Sa, 01:14 Uhr
18.06.2016
Neues aus Bad Frankenhausen
Mein Bad Frankenhausen
Im Jahre 2014 war die Idee geboren worden, mindestens einmal im Jahr einer Künstlerin oder einem Künstler die Möglichkeit zu geben, sich selbst und das eigene Schaffen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Am Mittwoch war es Christel Steinmann, die sich im Regionalmuseum Bad Frankenhausen präsentierte...
Wer ist Christel Steinmann? In seiner Laudatio stellte sie Museumsleiter Dr. Ulrich Hahnemann vor.
Sie wurde drei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges in dieser kleinen Stadt am Fuße des Kyffhäusergebirges geboren. Hier hatte ihr Vater Otto Schröder eine Stelle als Lehrer angenommen. Ihre Mutter wurde unter Museumsleiterin Liselotte Pflaumbaum später Mitarbeiterin in diesem Museum.
Steinmann ging in Bad Frankenhausen und Roßleben in die Schule und daran schloss sich ein Studium für Kunst und Geschichte in Leipzig an.
Nach dem Ausscheiden aus dem Schuldienst widmete sie sich jetzt dem Interesse, dass sie einst anvisiert hatte, der Kunst. Von 1979 bis 1990 wurde sie freischaffende Malerin in Hoort. Eigene Ausstellungen als auch Ausstellungsbeteiligungen hatte sie seit 1976 wahrgenommen. Im Jahr 1978 führte sie eine gemeinsame Ausstellung mit dem Maler Carl Hinrichs ins damalige Kreisheimatmuseum Bad Frankenhausen.
Eingebunden in den Kulturbund begann eine an Werken reiche Schaffenszeit. Ein guter Teil ihrer Arbeiten erreichte das kaufinteressierte Publikum über den Kunsthandel der DDR mit den Standorten in Rostock, Berlin und Leipzig. Als nicht alltägliches Mitbringsel aus der DDR gelangten kleinformatige Ölbilder und Aquarelle ebenso in die Bundesrepublik. Später siedelte sie nach in Hoort (Mecklenburg-Vorpommern um.
1990 eröffnete sie in ihrem Haus in Hoort ihre eigene Galerie, der sie den Namen Galerie auf der Tenne für Kunst und Kram gab. Die eigene künstlerische Betätigung als Malerin minimierte sie berufsbedingt auf ein Minimum. Sie wechselte danach wieder das Metier. Die Verantwortlichkeit für 32 Schulen, rund 640 Lehrerinnen und Lehrer und 10.000 Schülerinnen und Schüler im Raum Hagenow, Ludwigslust und Schwerin ließ auch kaum Freiräume übrig. Ab 2008 änderte sie nochmals den Arbeitsplatz und wechselte die nachfolgenden fünf Jahre ins Kultusministerium nach Schwerin.
Ab 2003 begann sie mit ihrer schriftstellerischen Arbeit. Zugleich ein Ausgleich zu ihrem Berufsleben. In den Jahren, seitdem sie zurück in ihrer Geburtsstadt Bad Frankenhausen ist, waren einige kleinere Aufsätze und Artikel auch in der regionalen Presse veröffentlicht worden.
Die Sonderausstellung Mein Bad Frankenhausen beinhaltet sowohl Christel Steinmanns frühes künstlerisches Engagement, zu sehen in den beiden großen Ausstellungsvitrinen im Marmorsaal, als natürlich ihre neue Betätigung unter dem Motto SmartArt.
Die Entdeckung des Smartphones als künstlerisches Werkzeug für die Bildbearbeitung kam ihrem Anspruch, Kunst zu schaffen, sehr entgegen. Pinsel und Farbe hatte sie vor rund zwanzig Jahren aus der Hand gelegt. Die Möglichkeiten, mit Bild-Bearbeitungsprogrammen die mit einem Smartphone gemachten Aufnahmen zu bearbeiten, Motive zu überhöhen,schuf für Sie völlig neue Möglichkeiten unter dem Begriff SmartArt.
Die Ausstellung wird bis 13. November zu sehen sein. Für die musikalische Umrahmung sorgte Petra Hanstein.
Für Gestaltung und Ausstellungsaufbau dankte Dr. Hahnemann seinen Kolleginnen und Kollegen Antje Kuchenbecker, Katja Christmann, Volker Stahl und Sebastian Schuster im Bundesfreiwilligendienst.
Autor: khhWer ist Christel Steinmann? In seiner Laudatio stellte sie Museumsleiter Dr. Ulrich Hahnemann vor.
Sie wurde drei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges in dieser kleinen Stadt am Fuße des Kyffhäusergebirges geboren. Hier hatte ihr Vater Otto Schröder eine Stelle als Lehrer angenommen. Ihre Mutter wurde unter Museumsleiterin Liselotte Pflaumbaum später Mitarbeiterin in diesem Museum.
Steinmann ging in Bad Frankenhausen und Roßleben in die Schule und daran schloss sich ein Studium für Kunst und Geschichte in Leipzig an.
Nach dem Ausscheiden aus dem Schuldienst widmete sie sich jetzt dem Interesse, dass sie einst anvisiert hatte, der Kunst. Von 1979 bis 1990 wurde sie freischaffende Malerin in Hoort. Eigene Ausstellungen als auch Ausstellungsbeteiligungen hatte sie seit 1976 wahrgenommen. Im Jahr 1978 führte sie eine gemeinsame Ausstellung mit dem Maler Carl Hinrichs ins damalige Kreisheimatmuseum Bad Frankenhausen.
Eingebunden in den Kulturbund begann eine an Werken reiche Schaffenszeit. Ein guter Teil ihrer Arbeiten erreichte das kaufinteressierte Publikum über den Kunsthandel der DDR mit den Standorten in Rostock, Berlin und Leipzig. Als nicht alltägliches Mitbringsel aus der DDR gelangten kleinformatige Ölbilder und Aquarelle ebenso in die Bundesrepublik. Später siedelte sie nach in Hoort (Mecklenburg-Vorpommern um.
1990 eröffnete sie in ihrem Haus in Hoort ihre eigene Galerie, der sie den Namen Galerie auf der Tenne für Kunst und Kram gab. Die eigene künstlerische Betätigung als Malerin minimierte sie berufsbedingt auf ein Minimum. Sie wechselte danach wieder das Metier. Die Verantwortlichkeit für 32 Schulen, rund 640 Lehrerinnen und Lehrer und 10.000 Schülerinnen und Schüler im Raum Hagenow, Ludwigslust und Schwerin ließ auch kaum Freiräume übrig. Ab 2008 änderte sie nochmals den Arbeitsplatz und wechselte die nachfolgenden fünf Jahre ins Kultusministerium nach Schwerin.
Ab 2003 begann sie mit ihrer schriftstellerischen Arbeit. Zugleich ein Ausgleich zu ihrem Berufsleben. In den Jahren, seitdem sie zurück in ihrer Geburtsstadt Bad Frankenhausen ist, waren einige kleinere Aufsätze und Artikel auch in der regionalen Presse veröffentlicht worden.
Die Sonderausstellung Mein Bad Frankenhausen beinhaltet sowohl Christel Steinmanns frühes künstlerisches Engagement, zu sehen in den beiden großen Ausstellungsvitrinen im Marmorsaal, als natürlich ihre neue Betätigung unter dem Motto SmartArt.
Die Entdeckung des Smartphones als künstlerisches Werkzeug für die Bildbearbeitung kam ihrem Anspruch, Kunst zu schaffen, sehr entgegen. Pinsel und Farbe hatte sie vor rund zwanzig Jahren aus der Hand gelegt. Die Möglichkeiten, mit Bild-Bearbeitungsprogrammen die mit einem Smartphone gemachten Aufnahmen zu bearbeiten, Motive zu überhöhen,schuf für Sie völlig neue Möglichkeiten unter dem Begriff SmartArt.
Die Ausstellung wird bis 13. November zu sehen sein. Für die musikalische Umrahmung sorgte Petra Hanstein.
Für Gestaltung und Ausstellungsaufbau dankte Dr. Hahnemann seinen Kolleginnen und Kollegen Antje Kuchenbecker, Katja Christmann, Volker Stahl und Sebastian Schuster im Bundesfreiwilligendienst.

