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Mi, 19:01 Uhr
30.03.2016
Asylpolitik

Selle bei Flüchtlingen in Bad Frankenhausen

Mit einer E-Mail an Bundeskanzlerin Angela Merkel fing es an und heute ging es in Bad Frankenhausen weiter, aber die Bundeskanzlerin kam nicht selbst...

Frau Bienia hatte mit einer E-Mail an die Bundeskanzlerin auf die Flüchtlingssituation aufmerksam machen wollen. Von dort landete die E-Mail beim CDU Bundestagsabgeordneten Johannes Selle.

Selle bei Flüchtlingen in Bad Frankenhausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Selle bei Flüchtlingen in Bad Frankenhausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Und so traf man sich heute in einem Raum in der Paracelsus-Schule in Bad Frankenhausen. Mit dabei rund 20 Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak. Schwierig war für kn allerdings herauszubekommen, wie viele der Flüchtlinge waren eingeladen worden. Eine genaue Zahl gab es nicht, nur verbale Aussagen von guter Teilnahme bis hin zu eigentlich hätten es mehr sein müssen.

Neben dem Thema "Wie funktioniert Deutschland" wurden auch Probleme mit den Flüchtlingen beraten. Zuerst informierte Selle darüber, wie unsere parlamentarische Grundordnung funktioniert und hatte dazu auch Material im Gepäck.

Man muss natürlich sagen, die Verständigung war nicht einfach. Die heutigen Teilnehmer sind interessierte Flüchtlinge die deutsch lernen, weil sie auch bleiben wollen. Und wenn das mit deutsch nicht klappte, ging es über englisch, dass einer der Flüchtlinge ins arabische übersetzte. Man kann sich vorstellen, keine leichte Konversation.

Ein Problemkreis dabei, die Frage der Anerkennung. Einige der Flüchtlinge sind bereits über ein Jahr in Deutschland und wissen jetzt noch nicht, ob sie Bleiberecht bekommen. Auch wenn Selle beschwichtigte, wir waren auf so viele Flüchtlinge nicht eingestellt, muss kn natürlich bemerken, wer nicht weiß ob er überhaupt bleiben kann, wird auch nicht mit Enthusiasmus an die Integration gehen.
Selle bei Flüchtlingen in Bad Frankenhausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Selle bei Flüchtlingen in Bad Frankenhausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Selle bei Flüchtlingen in Bad Frankenhausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Auch wenn sich die ehrenamtlichen Sprachlehrer viel Mühe geben, die Flüchtlinge würden gern die Deutschkurse über Youtube nutzen, und da würden Sie gern Hotspots in den Wohnungen haben. Hier konnte Selle keine Zusagen machen. Es wäre auch gegenüber der deutschen Bevölkerung kaum zu verantworten, allen Flüchtlingen kostenlosen Internetzugang zu gewähren. Und nicht nur kn war es aufgefallen, was die Flüchtlinge teils für tolle Smartphones mit großem Display hatten, von den Tablets ganz zu schweigen.

Die Flüchtlinge brachten auch zum Ausdruck, dass man Angst vor dem Asylpaket II hat. Besonders die Äußerungen vom Bundesinnenminister zur Frage der Residenzpflicht ängstige ebenfalls, genau wie Aussagen zu Bestrebungen die Flüchtlinge zur Integration zu zwingen. Hier brachte Selle zum Ausdruck, dass es nur um geäußerte Ideen handelt, die aber nicht mal als Text vorlägen.

Klare Ansage an die Flüchtlinge, nicht nur von Selle: "Integration ist keine Einbahnstraße. Die deutsche Bevölkerung muss merken, dass sich die Flüchtlinge integrieren sollen. Hier wurde klar angeregt, in Sportvereinen mit zu machen, oder beim kommenden Frühjahrsputz dabei zu sein. Zeigt euch, so die Aufforderung.
Selle macht den Flüchtlingen auch klar, auch deutsche Bürger die nichts lernen wollen, werden keinen Beruf haben und arm bleiben. Das wollen muss da sein.

Nun, alle angesprochenen Themen konnte kn nicht darstellen, aber Johannes Selle sprach von einer interessanten Begegnung.
Autor: khh

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