Mi, 22:28 Uhr
22.06.2016
Bundespolitiker äußern sich
Neues aus Berlin (36)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Steffen-Claudio Lemme (SPD) zum Thema: Gedenken an den Überfall auf die Sowjetunion. Lemme: Gedenken an den Überfall auf die Sowjetunion mahnt zum Frieden in der Gegenwart...
Im Deutschen Bundestag wurde heute den Opfern des Überfalls von Nazideutschland auf die Sowjetunion gedacht. Für den SPD-Bundestagsabgeordneten für den Kyffhäuserkreis, Sömmerda und das Weimarer Land, Steffen-Claudio Lemme (SPD) ein Gedenken, dass zur Friedenssicherung in der Gegenwart mahnt.
Der Bundestag hat heute an den 75 Jahrestag des Deutschen Überfalls auf die Sowjetunion gedacht. Die Dimensionen dieses Verbrechens sind schwer zu fassen. Allein auf Seiten der damaligen Sowjetunion gehen Schätzungen von etwa 27 Millionen Opfern in den Kriegsjahren aus. Das Leid der Menschen können diese Zahlen nicht verdeutlichen. Der Feldzug war als Vernichtungsfeldzug geplant. Als Begründung für den Überfall wurde die Lebensraumideologie der Nazis vorgeschoben. Wehrmacht und SS setzten diese Ideologie grausam und rücksichtslos um. Massenerschießungen und Deportationen wurden systematisch durchgeführt. Juden, Sinti und Roma gehörten zu den ersten Opfern. Aber auch die russische Zivilbevölkerung wurde Ziel der Vernichtung, schildert der Bundestagsabgeordnete.
Solche unvorstellbaren Grausamkeiten mahnen auch nach Jahrzehnten, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Auch das Gedenken an dieses Verbrechen hat nicht dazu geführt, dass auf unserem Kontinent Frieden eingekehrt ist. An den Grenzen der Europäischen Union kämpfen die Menschen erneut um Territorien. Umso höher ist die friedenssichernde Wirkung unseres Staatenbundes einzuschätzen. Daher stimmt mich die momentanen Entwicklungen in der EU besorgt. Die Zugewinne der Nationalisten und der Brexit sind eine echte Gefahr für die innere Stabilität. Nach außen hin verstärken sich die Spannungen mit Russland.
Wir dürfen uns vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen nicht der Illusion hingeben der Frieden sei ein Selbstläufer. Stabilität und eine friedenssichernde Außenpolitik müssen der Grundsatz unsere Politik sein. Daher bin ich besonders dankbar, dass sich unser Außenminister Frank-Walter Steinmeier aktiv für eine Außenpolitik der Entspannung einsetzt. Nur so können wir garantieren, dass die Ereignisse von vor 75 Jahren sich nicht wiederholen, resümiert der Bundestagsabgeordnete.
Wahlkreisbüro Seffen-Claudio Lemme
Autor: khhIm Deutschen Bundestag wurde heute den Opfern des Überfalls von Nazideutschland auf die Sowjetunion gedacht. Für den SPD-Bundestagsabgeordneten für den Kyffhäuserkreis, Sömmerda und das Weimarer Land, Steffen-Claudio Lemme (SPD) ein Gedenken, dass zur Friedenssicherung in der Gegenwart mahnt.
Der Bundestag hat heute an den 75 Jahrestag des Deutschen Überfalls auf die Sowjetunion gedacht. Die Dimensionen dieses Verbrechens sind schwer zu fassen. Allein auf Seiten der damaligen Sowjetunion gehen Schätzungen von etwa 27 Millionen Opfern in den Kriegsjahren aus. Das Leid der Menschen können diese Zahlen nicht verdeutlichen. Der Feldzug war als Vernichtungsfeldzug geplant. Als Begründung für den Überfall wurde die Lebensraumideologie der Nazis vorgeschoben. Wehrmacht und SS setzten diese Ideologie grausam und rücksichtslos um. Massenerschießungen und Deportationen wurden systematisch durchgeführt. Juden, Sinti und Roma gehörten zu den ersten Opfern. Aber auch die russische Zivilbevölkerung wurde Ziel der Vernichtung, schildert der Bundestagsabgeordnete.
Solche unvorstellbaren Grausamkeiten mahnen auch nach Jahrzehnten, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Auch das Gedenken an dieses Verbrechen hat nicht dazu geführt, dass auf unserem Kontinent Frieden eingekehrt ist. An den Grenzen der Europäischen Union kämpfen die Menschen erneut um Territorien. Umso höher ist die friedenssichernde Wirkung unseres Staatenbundes einzuschätzen. Daher stimmt mich die momentanen Entwicklungen in der EU besorgt. Die Zugewinne der Nationalisten und der Brexit sind eine echte Gefahr für die innere Stabilität. Nach außen hin verstärken sich die Spannungen mit Russland.
Wir dürfen uns vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen nicht der Illusion hingeben der Frieden sei ein Selbstläufer. Stabilität und eine friedenssichernde Außenpolitik müssen der Grundsatz unsere Politik sein. Daher bin ich besonders dankbar, dass sich unser Außenminister Frank-Walter Steinmeier aktiv für eine Außenpolitik der Entspannung einsetzt. Nur so können wir garantieren, dass die Ereignisse von vor 75 Jahren sich nicht wiederholen, resümiert der Bundestagsabgeordnete.
Wahlkreisbüro Seffen-Claudio Lemme