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Do, 15:32 Uhr
16.06.2016
Bundespolitiker äußern sich

Barrierefreiheit am Bahnhof in Sondershausen?

Lemme: Geld vom Bund für Barrierefreiheit am Bahnhof in Sondershausen. Kofinanzierung soll von den Ländern kommen...

Anlässlich eines vom Bundesverkehrsministerium gestarteten Modernisierungsprogramms „Barrierefreiheit an kleineren Stationen“ werden in den kommenden Jahren 108 kleine Bahnstationen bundesweit barrierefrei umgerüstet. Dazu erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Steffen-Claudio Lemme:

„Ich freue mich, dass im Modernisierungsprogramm auch der Bahnhof in Sondershausen berücksichtigt wird. Ganz gezielt sollen kleinere Stationen mit weniger als 1.000 Ein- und Umsteigern pro Tag von dem Programm profitieren. In Sondershausen hat man 472 Reisende am Tag gezählt. Gerade kleine Bahnhöfe sorgen mit ihrem Nahverkehrsangebot für Mobilität für die Menschen in ländlichen Regionen“, so der Abgeordnete.

Lemme weiter: „Die Maßnahme in Sondershausen soll insgesamt 2,04 Mio. Euro kosten, wovon der Bund die Hälfte übernimmt.“

Hintergrund:

Im Fokus stehen die barrierefreie Wegeleitung und Kundeninformationsanlagen, stufenfreie Bahnsteigzugänge und eine optimierte Bahnsteighöhe. Im Einzugsgebiet der jeweiligen Verkehrsstation liegen Einrichtungen, die einen Bedarfsschwerpunkt darstellen: z.B. Seniorenheime oder Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Ziel soll es sein, die Bahnhöfe barrierefrei zu machen und dadurch den Zugang für alle zu ermöglichen. Der Bund übernimmt dabei die Hälfte der Fördersumme und investiert 80 Millionen Euro. Die Ko-Finanzierung kommt von den Ländern. Das Gesamtfördervolumen beträgt dadurch insgesamt 160 Millionen Euro.

Büro Steffen-Claudio Lemme
Mitglied des Deutschen Bundestages
Sprecher der Landesgruppe Thüringen in der SPD-Bundestagsfraktion
Mitglied des Haushaltsausschusses
Autor: khh

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Kommentare
geloescht.20250302
16.06.2016, 16:37 Uhr
Barrierefreie Toiletten
Die wären auch wünschens- und erstrebenswert. Aber bevor die Barrieren fallen, müssten erst mal Toiletten vorhanden sein.

Sind Sie schon mal durch den Tunnel zu Gleis 2/3 gegangen, Herr Lemme? Dort stinkt es manchmal wie im Affenkäfig.

Ich bin für jedwede Erleichterung für Benachteiligte. Aber jeder Bürger hat das Recht, seinen Zug zu erreichen, ohne Fäkalkeime einatmen zu müssen.

Ausserdem ist Gleis 3 teilweise abgesenkt. Ein Rollstuhlfahrer würde wie z.B. wie an grossen Bahnhöfen wie Erfurt einen Rollstuhllift benötigen, dazu allerdings auch jemanden, der das Gerät bedient.

Haben Sie das alles bedacht und mit der DB Regio abgestimmt, wenn Sie gesalbte Worte für benachteiligte Wähler verkünden?
Micha123
16.06.2016, 17:22 Uhr
Barrierefreiheit am Bahnhof - endlich merkt man, dass man dieses braucht
Guten Morgen!
Nach 26 Jahren hat es nun auch die SPD mitbekommen, dass am Sondershäuser Bahnhof etwas geschehen muss!
Endlich! Gut so!
Man merkt - es geht in Richtung Wahljahr!
Da bin ich doch einmal gespannt, welche Überraschung es noch gibt - damit man sich wieder beim Wähler "einschleimt".

Aber als Kreisvorsitzender der SPD hat er noch keine Stellung dazu bezogen, dass man mit den Gedanken spielt - den Stadtbusverkehr einzustellen.

Zu Fuß kann dann der Sondershäuser ja auch "barrierefrei" zum Bahnhof gelangen.. er erspart sich dann das mühsame Einsteigen in den Bus. Und wer einen Elektrorollstuhl hat - der hat Glück und braucht vielleicht für seine Anreise zum Bahnhof nur einen größeren Akku.
geloescht.20250302
16.06.2016, 19:31 Uhr
Residenzbahnhof
Der Fürst ist angeblich auch mit dem Zug gefahren. Der hatte aber seinen eigenen Klostuhl dabei.

Ich traf vor einigen Jahren, laaaang ist es her, mal die Damen Schröter, Lengsfeld und Herrn Selle beim Umsteigen in Halle. Die wissen also, welche Peinlichkeit diese Absteige in ihrer Heimat für eine Kreisstadt ist.

Wenns konkret wird, schiebt auch Herr Lemme wie jeder andere Politiker die Bahn in die
Verantwortung. Dann soll er aber nicht Benachteiligte zum Wahlkampf missbrauchen.
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