Di, 15:44 Uhr
12.04.2016
Meldung aus der Wirtschaftswelt
Firma Linn High Therm besucht
Landrätin Antje Hochwind (SPD) führte einen weiteren ihrer Unternehmensbesuche im Kyffhäuserkreis durch. Auf dem Besuchsprogramm stand die Firma Linn High Therm GmbH in Bad Frankenhausen...
Landrätin Hochwind wurde empfangen vom Geschäftsführer Herrn Horst Linn jun. sowie seiner Frau und dem Werkleiter Christoph Hörold.
Seiten des Landkreises nahmen u.a. der Verwaltungsleiter Dr. Heinz-Ulrich Thiele, der Amtsleiter Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung, Dr. Andreas Räuber an diesem Unternehmensbesuch teil, sowie Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc (SPD)
Als Beratungsschwerpunkte ging es um die Vorstellung des Unternehmens, die Zusammenarbeit Unternehmen und Landkreis und das Thema Fachkräfte und Azubiausbildung.
Linn High Therm wurde 1969 als Linn Elektronik von Horst Linn in Hersbruck gegründet. Das Produktionsprogramm umfasste damals Laboröfen und kleine Induktions-Feingussanlagen. 1978 verlagerte sich der Firmenstandort in ein größeres Werk nach Eschenfelden.
Der Firmenname wurde in Linn High Therm geändert und das Produktionsprogramm um elektrisch beheizte Industrie- und Laboröfen, Induktionserwärmungsanlagen, Mikrowellen und Vakuumöfen erweitert. So können Öfen in Einzelfertigung bis zu einer Größe von 15 bis 20 Meter entstehen, aber auch Kleinserien bestimmter Muster werden gefertigt.
Deshalb ist es eine wichtige Aufgabe für das Unternehmen Messen zu besuchen, auch wenn es unmittelbar nach dem Anschlag zum Beispiel in Paris erfolgte. Mit rund 40 Ländern hält man so Kontakt.
Matthias Strejc, Antje Hochwind, Horst Linn, Dr. Heinz-Ulrich Thiele und Christoph Hörold beim Betriebsrundgang. Ein wichtiges Thema der Export nach Rußland. Das Unternehmen hat mit den Folgen des Embargos gegen Rußland zu kämpfen, weil hier Aufträge wegbrechen. Es herrscht Unverständnis, dass amerikanische Firmen Handel fast ohne Einschränkungen mit Rußland haben, während die deutsche Industrie selbst unter dem Embargo leidet. Es übertrgt sich sogar auf Nachbarstaaten Rußlands (Kasachstan usw.), weil Waren aus Rußland fehlen und der Handel mit Deutschland leidet.
Einige Produkte, die mit Öfen aus Bad Frankenhausen gefertigt werden.
Historie:
1991 wird die Produktpalette - speziell für den mittleren Industrieofenbau- durch die Übernahme der VEB Elektro in Bad Frankenhausen, der heutigen Linn High Therm GmbH, Werk 2, nochmals erweitert. Heute ist Linn High Therm spezialisiert in der Fertigung kundenspezifischer Anlagen für Industrie und Labor, elektrisch beheizt, induktionsbeheizt, mikrowellenbeheizt und liefert die gesamte Produktpalette wie z.B. Brennöfen, Probenverarbeitungsanlagen für Spektroskopie, Präzisions-Feingussanlagen, Induktions- und Mikrowellenerwärmungsanlagen, Entbinderungs- und Sinteröfen für Keramik, Vakuumöfen, Hochdrucksinteröfen bis 100 bar, Mikrowellentrocknungsanlagen für Keramik weltweit in 40 Länder. Induktionsanlagen bis 1 MW werden in Slowenien bei der Linn Tochter Induktio gefertigt.
Keine Probleme hat man mit der "Vergangenheit" des Werkes, sogar die Ehren-Fahne aus DDR-Zeiten ist noch vorhanden.
Aktuell sind in Bad Frankenhausen rund 30 Beschäftigte. Dazu kommen drei Azubis, je einer im kaufmännischen, mechanischen und elektrischen Bereich.
Autor: khhLandrätin Hochwind wurde empfangen vom Geschäftsführer Herrn Horst Linn jun. sowie seiner Frau und dem Werkleiter Christoph Hörold.
Seiten des Landkreises nahmen u.a. der Verwaltungsleiter Dr. Heinz-Ulrich Thiele, der Amtsleiter Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung, Dr. Andreas Räuber an diesem Unternehmensbesuch teil, sowie Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc (SPD)
Als Beratungsschwerpunkte ging es um die Vorstellung des Unternehmens, die Zusammenarbeit Unternehmen und Landkreis und das Thema Fachkräfte und Azubiausbildung.
Linn High Therm wurde 1969 als Linn Elektronik von Horst Linn in Hersbruck gegründet. Das Produktionsprogramm umfasste damals Laboröfen und kleine Induktions-Feingussanlagen. 1978 verlagerte sich der Firmenstandort in ein größeres Werk nach Eschenfelden.
Der Firmenname wurde in Linn High Therm geändert und das Produktionsprogramm um elektrisch beheizte Industrie- und Laboröfen, Induktionserwärmungsanlagen, Mikrowellen und Vakuumöfen erweitert. So können Öfen in Einzelfertigung bis zu einer Größe von 15 bis 20 Meter entstehen, aber auch Kleinserien bestimmter Muster werden gefertigt.
Deshalb ist es eine wichtige Aufgabe für das Unternehmen Messen zu besuchen, auch wenn es unmittelbar nach dem Anschlag zum Beispiel in Paris erfolgte. Mit rund 40 Ländern hält man so Kontakt.
Matthias Strejc, Antje Hochwind, Horst Linn, Dr. Heinz-Ulrich Thiele und Christoph Hörold beim Betriebsrundgang. Ein wichtiges Thema der Export nach Rußland. Das Unternehmen hat mit den Folgen des Embargos gegen Rußland zu kämpfen, weil hier Aufträge wegbrechen. Es herrscht Unverständnis, dass amerikanische Firmen Handel fast ohne Einschränkungen mit Rußland haben, während die deutsche Industrie selbst unter dem Embargo leidet. Es übertrgt sich sogar auf Nachbarstaaten Rußlands (Kasachstan usw.), weil Waren aus Rußland fehlen und der Handel mit Deutschland leidet.
Einige Produkte, die mit Öfen aus Bad Frankenhausen gefertigt werden.
Historie:
1991 wird die Produktpalette - speziell für den mittleren Industrieofenbau- durch die Übernahme der VEB Elektro in Bad Frankenhausen, der heutigen Linn High Therm GmbH, Werk 2, nochmals erweitert. Heute ist Linn High Therm spezialisiert in der Fertigung kundenspezifischer Anlagen für Industrie und Labor, elektrisch beheizt, induktionsbeheizt, mikrowellenbeheizt und liefert die gesamte Produktpalette wie z.B. Brennöfen, Probenverarbeitungsanlagen für Spektroskopie, Präzisions-Feingussanlagen, Induktions- und Mikrowellenerwärmungsanlagen, Entbinderungs- und Sinteröfen für Keramik, Vakuumöfen, Hochdrucksinteröfen bis 100 bar, Mikrowellentrocknungsanlagen für Keramik weltweit in 40 Länder. Induktionsanlagen bis 1 MW werden in Slowenien bei der Linn Tochter Induktio gefertigt.
Keine Probleme hat man mit der "Vergangenheit" des Werkes, sogar die Ehren-Fahne aus DDR-Zeiten ist noch vorhanden.
Aktuell sind in Bad Frankenhausen rund 30 Beschäftigte. Dazu kommen drei Azubis, je einer im kaufmännischen, mechanischen und elektrischen Bereich.














