So, 15:30 Uhr
17.04.2016
Vom Kreisverband der Gartenfreunde
Interessante Rosenseminare mit Bernd Schlichting
Der Kreisverband Kyffhäuserkreis hatte für die Gartenfreunde und Interessierte zwei Seminare angeboten, am 10.4.16 in der Anlage Kyffhäusergrund in Artern und am 17.4.16 in der Anlage Bebratal in Sondershausen. Davon erreichte kn folgender Bericht
Bernd Schlichting, selbst langjähriger und erfahrener Gärtner, Mitglied der Fachberatergruppe des Kreisverbandes im Kyffhäuserkreis und auch Rosenberater im Rosarium in Sangerhausen führte diese Schulungen durch.
Heute, im Bebratal in Sondershausen, fand der einleitende Teil in den Räumen der Gaststätte Bebratal statt. Einleitend mit einem geschichtlichen Ausflug ging es dann über zur Anpflanzung, Pflege und Erhaltung der Rosen. Immer wieder erklärte B. Schlichting die Grundlagen gleich am lebenden Objekt, sei es an den Rosen der Tischdekoration oder an den mitgebrachten Schauobjekten.
Ja, auch die Rose als Königin der Blumen will gehegt, umsorgt und gepflegt werden. Da gibt es einiges zu beachten. Standortwahl, Bodenbeschaffenheit, möglichst ausreichendes und direktes Sonnenlicht, Bewässerung, Düngung, Pflanzenschutz gehören auch hier dazu. Schädlinge, Krankheiten und Pilze können auch der Rose zusetzen. Auch hierzu gab es Tipps und Tricks.
Dann ging es in einem Garten zum praktischen Teil, dem Frühjahrsrückschnitt über. Schlichting stellte auch hier wieder fest, dass die Gärtner viel zu oft zu zaghaft zurückschneiden und viel zu viel an älterem Holz und Austrieben stehen lassen. Durch beherztes Zurückschneiden werden nicht nur die schlafenden Augen kurz über der Veredelungsstelle zum Austrieb gebracht, man vermeidet neben dem Verholzen und Vergreisen auch den weiteren Wuchs von schwachen Trieben.
Fast alle Schulungsteilnehmer waren bei den ersten Schnitten doch etwas erstaunt, dass so weit zurück geschnitten werde. Sie selbst hätten das vorher auch nicht so gemacht und viel mehr Holz stehen lassen. Aber so werde nun die Rose nach dem richtigen Schnitt bereits oberhalb der Veredelungsstelle zum Neuaustrieb gebracht. Natürlich gibt es Unterschiede, auch beim Schnitt zwischen Beet-, Strauch-, Edelrosen und Kletterrosen. Aber das würde hier zu weit führen. Dafür sind ja solche Schulungen da und angezeigt, um in Theorie und Praxis Kenntnisse und Erfahrungen zu sammeln.
Zur Düngung empfahl B. Schlichting unter anderem Im August/September eine Düngergabe mit Patentkali (ein Kali-Schwefel-Dünger) und in größeren Jahresabständen auch eine Kalkung zur Bodenneutralisierung. Rosen gedeihen am besten bei einem fast neutralen Boden mit einem pH –Wert zwischen 6 und 7. Entsprechende Teststreifen, Mittel oder auch elektrische Geräte zur pH-Wertbestimmung gibt es in der Apotheke (pH Unitestpapier, Lackmuspapier und anderes), Baumärkten und im Fachhandel.
Als nächste große Höhepunkte in den beiden genannten Gartenanlagen möchte ich noch das 70jährige Vereinsfest in der Gartenanlage Kyffhäusergrund in Artern vom 1.-3.7.16 erwähnen, wo auch am 2. Juli ab 10:30 Uhr der Tag des Gartens im Landesverband Thüringen der Gartenfreunde mit großen Festprogramm stattfinden wird.
In der Gartenanlage Bebratal wird es sicher auch wieder ein zünftiges Sommerfest geben. Die Anlage und auch die zugehörige Gaststätte Bebratal laden dazu ja förmlich ein.
Thomas Leipold
Kreisverband Kyffhäuserkreis der Gartenfreunde e. V.
Autor: khhBernd Schlichting, selbst langjähriger und erfahrener Gärtner, Mitglied der Fachberatergruppe des Kreisverbandes im Kyffhäuserkreis und auch Rosenberater im Rosarium in Sangerhausen führte diese Schulungen durch.
Heute, im Bebratal in Sondershausen, fand der einleitende Teil in den Räumen der Gaststätte Bebratal statt. Einleitend mit einem geschichtlichen Ausflug ging es dann über zur Anpflanzung, Pflege und Erhaltung der Rosen. Immer wieder erklärte B. Schlichting die Grundlagen gleich am lebenden Objekt, sei es an den Rosen der Tischdekoration oder an den mitgebrachten Schauobjekten.
Ja, auch die Rose als Königin der Blumen will gehegt, umsorgt und gepflegt werden. Da gibt es einiges zu beachten. Standortwahl, Bodenbeschaffenheit, möglichst ausreichendes und direktes Sonnenlicht, Bewässerung, Düngung, Pflanzenschutz gehören auch hier dazu. Schädlinge, Krankheiten und Pilze können auch der Rose zusetzen. Auch hierzu gab es Tipps und Tricks.
Dann ging es in einem Garten zum praktischen Teil, dem Frühjahrsrückschnitt über. Schlichting stellte auch hier wieder fest, dass die Gärtner viel zu oft zu zaghaft zurückschneiden und viel zu viel an älterem Holz und Austrieben stehen lassen. Durch beherztes Zurückschneiden werden nicht nur die schlafenden Augen kurz über der Veredelungsstelle zum Austrieb gebracht, man vermeidet neben dem Verholzen und Vergreisen auch den weiteren Wuchs von schwachen Trieben.
Fast alle Schulungsteilnehmer waren bei den ersten Schnitten doch etwas erstaunt, dass so weit zurück geschnitten werde. Sie selbst hätten das vorher auch nicht so gemacht und viel mehr Holz stehen lassen. Aber so werde nun die Rose nach dem richtigen Schnitt bereits oberhalb der Veredelungsstelle zum Neuaustrieb gebracht. Natürlich gibt es Unterschiede, auch beim Schnitt zwischen Beet-, Strauch-, Edelrosen und Kletterrosen. Aber das würde hier zu weit führen. Dafür sind ja solche Schulungen da und angezeigt, um in Theorie und Praxis Kenntnisse und Erfahrungen zu sammeln.
Zur Düngung empfahl B. Schlichting unter anderem Im August/September eine Düngergabe mit Patentkali (ein Kali-Schwefel-Dünger) und in größeren Jahresabständen auch eine Kalkung zur Bodenneutralisierung. Rosen gedeihen am besten bei einem fast neutralen Boden mit einem pH –Wert zwischen 6 und 7. Entsprechende Teststreifen, Mittel oder auch elektrische Geräte zur pH-Wertbestimmung gibt es in der Apotheke (pH Unitestpapier, Lackmuspapier und anderes), Baumärkten und im Fachhandel.
Als nächste große Höhepunkte in den beiden genannten Gartenanlagen möchte ich noch das 70jährige Vereinsfest in der Gartenanlage Kyffhäusergrund in Artern vom 1.-3.7.16 erwähnen, wo auch am 2. Juli ab 10:30 Uhr der Tag des Gartens im Landesverband Thüringen der Gartenfreunde mit großen Festprogramm stattfinden wird.
In der Gartenanlage Bebratal wird es sicher auch wieder ein zünftiges Sommerfest geben. Die Anlage und auch die zugehörige Gaststätte Bebratal laden dazu ja förmlich ein.
Thomas Leipold
Kreisverband Kyffhäuserkreis der Gartenfreunde e. V.











