Mo, 20:25 Uhr
27.06.2016
Neues aus Sondershausen
Grasmahd im Bebraer Teich
Ja, Sie lesen richtig, im Bebraer Teich wurde heute Gras geerntet", genauer gesagt, gerupft. Was da los war, erfahren Sie hier...
Es ist beim Schwimmen und Baden nicht schön, wenn einem die Wasserpflanzen in die Quere kommen.
Und nicht jeder mag es, wenn einem die Wasserpflanzen beim Schwimmen gar auch Bauch oder den Füßen kitzeln. Da heißte eben, im Teich unten muss auch mal eine Grasmahd durchgeführt werden.
Dieses Aufgabe übernahmen heute Mitglieder des Tauchsportvereins Delphin. Denn man mus schon Tauchen, wenn man in der Tiefe das Gras rupfen will, denn hier unten steht kein Rasenmäher zur Verfügung, hier wird nach "Kleingartenmanier" wie beim Unkraut das Gras mit der Hand ausgerissen.
Obwohl man in über zwei Meter Tiefe arbeitete, sind die Umrisse des Tauchers noch zu erahnen, was für die Klarheit des Wassers spricht. An den tiefsten Stellen erreicht der Bebraer Teich übrigens fest die 5-Meter-Marke.
Die raus gerissenen Grasbüschel treiben dann an der Wasseroberfläche. Die Reinigung des Teiches erfoglt nicht in einem Ruck. Nach 30 Minuten wird eine Pause eingelegt. Die Wassertemperatur beträgt in ein Meter Tiefe 22,5°C.
Die Grasbüschel werden dann wie hier mit der Hand, oder dann später mit dem Boot eingesammelt.
Der Vorsitzende des Tauchsportvereins Delphin, Holm Gerlach, erläuterte kn gleich noch einige Besonderheiten des Einsatzes.
So nehmen die Taucher Blei mit, damit sie beim Tauchen auch am Boden bleiben und die Hände zum Rupfen frei sind. Bei älteren Tauchgeräten werden die Bleiböcke noch in den Bleigürtel gesteckt, bei neueren Tauchgeräten werden Beutelchen mit Bleikügelchen mit genommen. Da kan man besser steuern, wie man im Falle eines Notfalls besser aufsteigen kann.
Und wie kommen die Taucher eigentlich wieder hoch, eine berechtigte Frage eines Mädchens? Noch schmeißt man nicht einfach das Blei weg (nur im Notfall) sondern am Tauchgerät sind Luftsäcke, die man Luft aus der Pressluftflasche füllt.
Gezeigt wurde auch, dass man mit einem scharfen Messer ausgerüstet ist. Auch bei den Tauchanzügen gibt es Unterschiede, wie dicht sie am Körper anliegen, um das Wasser in die "richtigen" Bahnen zu lenken. Wo die Taucher gerupft haben, sah man nur, wo die Luftblasen aufstiegen.
Autor: khhEs ist beim Schwimmen und Baden nicht schön, wenn einem die Wasserpflanzen in die Quere kommen.
Und nicht jeder mag es, wenn einem die Wasserpflanzen beim Schwimmen gar auch Bauch oder den Füßen kitzeln. Da heißte eben, im Teich unten muss auch mal eine Grasmahd durchgeführt werden.
Dieses Aufgabe übernahmen heute Mitglieder des Tauchsportvereins Delphin. Denn man mus schon Tauchen, wenn man in der Tiefe das Gras rupfen will, denn hier unten steht kein Rasenmäher zur Verfügung, hier wird nach "Kleingartenmanier" wie beim Unkraut das Gras mit der Hand ausgerissen.
Obwohl man in über zwei Meter Tiefe arbeitete, sind die Umrisse des Tauchers noch zu erahnen, was für die Klarheit des Wassers spricht. An den tiefsten Stellen erreicht der Bebraer Teich übrigens fest die 5-Meter-Marke.
Die raus gerissenen Grasbüschel treiben dann an der Wasseroberfläche. Die Reinigung des Teiches erfoglt nicht in einem Ruck. Nach 30 Minuten wird eine Pause eingelegt. Die Wassertemperatur beträgt in ein Meter Tiefe 22,5°C.
Die Grasbüschel werden dann wie hier mit der Hand, oder dann später mit dem Boot eingesammelt.
Der Vorsitzende des Tauchsportvereins Delphin, Holm Gerlach, erläuterte kn gleich noch einige Besonderheiten des Einsatzes.
So nehmen die Taucher Blei mit, damit sie beim Tauchen auch am Boden bleiben und die Hände zum Rupfen frei sind. Bei älteren Tauchgeräten werden die Bleiböcke noch in den Bleigürtel gesteckt, bei neueren Tauchgeräten werden Beutelchen mit Bleikügelchen mit genommen. Da kan man besser steuern, wie man im Falle eines Notfalls besser aufsteigen kann.
Und wie kommen die Taucher eigentlich wieder hoch, eine berechtigte Frage eines Mädchens? Noch schmeißt man nicht einfach das Blei weg (nur im Notfall) sondern am Tauchgerät sind Luftsäcke, die man Luft aus der Pressluftflasche füllt.
Gezeigt wurde auch, dass man mit einem scharfen Messer ausgerüstet ist. Auch bei den Tauchanzügen gibt es Unterschiede, wie dicht sie am Körper anliegen, um das Wasser in die "richtigen" Bahnen zu lenken. Wo die Taucher gerupft haben, sah man nur, wo die Luftblasen aufstiegen.

























