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Di, 07:13 Uhr
17.05.2016
Singer/Songwriter in Nordhausen

Der spielende Poet

Seit zwanzig Jahren kommt der Schotte John Kirkbride nach Thüringen zu Konzerten und begeistert sein Publikum mit exzellentem Gitarrenspiel, poetischen Liedern und einem unnachahmlichen schwarzem Humor, wie er wohl nur den britischen Insulanern gegeben ist.

john (Foto: unger) john (Foto: unger)


Nach langer Nordhausen-Abstinenz gastiert das Urgestein mit der filigranen Picking- und Bottleneck-Technik endlich wieder in Nordhausen. Am Freitag, 20. Mai um 19.30 Uhr tritt er zu einem Solo-Konzert in der Cyriaci-Kapelle an. Im Gepäck hat John Kirkbride Songs seiner neuen CD „On a downtown train“ sowie Blues-, Rock- und Folkklassiker aus den letzten fünf Jahrzehnten. Beeinflusst von Größen wie Robert Johnson und Blind Blake war Kirkbride zeitlebens ein musikalischer Grenzgänger, was den niederländischen Musikkritiker Kees van Lujn zu der Erkenntnis kommen ließ: „Während seines Aufenthalts in den USA wurde er als Folkrocker eingestuft, in Großbritannien und Australien als Singer/Songwriter, in Holland als Folkie; in Deutschland als Bluesmusiker. Tatsächlich ist er all das zusammen und noch viel mehr“.

Zu Kirkbrides zusätzlichen Qualitäten gehört ganz zweifellos seine humoristische Gabe, in seinem sympathischen Akzent während des Konzerts mit Schottenwitzen (und anderen) nicht zu geizen. Auch diese Einlagen machten ihn schon während der Nordhäuser Kneipenfeste zu einem zahlreich umlagerten Publikumsliebling. Nun kehrt er auf Einladung der Agentur SYMPHONY Events in den Südharz zurück und hofft, viele seiner treuen Fans wieder zu sehen. Die Cyriaci-Kapelle der Kreismusikschule in der Freiherr-von-Stein-Straße bietet für diesen Auftritt ein würdiges Ambiente.
John Kirkbride will sich dabei keinesfalls auf den reinen Blues reduzieren lassen, sondern wird eine große Bandbreite offerieren, die er selbst so beschreibt: „Es gibt da die Welt der Folkmusic mit den wunderbaren Songs einer eher einfachen Art von Woody Guthrie oder Pete Seeger, die Bob Dylan als Mittel für seine Protestlieder in den 60ern verwendete. Und es gibt die überlieferten Klassiker.

„Greensleeves“ z.B. stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde für ein Liebeslied gehalten. Ist es auch, aber es den Prostituierten jener Zeit gewidmet, die ihre Freier im hohen Gras empfingen und sich dabei die Kleider grün färbten.“
Mit einer ganzen Reihe der alten Barden ist John Kirkbride schon gemeinsam aufgetreten und weiß, wovon er spricht. Die Freunde guter, handgemachter Musik können sich auf einen außergewöhnlichen Abend mit dem Mann freuen, dessen Sangesorgan schon als „100 l Whisky-Stimme“ beschrieben wurde.
Tickets im Vvk. gibt es unter 0152 - 54 11 23 83 oder symphony-events@t-online.de oder am Veranstaltungstag an der Abendkasse für 14 Euro.
Autor: nnz

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