Do, 10:13 Uhr
14.07.2016
Wanderungsbilanz 2015
Größter Wanderungsgewinn für Thüringen seit 1990
Deutliche Wanderungsgewinne gegenüber dem Ausland haben im Jahr 2015 für einen hohen Wanderungsgewinn in Thüringen gesorgt. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, kamen im vergangenen Jahr 24 633 Personen mehr nach Thüringen, als gleichzeitig fortzogen...
Die positive Wanderungsbilanz des Jahres 2015 ergibt sich einerseits aus den Wanderungsverlusten innerhalb Deutschlands (-5 693 Personen) und andererseits aus den deutlich gestiegenen Wanderungsgewinnen gegenüber dem Ausland (+30 326 Personen).
Den 71 835 Zuzügen standen 47 202 Fortzüge gegenüber. 2014 wurden 49 542 Zuzüge und 44 821 Fortzüge registriert. Bei den Zuzügen ergibt das eine Zunahme von 22 293 Personen (+45,0 Prozent) und bei den Fortzügen ein Plus von 2 381 Personen (+5,3 Prozent) gegenüber dem Vorjahresergebnis.
Die größten Nettoverluste gegenüber den anderen Bundesländern musste Thüringen gegenüber Sachsen mit 1 831 Personen, gefolgt von Bayern (-893 Personen) und Nordrhein-Westfalen (-575 Personen) registrieren. Gegenüber Sachsen-Anhalt (194 Personen) und Bremen (4 Personen) verzeichnete Thüringen einen jeweils leichten Wanderungsgewinn gegenüber dem Vorjahr (+102,9Prozent).
Dem gegenüber standen im vergangenen Jahr 13 003 Fortzüge in das Ausland. 2014 waren es 10 979 Fortzüge, was einem Anstieg von 2 024 Fortzügen gegenüber dem Vorjahr entspricht (+18,4 Prozent). Das ergibt für das Jahr 2015 einen Nettowanderungsgewinn von 30 326 Personen gegenüber dem Ausland (2014: 10 377 Perso- nen).
Die höchsten Nettowanderungsgewinne gegenüber dem Ausland verzeichnete Thüringen aus Syrien (11 640 Personen), aus Afghanistan (4 886 Personen), aus dem Irak (3 315 Personen), aus Polen (1 939 Personen) und aus Rumänien (1 268 Personen).
Autor: redDie positive Wanderungsbilanz des Jahres 2015 ergibt sich einerseits aus den Wanderungsverlusten innerhalb Deutschlands (-5 693 Personen) und andererseits aus den deutlich gestiegenen Wanderungsgewinnen gegenüber dem Ausland (+30 326 Personen).
Den 71 835 Zuzügen standen 47 202 Fortzüge gegenüber. 2014 wurden 49 542 Zuzüge und 44 821 Fortzüge registriert. Bei den Zuzügen ergibt das eine Zunahme von 22 293 Personen (+45,0 Prozent) und bei den Fortzügen ein Plus von 2 381 Personen (+5,3 Prozent) gegenüber dem Vorjahresergebnis.
Wanderungsbilanz innerhalb Deutschlands
Im Jahr 2015 verlor Thüringen gegenüber den 15 anderen Bundesländern per Saldo 5 693 Einwohner. Das sind 37 Personen mehr als 2014, als Thüringen innerhalb Deutschlands eine Nettoabwanderung von 5 656 Personen verzeichnen musste. Der Wanderungsverlust gegenüber den anderen Bundesländern resultierte 2015 aus 28 506 Zuzügen und 34 199 Fortzügen. Im Jahr 2014 zogen 28 186 Personen zu, während 33 842 Personen fortzogen.Die größten Nettoverluste gegenüber den anderen Bundesländern musste Thüringen gegenüber Sachsen mit 1 831 Personen, gefolgt von Bayern (-893 Personen) und Nordrhein-Westfalen (-575 Personen) registrieren. Gegenüber Sachsen-Anhalt (194 Personen) und Bremen (4 Personen) verzeichnete Thüringen einen jeweils leichten Wanderungsgewinn gegenüber dem Vorjahr (+102,9Prozent).
Dem gegenüber standen im vergangenen Jahr 13 003 Fortzüge in das Ausland. 2014 waren es 10 979 Fortzüge, was einem Anstieg von 2 024 Fortzügen gegenüber dem Vorjahr entspricht (+18,4 Prozent). Das ergibt für das Jahr 2015 einen Nettowanderungsgewinn von 30 326 Personen gegenüber dem Ausland (2014: 10 377 Perso- nen).
Die höchsten Nettowanderungsgewinne gegenüber dem Ausland verzeichnete Thüringen aus Syrien (11 640 Personen), aus Afghanistan (4 886 Personen), aus dem Irak (3 315 Personen), aus Polen (1 939 Personen) und aus Rumänien (1 268 Personen).
