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Fr, 15:06 Uhr
25.03.2016
Das kann richtig teuer werden

Im Ausland drohen drastische Bußgelder

Wer Urlaub im Ausland macht, sollte die Verkehrsvorschriften des Landes gut kennen. In vielen europäischen Ländern sind laut ADAC die Bußgelder für zu schnelles Fahren, falsches Parken und Fahren unter Alkoholeinfluss viel höher als hierzulande...

Grafik (Foto: ADAC) Grafik (Foto: ADAC)
Spitzenreiter mit den höchsten Bußgeldsätzen ist Norwegen, gefolgt von Schweden und Italien. Wer 20 km/h zu schnell fährt, muss in Norwegen mindestens 420 Euro, in Schweden 270 Euro und in Italien 170 Euro Bußgeld zahlen.

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Die größten Folgen haben Fahrten unter Alkoholeinfluss. In Italien kann bei 1,5 Promille im Blut sogar das Fahrzeug enteignet werden, wenn Fahrer und Halter identisch sind. Dänemark sieht eine ähnliche Regelung ab 2,0 Promille vor. In Norwegen kann ein Bußgeld von 600 Euro an aufwärts ab 0,2 Promille verhängt werden. Gefängnis droht bei Alkoholfahrten unter anderem in Schweden (ab 1,0 Promille) und in Spanien (ab 1,2 Promille).

Satte Bußgelder drohen auch für das Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung. Hier führen die Niederlande (230 Euro), Dänemark (200 Euro) und Italien (160 Euro) das Ranking an. Besonders kostspielig wird falsches Parken etwa in den Niederlanden und in Norwegen (jeweils 90 Euro), in Spanien (bis 200 Euro) und Dänemark (70 Euro).

Allerdings: Wer ein Bußgeld aus dem Ausland schnell bezahlt, kann viel Geld sparen. Italien und Spanien beispielsweise gewähren bei sofortiger Bezahlung hohe Rabatte. Innerhalb der EU werden verkehrssicherheitsrelevante Verstöße, etwa bei überhöhter Geschwindigkeit, inzwischen wirksamer verfolgt. Durch den verbesserten Halterdatenaustausch werden Bescheide schneller erstellt und mit Infos in der Landessprache des Kfz-Halters zugesandt. Nicht bezahlte Geldbußen können innerhalb der EU auch zwangsweise vollstreckt werden. Für Verkehrsverstöße im Ausland gibt es keine Punkte in Flensburg. Ein von einer ausländischen Behörde ausgesprochenes Fahrverbot hat in Deutschland keine Auswirkungen.
Autor: red

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Kommentare
Franziskus
25.03.2016, 21:03 Uhr
In den nordthüringer
Städten wird der Autoverkehr viel zu wenig kontrolliert.
Pe_rle
26.03.2016, 09:24 Uhr
Friedrich I.
was haben jetzt nordthüringer Städte mit dem Bußgeldkatalog von Europa zu tun????
Ihnen scheinen alle Autofahrer zu wieder zu sein
Ihre Kommentare laufen alle darauf hinaus
falls Ostern in einem Überaschungsei ein Auto sein sollte,legen Sie es einfach an die Kette,da kann es bei ihnen keinen Schaden anrichten
Frohe Ostern
Bodo Schwarzberg
26.03.2016, 10:21 Uhr
Ist die nnz eine Autozeitung?
In den vergangenen sechs Tagen gab es, grob gerechnet, sieben Texte zum Thema Auto und seinem Umfeld, von ADAC-Empfehlungen, über den Neid bezüglich dem besseren Nachbarsauto, Sehen und gesehen werden beim Peter-Opernball u.s.w. Die Unfallmeldungen sind da noch gar nicht mitgerechnet, und auch nicht die Werbung von Autohäusern. Ich denke, dass es in dieser Überflussgesellschaft noch mindestens 386.000 andere Produkte und Millionen anderer Themen gibt, über die es sich zu schreiben lohnte. Und vor allem täglich über andere. Der Kfz-Wirtschaft sollte in den unabhängigen Medien kein Sonderstatus zukommen, dafür sind sie ja seit 1990 unabhängig. Mir missfällt viel an der Überbewertung des Autos. Deren negative Folgen in wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht kommen zu kurz. Der Daimler-Konzern und seine Autohäuser kümmert sich beispielsweise nicht nur liebevoll um Migranten. Er hatte auch einen großen Anteil an der Destabilisierung im Nahen Osten - durch Rüstungsexporte in Größenordnungen über das deutsch-französische Konsortium EADS beispielsweise (Stichwort: Milan-Raketen) . Darüber und über anderes wäre mal in der nnz zu schreiben.
geloescht.otto
26.03.2016, 12:42 Uhr
diese Strafen
sollten auch in Deutschland eingeführt werden! Die verhängten Bußgelder spotten doch zum Teil jeglicher Beschreibung!! Rotlichtverstösse und telefonieren mit dem Handy während der Fahrt - wen interessiert das schon.
Also Strafen hoch!!!
Aus die Maus
26.03.2016, 16:43 Uhr
die Strafen
spotten doch zum Teil. Rotlichtverstösse und telefonieren mit dem Handy während der Fahrt das trifft auf sehr sehr viele Radfahrer zu.
Jürgen Wiethoff
27.03.2016, 08:16 Uhr
Verkehrssünden und Bußgelder
Das sind Begriffe, die auf die Müllhalde des Verkehrswesens gehören.

Man kann Verstöße gegen das Gesetz, das unser aller Sicherheit im Straßenverkehr gewährleisten soll, nicht als Sünde abtun.

Strafen für Verstöße, die über den Begriff Behinderung hinausgehen, sollten durch Punkte über ein besser ausgedachtes System in Flensburg bestraft und bald in Fahrverbote umgesetzt werden. Wer dann mal seinen ganzen Jahresurlaub in einem möglichst schneearmen Februar nehmen muss, um das Fahrverbot einzuhalten, wird sich besser überlegen, ob er sich den einen oder anderen Verstoß noch leisten kann.

Leider dürften sich alle notorischen Verkehrs“sünder“ und die verantwortlichen Politiker einig sein und das derzeitige System mit aller Kraft verteidigen. Erstere um weiter beim Ablasshandel ihrer „Sünden“ mitfeilschen zu dürfen, letztere mit Blick auf ein prall gefülltes Steuersäckel. Mit Verkehrssicherheit hat das nichts zu tun.
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