Di, 11:19 Uhr
03.05.2016
Warntsreik der IG Metall
Beschäftigte bei Sumitomo DEMAG legen die Arbeit nieder
Nachdem letzten Freitag die erste Warnstreikwelle in der Metall- und Elektroindustrie begann, haben heute auch die Beschäftigten von Sumitomo DEMAG in Wiehe für eine Stunde ihre Arbeit niedergelegt...
Ab 06:30 Uhr traten rund 120 Beschäftigte der Früh- und Nachtschicht bei dem Maschinenbauer in den Warnstreik. Sie dokumentierten damit ihren Unmut über die verfahrene Situation in den Tarifverhandlungen zwischen ihrer Gewerkschaft und dem Arbeitgeberverband.
Während die IG Metall sich in diesem Jahr auf eine reine Entgeltrunde und die Forderung um 5 Prozent mehr Entgelt verständigt hat, legten die Arbeitgeber mit einem Angebot von 2,1 Prozent mehr Entgelt auf zwei Jahre und einer Einmalzahlung von 0,3 Prozent ihr historisch schlechtes Angebot vor.
Alexander Scharff, 2. Bevollmächtigte der IG Metall Nordhausen, war bei Sumitomo vor Ort. Er kritisiert, dass die Arbeitgeber mit dem bislang vorgelegten Angebot den Beschäftigten eine Ohrfeige verpasst hätten: "In einer der wirtschaftlich stärksten Zeiten und nach fetten Jahren machen sie ein historisch niedriges Angebot. Das werden sich die Kolleginnen und Kollegen nicht gefallen lassen. Die Arbeitgeber brauchen scheinbar den Druck der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den wir ihnen mit weiteren starken Warnstreikwellen bescheren werden."
Heute haben auch die Beschäftigten von Sumitomo DEMAG in Wiehe für eine Stunde ihre Arbeit niedergelegt (Foto: IG Metall)
Nicht anders sehen es die Kolleginnen und Kollegen in dem Nordhäuser Unternehmen. Während des Warnstreiks wurde die Forderung nach einer fairen Entgelterhöhung laut, die den Beschäftigten am Erfolg des Unternehmens und der Branche teilhaben lässt. "Wir erwarten ein verhandlungswürdiges Angebot der Arbeitgeber, das berücksichtigt, dass die Lohnstückkosten Deutschlands jahrelang weit unter der der Euro- aber auch EU-Länder lag," sagte Wolfgang Henze, Betriebsratsvorsitzender und Ortsvorstandsmitglied der IG Metall.
Autor: redAb 06:30 Uhr traten rund 120 Beschäftigte der Früh- und Nachtschicht bei dem Maschinenbauer in den Warnstreik. Sie dokumentierten damit ihren Unmut über die verfahrene Situation in den Tarifverhandlungen zwischen ihrer Gewerkschaft und dem Arbeitgeberverband.
Während die IG Metall sich in diesem Jahr auf eine reine Entgeltrunde und die Forderung um 5 Prozent mehr Entgelt verständigt hat, legten die Arbeitgeber mit einem Angebot von 2,1 Prozent mehr Entgelt auf zwei Jahre und einer Einmalzahlung von 0,3 Prozent ihr historisch schlechtes Angebot vor.
Alexander Scharff, 2. Bevollmächtigte der IG Metall Nordhausen, war bei Sumitomo vor Ort. Er kritisiert, dass die Arbeitgeber mit dem bislang vorgelegten Angebot den Beschäftigten eine Ohrfeige verpasst hätten: "In einer der wirtschaftlich stärksten Zeiten und nach fetten Jahren machen sie ein historisch niedriges Angebot. Das werden sich die Kolleginnen und Kollegen nicht gefallen lassen. Die Arbeitgeber brauchen scheinbar den Druck der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den wir ihnen mit weiteren starken Warnstreikwellen bescheren werden."
Heute haben auch die Beschäftigten von Sumitomo DEMAG in Wiehe für eine Stunde ihre Arbeit niedergelegt (Foto: IG Metall)
Nicht anders sehen es die Kolleginnen und Kollegen in dem Nordhäuser Unternehmen. Während des Warnstreiks wurde die Forderung nach einer fairen Entgelterhöhung laut, die den Beschäftigten am Erfolg des Unternehmens und der Branche teilhaben lässt. "Wir erwarten ein verhandlungswürdiges Angebot der Arbeitgeber, das berücksichtigt, dass die Lohnstückkosten Deutschlands jahrelang weit unter der der Euro- aber auch EU-Länder lag," sagte Wolfgang Henze, Betriebsratsvorsitzender und Ortsvorstandsmitglied der IG Metall.
