Mi, 18:44 Uhr
04.05.2016
Kommunalpolitik
Mehr Geld für freie Träger der Jugendhilfe
Im Kreisausschuss ging es heute um die Erhöhung der Personalkostenzuschüsse für die Verträge der Bereichsjugendpfleger/innen und Mitarbeiter/innen der Häuser der offenen Tür ab 01.01.2016. Und so ging es aus...
Der Jugendhilfeausschuss beschloss einstimmig die Vorlage der Verwaltung des Jugend- und Sozialamtes zur Erhöhung der Personalkostenzuschüsse für die Verträge der Bereichsjugendpfleger/innen und Mitarbeiter/innen der Häuser der offenen Tür ab 01.01.2016.
Stellungnahme der Kreiskämmerei:
Für diese Maßnahmen sind in den drei genannten Haushaltsstellen insgesamt 414.250,00 Euro im Haushalt 2016 vorhanden. Durch überplanmäßige Umsetzungen aus anderen Ausgabepositionen sollen weitere 29.287,00 Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt werden. Die zur Finanzierung weiterhin noch notwendigen Mittel in Höhe von 35.349,00 Euro sollen aus der Erhöhung der Jugendpauschale zur Verfügung gestellt werden. Hierfür liegt der Verwaltung jetzt ein Bescheid vom Freistaat vor.
Aus dem Sachverhalt:
Der Freistaat Thüringen hat im Jahr 2016 die Mittel der Örtlichen Jugendförderung- Jugendpauschale um eine Millionen Euro erhöht.
Der Kyffhäuserkreis erhält durch diese Erhöhung 35.349,00 Euro mehr Zuschuss.
Außerdem wird die Stelle des Projektmitarbeiters der Jugendsozialarbeit/ Schulsozialarbeit, die bisher anteilig aus der Jugendpauschale finanziert wurde, ab dem 01.04.2016 über ein neues Förderprogramm zur Schulentwicklung bezahlt. Hier können zusätzlich noch mal 26.087,00 Euro in 2016 zur Verfügung gestellt werden.
Die Mittel sollen für die Lohnangleichung der Mitarbeiter/-innen bei den freien Träger der Jugendhilfe verwendet werden. Insbesondere sollen die Bereichsjugendpfleger/innen und die Mitarbeiter/innen der Häuser der offenen Tür eine Lohnangleichung erfahren. Durch die Angleichung werden alle Maßnahmen, die durch Verträge im Bereich des Jugend- und Sozialamtes des Kyffhäuserkreises vereinbart sind, gleich behandelt.
Die anteiligen Kosten der einzelnen Kommunen sollen im Haushaltsjahr 2016 durch die Erhöhung des Landkreises mitgetragen werden, so dass die Kommunen in diesem Jahr nicht zusätzlich belastet werden. Für das Haushaltsjahr 2017 soll bis spätestens 30.06.2016 neu mit den Kommunen verhandelt werden.
In der Diskussion betonte Landrätin Antje Hochwind (SPD) bei den Bereichsjugendpflegern handelt es sich um einen anspruchsvollen Job, der mit viel Unsicherheit belastet ist, ob bestimmte Projekte auch weitergeführt werden.
Auf der anderen Seite braucht man aber ausgebildete Pädagogen, um die Jugendhilfe organisieren zu können und die Zahl der mögliche verhandenen Pädagogen wird knapp und bei den Bereichsjugendpflegern hatte sich seit vielen Jahren nichts mehr getan.
Hochwind weiter: Im Jahre 2016 werden die Kommunen nicht mit einem höheren Eigenanteil belastet, das übernimmt der Kreis. Für 2017 müssen Gespräche mit den Kommunen geführt werden.
Gerade die Kommunen haben kaum noch Möglichkeiten mehr zu geben, so Uwe Ludwig in der Diskussion, weil viele Kommunen wegen der Konsolidierung kaum mehr Mittel aufbringen können.
Andreas Gothe und Jürgen Rauschenbach begrüßten den Schritt, nur so können die Pädagogen gehalten werden.
Autor: khhDer Jugendhilfeausschuss beschloss einstimmig die Vorlage der Verwaltung des Jugend- und Sozialamtes zur Erhöhung der Personalkostenzuschüsse für die Verträge der Bereichsjugendpfleger/innen und Mitarbeiter/innen der Häuser der offenen Tür ab 01.01.2016.
Stellungnahme der Kreiskämmerei:
Für diese Maßnahmen sind in den drei genannten Haushaltsstellen insgesamt 414.250,00 Euro im Haushalt 2016 vorhanden. Durch überplanmäßige Umsetzungen aus anderen Ausgabepositionen sollen weitere 29.287,00 Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt werden. Die zur Finanzierung weiterhin noch notwendigen Mittel in Höhe von 35.349,00 Euro sollen aus der Erhöhung der Jugendpauschale zur Verfügung gestellt werden. Hierfür liegt der Verwaltung jetzt ein Bescheid vom Freistaat vor.
Aus dem Sachverhalt:
Der Freistaat Thüringen hat im Jahr 2016 die Mittel der Örtlichen Jugendförderung- Jugendpauschale um eine Millionen Euro erhöht.
Der Kyffhäuserkreis erhält durch diese Erhöhung 35.349,00 Euro mehr Zuschuss.
Außerdem wird die Stelle des Projektmitarbeiters der Jugendsozialarbeit/ Schulsozialarbeit, die bisher anteilig aus der Jugendpauschale finanziert wurde, ab dem 01.04.2016 über ein neues Förderprogramm zur Schulentwicklung bezahlt. Hier können zusätzlich noch mal 26.087,00 Euro in 2016 zur Verfügung gestellt werden.
Die Mittel sollen für die Lohnangleichung der Mitarbeiter/-innen bei den freien Träger der Jugendhilfe verwendet werden. Insbesondere sollen die Bereichsjugendpfleger/innen und die Mitarbeiter/innen der Häuser der offenen Tür eine Lohnangleichung erfahren. Durch die Angleichung werden alle Maßnahmen, die durch Verträge im Bereich des Jugend- und Sozialamtes des Kyffhäuserkreises vereinbart sind, gleich behandelt.
Die anteiligen Kosten der einzelnen Kommunen sollen im Haushaltsjahr 2016 durch die Erhöhung des Landkreises mitgetragen werden, so dass die Kommunen in diesem Jahr nicht zusätzlich belastet werden. Für das Haushaltsjahr 2017 soll bis spätestens 30.06.2016 neu mit den Kommunen verhandelt werden.
In der Diskussion betonte Landrätin Antje Hochwind (SPD) bei den Bereichsjugendpflegern handelt es sich um einen anspruchsvollen Job, der mit viel Unsicherheit belastet ist, ob bestimmte Projekte auch weitergeführt werden.
Auf der anderen Seite braucht man aber ausgebildete Pädagogen, um die Jugendhilfe organisieren zu können und die Zahl der mögliche verhandenen Pädagogen wird knapp und bei den Bereichsjugendpflegern hatte sich seit vielen Jahren nichts mehr getan.
Hochwind weiter: Im Jahre 2016 werden die Kommunen nicht mit einem höheren Eigenanteil belastet, das übernimmt der Kreis. Für 2017 müssen Gespräche mit den Kommunen geführt werden.
Gerade die Kommunen haben kaum noch Möglichkeiten mehr zu geben, so Uwe Ludwig in der Diskussion, weil viele Kommunen wegen der Konsolidierung kaum mehr Mittel aufbringen können.
Andreas Gothe und Jürgen Rauschenbach begrüßten den Schritt, nur so können die Pädagogen gehalten werden.
