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Do, 09:27 Uhr
24.03.2016
Radikale Wende

Norwegen verbannt den Verbrennungsmotor

In kaum einem anderen Land wird Elektromobilität so konsequent gefördert wie in Norwegen. Elektroautos finden im Land der Fjorde eine hohe Akzeptanz. Die Regierung des skandinavischen Landes hatte sich ursprünglich zum Ziel gesetzt, 50.000 Elektroautos zu subventionieren. Diese Marke wurde bereits 2015 erreicht...

Ladestation in Norwegen (Foto: Autodoc) Ladestation in Norwegen (Foto: Autodoc)
Mittlerweile rollen über 60.000 Elektrofahrzeuge verschiedener Bauart über die Straßen des langgestreckten Landes. Ab 2025 sollen in Norwegen gar keine Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr verkauft werden.

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Die Verwirklichung der ehrgeizigen Pläne hängt davon ab, ob führende Automobil-Hersteller in den nächsten Jahren Elektroautos zu konkurrenzfähigen Preisen auf den Markt bringen können. Erst wenn leistungsfähige Traktionsbatterien in großen Zahlen produziert werden, lassen sich auch die Gesamtkosten für elektrisch angetriebene Fahrzeuge senken.

Gleiches gilt für Fahrzeuge mit Brennstoffzellen-Technologie. Toyota leistet mit dem Wasserstoffauto Mirai Pionierarbeit und will bis zum Jahr 2020 die Jahresproduktion auf 30.000 Exemplare steigern. Diesem Ziel steht derzeit noch der hohe Verkaufspreis von 78.450 Euro und das unzureichende Netz an Wasserstofftankstellen entgegen.

Es spricht vieles dafür, dass in den meisten europäischen Ländern und auch weltweit der Verbrennungsmotor noch geraume Zeit der bevorzugte Antrieb für Automobile bleiben wird. Die Förderung und den Aufbau einer neuen Infrastruktur kann sich ein wohlhabendes Land wie Norwegen leisten, doch andere Staaten wären damit überfordert.

Die Nachteile elektrisch betriebener Fahrzeuge werden zudem nicht von heute auf morgen verschwinden. Der Akku eines Elektroautos verträgt nur eine bestimmte Zahl von Ladezyklen. Mit zunehmender Alterung der Batteriezellen lassen Leistung und Reichweite nach. Und der Austausch des Akkus ist für den Fahrzeugbesitzer mit hohen Kosten verbunden. Die Umweltbilanz eines Elektroautos ist vor dem Hintergrund des gesamten Fahrzeug-Lebenszyklus außerdem nicht immer positiv.

Umweltverträgliche Brennstoffe der Zukunft

Die Treibstoffe des Verbrennungsmotors besitzen eine hohe Energiedichte und eine konsistente Leistungsabgabe. Selbst kommende Batterie-Generationen werden Benzin und Diesel in puncto Energieausbeute nicht schlagen können. Ein Manko der Verbrenner sind die Emissionen. Doch auch bei der Umweltverträglichkeit besitzt der Verbrennungsmotor noch Entwicklungspotential. Erdgas und Flüssiggas verbrennen fast rückstandsfrei. Biogas weist sogar eine neutrale CO²-Bilanz auf. Die Marktanteile von Motoren, die Erdgas, Flüssiggas oder Biogas verarbeiten, sind noch ausbaufähig. Daher werden auch zukünftig KFZ-Teile, wie sie auf topersatzteile.de erhältlich sind, in großer Zahl von der Automobilindustrie hergestellt und abgesetzt werden. Quelle: AUTODOC
Autor: red

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