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So, 00:10 Uhr
15.05.2016
Landespolitiker äußern sich

Internationaler Tag der Familie

Familienministerin Heike Werner: „Rahmenbedingungen für Familien weiter verbessern“. Dazu aus dem Sozial Ministerium


Die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (DIE LINKE), hat anlässlich des Internationalen Tags der Familie (am 15. Mai) aufgerufen, im Bestreben für mehr Familienfreundlichkeit in Thüringen nicht nachzulassen. Dabei sind Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gleichermaßen gefordert.

Familienministerin Heike Werner sagte vorab: „Familienfreundlichkeit ist nicht einfach irgendwann erreicht. Sie muss immer wieder den wechselnden Bedürfnissen der Familien und gesellschaftlichen Bedingungen angepasst werden. Diese Veränderungen ergeben sich aus dem demografischen Wandel, der Zuwanderung von Flüchtlingen und den Anforderungen der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf. Letzteres betrifft besonders die sogenannte Sandwichgeneration. Das sind Menschen, die, für die Kinder und die ältere Generation sorgen und dazu oft auch erwerbstätig sind. Sie brauchen künftig bessere Rahmenbedingungen, um individuelle Entscheidungen bestmöglich verwirklichen zu können. Das ist Aufgabe von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gleichermaßen.“

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Ministerin Werner wies auf das breite Spektrum der familienfördernden Maßnahmen von Land, Kommunen und Wohlfahrtsverbänden in Thüringen hin: „Die Unterstützungsangebote in Familienzentren, Mehrgenerationenhäusern und Familienferienstätten sind vielfältig und werden beständig aktualisiert. Einen Schwerpunkt der Familienpolitik der Landesregierung bildet der Aufbau von Eltern-Kind-Zentren. Die Zentren bündeln Hilfs- und Unterstützungsangebote im Wohnumfeld der Familien. Aufbauend auf den Zentren bereitet das Familienministerium das Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ vor, das die Leistungen für Kinder und Eltern um Angebote für Seniorinnen und Senioren erweitern soll.“

Ministerin Werner dankt anlässlich des Internationalen Tages der Familien auch den Lokalen Bündnissen für Familie für ihre wertvolle Arbeit. „Sie führen in ehrenamtlicher Arbeit bereits vorhandene familienfreundliche Aktivitäten in den Kommunen zusammen, helfen, diese zu vernetzen und machen sie bekannter. Familienfreundlichkeit kann nur gelingen, wenn sie vor Ort wirklich gelebt wird und sich Menschen aktiv dafür einsetzen, sei es ehrenamtlich oder in ihrer beruflichen Funktion“, sagte Heike Werner.

Hintergrund:
Am 15. Mai wird zum dreiundzwanzigsten Mal der Internationale Tag für Familie begangen. Der Tag der Familie wurde 1993 durch eine Resolution der UN-Generalversammlung mit dem Ziel festgelegt, Familie als grundlegende Einheit in der Gesellschaft wahrzunehmen und zu unterstützen.

Nach Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik lebten im Jahr 2014 im Freistaat rund 202.000 Familien mit minderjährigen Kindern. Davon sind 103.000 Familien verheiratete Paare mit Kindern, 45.000 unverheiratete oder verpartnerte Paare und 54.000 alleinerziehende Elternteile mit Kindern. 14.000 Familien hatten drei und mehr minderjährige Kinder. Das sind 6,9 Prozent aller Familien mit minderjährigen Kindern.

Der Freistaat Thüringen unterstützt seit 2004 den Ausbau und die Netzwerkbildung Lokaler Bündnisse für Familie in Thüringen. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind etwa die Vereinbarkeit von Familie, Beruf, Ausbildung, Kindern und Pflege, die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur, des Wohnumfeldes, der Lebensqualität oder der Beratung und Unterstützung von Familien. Sozialministerin Heike Werner hat die Schirmherrschaft übernommen. Die Stiftung FamilienSinn finanziert aus Landesmitteln die landeseigene Koordinierungsstelle für Lokale Bündnisse für Familien in Thüringen.
Autor: khh

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