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Fr, 09:59 Uhr
25.03.2016
Appell zur Osterzeit

Das Leid der Mastkaninchen

Zum Osterfest appelliert der Deutsche Tierschutzbund an Verbraucher auf den vermeintlich traditionellen Kaninchenbraten zu verzichten und damit ein Zeichen gegen die tierschutzwidrige Haltung der Mastkaninchen zu setzen...


Pflanzliche Alternativen bleiben aus Sicht der Tierschützer dabei der direkteste Weg zu mehr Tierschutz. Die Deutschen verzehren jährlich rund 41.000 Tonnen Kaninchenfleisch. Gerade zu Ostern nimmt die Nachfrage deutlich zu.

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„Die Haltung der Masttiere hat nichts mit der Idylle vom hoppelnden Kaninchen zu tun“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Während die Kinder auf den Osterhasen warten, fristen in Deutschland rund 25 Millionen Mastkaninchen in meist engen Drahtkäfigen ihr Dasein.“ Für die Verbraucher ist die Art der Aufzucht dabei meist nicht erkennbar. Ein großer Teil des Kaninchenfleisches stammt allerdings aus der konventionellen Käfighaltung.

Mastkaninchen, die sich das natürliche, bewegungsfreudige Verhalten ihrer wilden Vorfahren bewahrt haben, sind in der Mast meist in eintönige, enge Käfige gepfercht. Sie leiden unter dem geringen Platzangebot und ungenügenden Rückzugsmöglichkeiten. Die Haltung auf perforierten Böden kann zu Pfotenverletzungen und –geschwüren führen.

Hinzu kommen Verhaltensstörungen, wie Aggressivität oder Stereotypien, die durch das mangelnde Platzangebot und nicht ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten hervorgerufen werden. Auch die 2014 in Kraft getretene Kaninchenverordnung brachte keine weitreichenden Verbesserungen: Nach wie vor ist die Käfighaltung ohne Freilauf gang und gäbe. Der Verzicht auf Kaninchenfleisch bleibt daher weiterhin die einzige Alternative. Es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten, sich fleischlos, aber dennoch ausgewogen zu ernähren. Dank der steigenden Anzahl an veganen und vegetarischen Kochbüchern wie auch der großen Menge an frei zugänglichen Rezepten im Internet ist die Auswahl an schmackhaften Alternativen nahezu unbegrenzt.

Wege zur artgerechten Haltung

Erste Ansätze in der Schweiz zeigen, dass eine gewerbliche Kaninchenhaltung auch unter artgerechten Bedingungen realisierbar ist. Gruppen aus mehreren Zibben und einem Bock sollten in einem Stall mit Weideauslauf gehalten werden. Eine reduzierte Besatzdichte und eine strukturierte Umgebung mit erhöhten Aussichtsplätzen sowie Fress-, Ruhe- und Aufenthaltsbereichen, können die Haltung nachhaltig verbessern.

Statt energiereichem Trockenfutter, welches in vielen Fällen tödlich verlaufende Magen-Darm-Erkrankungen hervorruft, sollten die Tiere in erster Linie Heu und Grünfutter erhalten. Entsprechende Haltungssysteme in größerem Stil gibt es in Deutschland bisher allerdings nicht.
Autor: red

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Kommentare
Pe_rle
25.03.2016, 10:52 Uhr
Tierschutzbund
da wäre ich doch mal neugierig was der Herr Schröter vom Tierschutzbund so zu Ostern verspeist.
In diesem Land scheint jeder jedem alles verbieten zu wollen
noch entscheide ich was ich für meinen "TEURO" kaufe
zu Ostern kein Kaninchen ,zu Weihnachten keine Gans,in der Kantine wenigr Schweinegerichte,was kommt noch ??
Wenn die Tierschützer so hinter her wären ,wie Sie immer reden ,gäbe es schon lange keine Mastanlagen egal für welches Tier mehr .
Aber wie immer heiße Luft
RaWu
25.03.2016, 11:51 Uhr
Wer kümmert sich um die armen Salatköpfe?
Die werden auf brutalste Art und Weite ohne Betäubung entweder aus der warmen, weichen Erde gerissen oder gleich mit einem Messer von ihrer Wurzel geschnitten.
Dann werden sie in kaltes Wasser untergetaucht, zerschnitten und zerkaut! Bei lebendigen Leibe!

Diese Pseudomeldungen nerven schon gewaltig.

Nicht die Industrie ist der Bösewicht, sondern der Verbraucher! Wir alle.

Ursache und Wirkung,

Das kommt davon, Naturwissenschaften abzuwählen und dafür "Sozialkunde zu vertiefen".
Peppone
25.03.2016, 12:59 Uhr
Quatsch
Was Sie hier schreiben ist mit Verlaub Quatsch @Rawu.

Selbst Sozialkunde lehrt uns, dass der Mensch ein Allesfresser ist. Sie verwechseln hier sektiererischen Veganismus mit sozialem Verhalten.
360grad
25.03.2016, 17:54 Uhr
Es ist schon erschütternd,
welche Gefühlswelt sich hier bei den Kommentatoren auftut. Geben Sie mal bei YouTube Kaninchenmast bzw Mastkaninchen ein. Wenn Sie diese Bilder unberührt lassen, werden Sie wohl Ihre Einstellung zum Leben und der menschlichen Gesellschaft überprüfen müssen. Zumindest sollten Sie Ihren Nicknamen ändern, wenn Sie hier weiter zu anderen Themen posten wollen und als Mensch ernst genommen werden möchten.

Wenn sie nicht verstanden haben dass es hier im Artikel nicht um Kaninchen essen oder keine Kaninchen essen geht, sondern um Kaninchen quälen oder Kaninchen nicht quälen geht, haben Sie noch ein ganz anderes Problem.
Peppone
25.03.2016, 19:14 Uhr
Warum nach Youtube schweifen,
wenn van Asten vor der Tür ist @360 grad?

Meine Gefühlswelt schaut so aus, dass ich den Großteil der Tiere, die meine Familie isst, selber töte. Die Kaninchen, Enten, Gänse... tausche ich meistens gegen Wildbret bei meinen Bekannten Kleintierzüchtern oder Bauern ein. Meine Wutze und Hirsche aus dem Wald, die durchweg alle artgerecht gelebt haben, werden bei mir auch verwurstet. Was wir aus Mast zukaufen ist hier und da trotzdem mal ein bisschen Wurst, denn Kochwurst machen wir nicht selbst.

Deshalb nehme ich mich als Mensch selber ernst und brauche dazu nicht Ihre Absolution. Ich finde Ihr Engagement auch okay. Was ich nicht gut finde ist, dass Sie selber keine Vorschläge für anständige Haltungsbedingungen bringen.
Pe_rle
25.03.2016, 20:10 Uhr
360grad
Sie sollten sich mal um 360 Grad drehen dann würde Ihnen auffallen das im ersten Satz des Artikels "Kaninchenbraten" steht.Na wenn das nichts mit essen zu tun hat
Aber mir ist mit dem Kommentar von Ihnen vollkommen klar,das es sich um einen "Tierschützer " handelt.
Und genau diese Leute sind es zum Beispiel,die unsere Tierheime mit Hunden aus Rumänien und Spanien füllen.
Oder 360grad???
Auch dazu gibt es bei You Tube Videos
Also erst vor der eigenen Tür fegen
RaWu
26.03.2016, 11:52 Uhr
Sie haben meinen Beitrag nicht verstanden.
Lesen Sie einfach mal mit deaktiviertem Beißreflex den Beitrag nochmal und achten Sie auf den Satz in der Mitte.

Leider ist es schon normal geworden, ständig von Anderen etwas zu fordern. Das funktioniert aber nicht, sondern ergibt nur Stress.

Stattdessen könnten gezielte Aufklärungskampanien zielführend sein.So hat die das Verbraucherverhalten beim Eierkauf schon deutlich in Richtung "Bodenhaltung" verschoben. Diese Eier sind nir wenig teuere und werden trotzdem oft gekauft.

Die Lenkung der Verbraucher durch Aufklärung ist besser als das ständige Geschrei und Verurteilung.
Peppone
26.03.2016, 23:02 Uhr
Das muss man auch nicht verstehen,
weil es absoluter Quatsch ist.

Die zur Zeit vorherrschende Bodenhaltung ist nicht dem Kaufverhalten der Verbraucher zu verdanken, sondern dem EU weiten Verbot der konventionellen Käfighaltung in 2012.

Ihre Aufklärungskampagnen kommen vier Jahre zu spät. So wie alles bei der Nordhäuser Stadt - CDU @Rawu.
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