Fr, 06:33 Uhr
22.04.2016
46. Roland-Rallye
Über 100 Autos am Start
Am Wochenende findet der zweite Lauf zum Schotter-Cup im thüringischen Nordhausen statt. Die Favoriten der Roland-Rallye kommen aus dem Ausland: Vorjahressieger Rashid Al Ketbi trifft auf Jaakko Keskinen und Jari Latvala...
46. Roland-Rallye (Foto: Simon Stäudten)
Morgen erlebt Nordhausen die 46. Ausgabe der ADAC-Roland-Rallye. Über 100 Fahrzeuge aus fünf Nationen haben sich für die Rallye angemeldet, die zur Hälfte über Asphaltstraßen und zur anderen Hälfte über Schotterwege im Nordhäuser Umland führt.
Ab 12 Uhr starten die 95 Teams der Rallye 35 an der Petersberg-Schule in Nordhausen. Dabei fahren die Kleinen vorweg - das sind acht soundstarke Zweitakt-Trabant mit Motoren zwischen 50 und 70 PS – und die stärksten Fahrzeuge am Schluss; das sind die Favoriten mit ihren 300 PS starken Allrad-Boliden.
Die erste Prüfung läuft ab 12.30 Uhr bei Bleicherode mit einem interessanten Zuschauerpunkt an der Apostelbrücke bei Niedergebra. Zwischen Hörningen, Herreden und Hochstedt findet ab 13.15 Uhr die zweite Prüfung statt, am Ortsrand der drei genannten Dörfer gibt es spektakuläre Stellen für die Zuschauer. Der Nordhäuser Stadt-Rundkurs um das Gehege dürfte wieder zum Zuschauermagneten werden; diese Prüfung beginnt ab 14 Uhr und bietet am Geiersberg sogar eine Live-Reportage. Zehn Minuten nach dem letzten Mitsubishi folgt ein Dutzend historischer Rallye-Autos, die ihre Gleichmäßigkeitsprüfung bestreiten.
Als erste Anwärter auf den Roland-Gesamtsieg gelten die beiden Mitsubishi-Teams aus Finnland. Jaakko Keskinen hat schon 2010, 2012 und 2014 in Nordhausen gewonnen. In diesem Jahr muss er sich mit Jari Latvala messen, der den ersten Schotter-Cup-Lauf in Wittenberg siegreich beendet hat. Vorjahressieger Rashid Al Ketbi aus Dubai sieht sich nicht als Favoriten, weil er mit dem angemieteten Gruppe-N-Mitsubishi voraussichtlich nicht gegen die Gruppe-H-Autos mithalten kann. Somit rücken der Vorjahreszweite Michael Dinkel aus Coburg, Marcus Hesse und Martin Christ, vor zwölf Monaten noch im Trabant am Start, in den Favoritenkreis.
Außer dem Schotter-Cup machen die 318is und die Volvo Station im Südharz. Die Roland-Rallye zählt außerdem zu den ADMV-Meisterschaften, Trabant-Cup eingeschlossen, der Thüringer Meisterschaft und weiteren regionalen Serien. Zwei einheimische Teams sind mit dabei: Johannes Heldt aus Nordhausen und Heiko Schmidt aus Ellrich erreichten mit dem selbst aufgebauten VW Polo mit 125 PS aus 1600 cm³ im Jahr 2014 Platz 5 und 2015 sogar Platz 4 in der Schotter-Cup-Jahreswertung. Neben den Routiniers starten zwei Südharzer Junioren, Max Becker aus Hohenstein und Alexander Kühlewind aus Bartolfelde in einem Citroen Saxo, die erst ihre zweite Rallye bestreiten.
Programmhefte mit dem Zeit- und Streckenplan und der Teilnehmerliste werden ab heute Abend in Nordhausen an der Total-Tankstelle und beim TÜV in Bielen verkauft, am Samstag 10 Uhr auch in der Petersberg-Schule.
Alfred Gorny
Mehr Infos unter www.roland-rallye.de
Autor: red
46. Roland-Rallye (Foto: Simon Stäudten)
Morgen erlebt Nordhausen die 46. Ausgabe der ADAC-Roland-Rallye. Über 100 Fahrzeuge aus fünf Nationen haben sich für die Rallye angemeldet, die zur Hälfte über Asphaltstraßen und zur anderen Hälfte über Schotterwege im Nordhäuser Umland führt.
Ab 12 Uhr starten die 95 Teams der Rallye 35 an der Petersberg-Schule in Nordhausen. Dabei fahren die Kleinen vorweg - das sind acht soundstarke Zweitakt-Trabant mit Motoren zwischen 50 und 70 PS – und die stärksten Fahrzeuge am Schluss; das sind die Favoriten mit ihren 300 PS starken Allrad-Boliden.
Die erste Prüfung läuft ab 12.30 Uhr bei Bleicherode mit einem interessanten Zuschauerpunkt an der Apostelbrücke bei Niedergebra. Zwischen Hörningen, Herreden und Hochstedt findet ab 13.15 Uhr die zweite Prüfung statt, am Ortsrand der drei genannten Dörfer gibt es spektakuläre Stellen für die Zuschauer. Der Nordhäuser Stadt-Rundkurs um das Gehege dürfte wieder zum Zuschauermagneten werden; diese Prüfung beginnt ab 14 Uhr und bietet am Geiersberg sogar eine Live-Reportage. Zehn Minuten nach dem letzten Mitsubishi folgt ein Dutzend historischer Rallye-Autos, die ihre Gleichmäßigkeitsprüfung bestreiten.
Als erste Anwärter auf den Roland-Gesamtsieg gelten die beiden Mitsubishi-Teams aus Finnland. Jaakko Keskinen hat schon 2010, 2012 und 2014 in Nordhausen gewonnen. In diesem Jahr muss er sich mit Jari Latvala messen, der den ersten Schotter-Cup-Lauf in Wittenberg siegreich beendet hat. Vorjahressieger Rashid Al Ketbi aus Dubai sieht sich nicht als Favoriten, weil er mit dem angemieteten Gruppe-N-Mitsubishi voraussichtlich nicht gegen die Gruppe-H-Autos mithalten kann. Somit rücken der Vorjahreszweite Michael Dinkel aus Coburg, Marcus Hesse und Martin Christ, vor zwölf Monaten noch im Trabant am Start, in den Favoritenkreis.
Außer dem Schotter-Cup machen die 318is und die Volvo Station im Südharz. Die Roland-Rallye zählt außerdem zu den ADMV-Meisterschaften, Trabant-Cup eingeschlossen, der Thüringer Meisterschaft und weiteren regionalen Serien. Zwei einheimische Teams sind mit dabei: Johannes Heldt aus Nordhausen und Heiko Schmidt aus Ellrich erreichten mit dem selbst aufgebauten VW Polo mit 125 PS aus 1600 cm³ im Jahr 2014 Platz 5 und 2015 sogar Platz 4 in der Schotter-Cup-Jahreswertung. Neben den Routiniers starten zwei Südharzer Junioren, Max Becker aus Hohenstein und Alexander Kühlewind aus Bartolfelde in einem Citroen Saxo, die erst ihre zweite Rallye bestreiten.
Programmhefte mit dem Zeit- und Streckenplan und der Teilnehmerliste werden ab heute Abend in Nordhausen an der Total-Tankstelle und beim TÜV in Bielen verkauft, am Samstag 10 Uhr auch in der Petersberg-Schule.
Alfred Gorny
Mehr Infos unter www.roland-rallye.de
