauamtsleiter Manfred Kucksch sagte es klar, der UWR ist zwischen Schrader-Straße und Berka (ehemaliger Bahnhof) immer noch eine Baustelle! Ganz streng genommen dürfte laut gesetzlicher Grundlagen hier weder gelaufen, gegangen noch mit dem Rad gefahren werden. Warum weder Bauherr noch Baufirma dafür sorgen, dass hier Klarheit herrscht, liegt nur am sehr großen Interesse an dem Weg.

Beschwerde bei der Einwohnerversammlung gab es eben wegen der Beschilderung. Das obere Schild besagt, es ist ein gemeinsamer Fußradweg, während die anderen beiden Schilder besagen, er darf weder belaufen noch befahren werden. Warum das obere Schild nicht bis zur offiziellen Freigabe abgedeckt wird, wollte Kucksch nicht weiter kommentieren, wäre aber aus rechtlichen Gründen notwendig. Aber das ist noch nicht Angelegenheit der Stadt Sondershausen, denn die ist erst ab der Freigabe zuständig.

Da dieser Bereich eben immer noch als Baustelle zu betrachten ist, kann das durchaus zu rechtlichen Problemen führen, wenn etwas passiert. Wenn die Baufirma die angekündigte Säuberung durchführt, könnten noch Baufahrzeuge unterwegs sein. Also Vorsicht bitte. Aber am 30.4. soll ja die Freigabe nun endlich erfolgen.
Autor: khh

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