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Sa, 08:55 Uhr
07.05.2016
Schon bei kleinen Verstößen

Temposündern drohen hohe Bußgelder

Wer mit dem Auto in Europa unterwegs ist, sollte die jeweiligen Geschwindigkeitsbegrenzungen und Sonderregelungen kennen. Denn schon bei geringen Überschreitungen drohen nach Angaben des ADAC hohe Bußgelder...

Grafik (Foto: ADAC) Grafik (Foto: ADAC)
Hart geahndet werden Überschreitungen zum Beispiel in Italien (ab 170 Euro), in der Schweiz (ab 170 Euro) und in Großbritannien (ab 140 Euro). Am teuersten sind Geschwindigkeitsverstöße in Norwegen: Wer hier 20 km/h zu schnell fährt, riskiert Geldbußen ab 420 Euro.

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In vielen europäischen Ländern gibt es Sonderregelungen. In Schweden zum Beispiel existiert kein einheitliches Tempolimit. Daher ist der ständige Blick auf die ausgeschilderten Geschwindigkeitsbegrenzungen besonders wichtig. Auch in Polen gelten Besonderheiten bei den Tempolimits. Hier darf auf zweispurigen Schnellstraßen höchstens mit 100 km/h, auf vierspurigen mit 120 km/h gefahren werden. Innerorts gilt in Polen wie in den meisten europäischen Ländern ein Limit von 50 km/h – außer nachts von 23 bis 5 Uhr. Dann dürfen die Autofahrer mit 60 km/h unterwegs sein.

Besonders aufpassen müssen Urlauber in Großbritannien, da die Geschwindigkeit in Meilen angegeben ist. Innerorts sind umgerechnet nur 48 km/h erlaubt, auf Landstraßen 96 km/h; auf Autobahnen und Schnellstraßen dürfen Autofahrer umgerechnet maximal 112 km/h fahren.

In Frankreich, Italien und Kroatien gelten für Fahranfänger außerorts reduzierte Höchstgeschwindigkeiten. Über Tempolimits für Motorrad-, Gespann- und Wohnmobilfahrer informiert der ADAC unter www.adac.de/laenderinfo.
Autor: red

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Kommentare
geloescht.otto
08.05.2016, 08:41 Uhr
es ist an der Zeit
das es auch in Deutschland den unbelehrbaren Temposündern an den Kragen, bzw, die Geldbörse geht.
Es kann nicht sein, das Raser aus anderen Ländern zu uns kommen, um auf der Autobahn mal richtig die Sau raus lassen!
Freie Fahrt für freie Bürger - das ist doch schon lange überholt!
altmeister
08.05.2016, 10:14 Uhr
Bussgelder
Wenn in Deutschland die Strafen an das Einkommen gekoppelt wären, dann würde es auch einem Reichen weh tun. So ist aber die Strafe für alle gleich und schmerzt einen weniger Wohlhabenden um vieles mehr als einen Reichen, der oft nur darüber lacht und mit einem guten und teuren Rechtsanwalt sogar noch so manche Strafe abwehren kann.
Pe_rle
08.05.2016, 10:59 Uhr
altmeister
schlimmer ist noch das diese VIP-Reichen wegen ihres Bekanntheitsgrades nicht mal zur Kasse gebeten werden.
Da wird ein Autogramm verschenkt ,und der Beamte hat nichts gesehen.
Gerecht geht in diesem Land schon lange nichts mehr zu.
Auch mit viel PS kann man anständig fahren
Jürgen Wiethoff
08.05.2016, 14:12 Uhr
Bußgeld??
Die bisherigen Kommentatoren sprechen mir aus der Seele. Erst mal muss der Begriff „Bußgeld“ ersetzt werden. Man hat bezahlt (Buße getan) und alles ist wieder gut (man kommt in den Himmel).

Zukünftig sollten Geldstrafen nach Tagessätzen verhängt werden. Das ist deutlich mehr Arbeit für die Ordnungsbehörden, aber viel nachhaltiger. Auch sollten Geldstrafen nur noch für vergleichsweise geringe Vergehen verhängt werden.

Für „satte“ Übertretungen der StVO sollte es mehr Fahrverbote geben. Von einer Woche bis lebenslänglich. Dann überlegen sich „Bosse“ von Kraftfahrern, ob sie zu mehr Tempo mit den Worten „Ich zahle“ auffordern können und die Kraftfahrer, ob sie der Aufforderung Folge leisten.

Nicht zuletzt sollte es weniger dauerhafte Geschwindigkeitsbeschränkungen geben und dafür mehr verkehrsgerechtes Verhalten gefördert und gefordert werden.
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