Fr, 12:41 Uhr
24.06.2016
Bundespolitiker äußern sich
Neues aus Berlin (38)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Johannes Selle (CDU) zum Thema: Großbritannien gehört nicht mehr dazu. …
Der 23.6.2016 ist ein Datum, das fortan wesentlich zur europäischen Geschichte gehören wird. Die Entscheidung fiel nicht in der Stimmung dieses Tages, sondern erweist sich als Ergebnis eines Prozesses. Seit Jahren schwelt eine Unzufriedenheit über die Gängelei aus Brüssel.
Europa war und sollte ein Raum des Friedens, der Freiheit, der Wohlfahrt und der Sicherheit sein. Diese großen, augenfällig europäischen Themen immer weiter auszubauen, ist nicht gelungen. Einzig der Friede hat gehalten und war zu selbstverständlich geworden. Stattdessen wird eine monströse Bürokratie wahrgenommen, die mit Kleinkram in das Leben der Bürger eindringt.
Allzu häufig kam es zur Kollision mit dem gesunden Menschenverstand. Die Begeisterung schwand nicht nur in Großbritannien. Da hat das Desaster mit dem Ansturm auf Europas Grenzen nur das Fass zum Überlaufen gebracht. Europa hat das Schwinden der Bindungskräfte gespürt. Die Ideen für neuen Schwung blieben aus. Irgendwie ist es kein Wunder, dass da die Kraft im Regionalen und im Nationalen wieder gesucht wird.
Es ist auch privat bitter, wenn einer der Gemeinschaft den Rücken zukehrt. Der Loslösungsprozess wird lange dauern und wahrscheinlich schmerzlich sein. Nun ist klar, dass wir die Situation nutzen müssen, Sicherheit, Arbeitsplätze, Perspektiven zu entwickeln. Es muss schneller gehen. Der europäische Entwicklungsplan muss von der Politik kommen, denn die Gemeinschaft von Staaten ist die zeitgemäße Antwort und nicht die Konkurrenz um Macht und Einfluss. Dann wird die Welt erkennen, bei Mitgliedern der europäischen Gemeinschaft geht es voran und dieser Gemeinschaft kehrt keiner mehr den Rücken zu.
Wahlkreisbüro Johannes Selle
Autor: khhDer 23.6.2016 ist ein Datum, das fortan wesentlich zur europäischen Geschichte gehören wird. Die Entscheidung fiel nicht in der Stimmung dieses Tages, sondern erweist sich als Ergebnis eines Prozesses. Seit Jahren schwelt eine Unzufriedenheit über die Gängelei aus Brüssel.
Europa war und sollte ein Raum des Friedens, der Freiheit, der Wohlfahrt und der Sicherheit sein. Diese großen, augenfällig europäischen Themen immer weiter auszubauen, ist nicht gelungen. Einzig der Friede hat gehalten und war zu selbstverständlich geworden. Stattdessen wird eine monströse Bürokratie wahrgenommen, die mit Kleinkram in das Leben der Bürger eindringt.
Allzu häufig kam es zur Kollision mit dem gesunden Menschenverstand. Die Begeisterung schwand nicht nur in Großbritannien. Da hat das Desaster mit dem Ansturm auf Europas Grenzen nur das Fass zum Überlaufen gebracht. Europa hat das Schwinden der Bindungskräfte gespürt. Die Ideen für neuen Schwung blieben aus. Irgendwie ist es kein Wunder, dass da die Kraft im Regionalen und im Nationalen wieder gesucht wird.
Es ist auch privat bitter, wenn einer der Gemeinschaft den Rücken zukehrt. Der Loslösungsprozess wird lange dauern und wahrscheinlich schmerzlich sein. Nun ist klar, dass wir die Situation nutzen müssen, Sicherheit, Arbeitsplätze, Perspektiven zu entwickeln. Es muss schneller gehen. Der europäische Entwicklungsplan muss von der Politik kommen, denn die Gemeinschaft von Staaten ist die zeitgemäße Antwort und nicht die Konkurrenz um Macht und Einfluss. Dann wird die Welt erkennen, bei Mitgliedern der europäischen Gemeinschaft geht es voran und dieser Gemeinschaft kehrt keiner mehr den Rücken zu.
Wahlkreisbüro Johannes Selle
