Mo, 14:12 Uhr
18.07.2016
Kulturszene aktuell
Kloster-Kräuter-Sonntag
Wenn der Sommer in den vielen Blumen seine Farben zeigt, feiern wir im August unseren Kloster-Kräuter-Sonntag in der Klosteranlage Göllingen, so die Gesellschaft der Freunde der Klosterruine St. Wigbert Göllingen
Kloster-Kräuter-Sonntag (Foto: Privat)
Auch in diesem Jahr wird eine bunte Vielfalt geboten, und in Natur und Bauwerk, bei Speise und Trank wird uns erneut mit einem besonderen Konzert mittelalterlicher Klänge mit Künstlern der Spitzenklasse ein ganz spezielles Kunsterlebnis geboten.
Darauf wollen wir bereits heute hinweisen und Sie herzlich einladen, am SONNTAG, 14. AUGUST 2016 ab 13.30 Uhr (KONZERT ab 15.00 Uhr) zum
KLOSTER-KRÄUTER-SONNTAG - AM KLOSTER GÖLLINGEN
13.00 Uhr Eröffnung und Rundgang durch den Klostergarten + GEO- Park
Öffnung der Verkaufsstände
Imbißstand
KRÄUTERSEGEN
15.00 Uhr KRYPTA+TURM-KONZERT
16.00 Uhr Kaffee-Tafel und Kloster-Besichtigung
dabei zu sein.
So freuen wir uns, wenn Sie sich für diesen Nachmittag auf den Weg nach Göllingen machen.
Gern erinnern wir Sie nochmals rechtzeitig vorher daran und verbleiben bis dahin mit herzlichen Grüßen für eine gute und frohe Sommerzeit ohne dunkle Wolken an Himmel und Herz,
WANDELKONZERT im Klosterturm zu Göllingen von Krypta zum Turmsaal mit abschließendem Trompetenklängen aus dem achteckigem Turm
O Welt, Welt...
Himmlische und irdische Liebe im mittelalterlichen Lied Oswald von Wolkenstein, Neidhart, Wizlaw III. von Rügen u.a.
Christine Mothes - Gesang
Karen Marit Ehlig - Fidel
Thomas Friedlaender - Zink, Schlagwerk
und abschließende kleine Turmmusik
Ein WANDELKONZERT lockt das Publikum am 14. August 2016 ab 15 Uhr in den Klosterturm zu Göllingen. Es führt von der einzigartigen Krypta zum darüberliegenden Turmsaal, von geistlicher mittelalterlicher Musik zu weltlichem Minnensang bis zum abschließenden Turmblasen aus dem offenen achteckigen Klosterturm.
Unvereinbar erscheint in der Lyrik der deutschen Romantik die himmlische, die Seelenliebe mit der sinnlichen irdischen Liebe – unüberwindbar ist den Dichtern der Neuzeit dieser Konflikt. Auf andere Weise behandeln mittelalterliche Dichtung und Musik die offensichtlichen Gegensätze göttlich – unerreichbar – real, wobei die Verbindung der ersten beiden Betrachtungsweisen für den Dichter-Komponisten eine Herausforderung seiner Kunstfertigkeit bedeutet: Die Tugenden der fernen, verehrten Dame werden im Vergleich mit der Jungfrau Maria idealisiert und gesteigert, die weltliche Liebe wird mit der religiösen auf einer neuen und gedanklich höheren Ebene zusammengeführt.
Ausdrucksstark und musikalisch überraschend gelingt es dem Ensemble, die Lieder der Minnesänger lebendig zu interpretieren und zu zeigen, daß sich die Kraft verliebter Gefühle bis heute nicht geändert hat.
MITWIRKENDE:
Christine Mothes studierte Blockflöte an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy Leipzig bei Robert Ehrlich sowie an der Escola Superior de Musica de Catalunya Barcelona bei Pedro Memelsdorff sowie Gesang bei Marta Almajano.
Anschließend folgte ein Gesangsstudium bei Gundula Anders und Marek Rzepka mit Schwerpunkt Alte Musik/Historische Aufführungspraxis an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy Leipzig.
Zahlreiche Meisterkurse und Fortbildungen, insbesondere zur Aufführungspraxis mittelalterlicher Musik bei Pedro Memelsdorff, Benjamin Bagby, Kees Boeke, Jill Feldman, Pierre Hamon, Maurice van Lieshout, Marc Lewon und Uri Smilansky ergänzten ihre Ausbildung. Mit dem Ensemble Metro Marina gewann Christine Mothes den Förderpreis Alte Musik des Saarländischen Rundfunks und der Fritz Neumeyer Akademie 2009.
Sie trat bei zahlreichen Musikfestivals im In- und Ausland auf, und konzertierte u.a. mit Helmut Rilling (Internationale Bachakademie Stuttgart), Benjamin Bagby (Sequentia), Reinhard Göbel, Michael Schönheit (Merseburger Hofmusik) sowie dem Leipziger Barockorchester.
Als Sängerin und Mitbegründerin von La Mouvance hat sie sich auf die Musik des 12.-15. Jahrhunderts spezialisiert. Im Januar 2014 folgte eine Konzerttournee durch die USA mit dem renommierten Ensemble Sequentia.
CD-Produktionen u.a. bei deutsche harmonia mundi dokumentieren ihre künstlerische Arbeit.
Karen Marit Ehlig studierte Orchestermusik und Musikpädagogik im Hauptfach Violine in Weimar und der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und war während dieser Zeit Praktikantin der Staatskapelle Weimar und der Jenaer Philharmonie. Es folgten ein Ergänzungsstudium im Fach Barockvioline bei John Holloway; ein Aufbaustudium Musikwissenschaft an der Technischen Universität Dresden, sowie private Studien auf der Fidel für Mittelalter- und Renaissancemusik bei Jane Achtman und Susanne Ansorg. Internationale Meisterklassen bei Stanley Ritchie, Susanne Scholz, Michi Gaigg, Anton Steck, Marc Lewon, Uri Smilansky, Benjamin Bagby u.a. gaben ihr neue Impulse. Sie konzertiert regelmäßig im In- und Ausland als Geigerin, Bratschistin und Fidelspielerin mit verschiedenen Ensembles, nahm mehrfach beim Festival Güldener Herbst der Academia Musicalis Thuringia und dem Bachfest Leipzig teil.
Thomas Friedlaender studierte in Dresden Trompete und arbeitete in verschiedenen Orchestern. Anschließend studierte er in Leipzig (Zink und historische Improvisation) und Basel an der Schola Cantorum Basiliensis (Zink und Naturtrompete) sowie privat historische und ethnische Perkussion. Konzerte und Aufnahmen im Bereich der Alten Musik und der zeitgenössisch improvisierten Musik zeugen von seinem breiten Arbeitsspektrum.
Kunstgeschichtliche Begeisterung und Lust am Kulturmanagement führten immer wieder zu eigenen übergreifenden Kulturprojekten. Friedlaender leitet seit über fünfzehn Jahren die Veranstaltungsreihen OFFENES PALAIS und DRESDNER TOTENTANZ, die durch Literatur, Tanz, Improvisation, Theater, Kunstbetrachtungen, Performances, Happenings, Alte Musik, Ausstellungen, Landschaftserkundung und Gastronomie die Menschen lebendig zusammenführen.
Autor: khh
Kloster-Kräuter-Sonntag (Foto: Privat)
Auch in diesem Jahr wird eine bunte Vielfalt geboten, und in Natur und Bauwerk, bei Speise und Trank wird uns erneut mit einem besonderen Konzert mittelalterlicher Klänge mit Künstlern der Spitzenklasse ein ganz spezielles Kunsterlebnis geboten.Darauf wollen wir bereits heute hinweisen und Sie herzlich einladen, am SONNTAG, 14. AUGUST 2016 ab 13.30 Uhr (KONZERT ab 15.00 Uhr) zum
KLOSTER-KRÄUTER-SONNTAG - AM KLOSTER GÖLLINGEN
13.00 Uhr Eröffnung und Rundgang durch den Klostergarten + GEO- Park
Öffnung der Verkaufsstände
Imbißstand
KRÄUTERSEGEN
15.00 Uhr KRYPTA+TURM-KONZERT
16.00 Uhr Kaffee-Tafel und Kloster-Besichtigung
dabei zu sein.
So freuen wir uns, wenn Sie sich für diesen Nachmittag auf den Weg nach Göllingen machen.
Gern erinnern wir Sie nochmals rechtzeitig vorher daran und verbleiben bis dahin mit herzlichen Grüßen für eine gute und frohe Sommerzeit ohne dunkle Wolken an Himmel und Herz,
WANDELKONZERT im Klosterturm zu Göllingen von Krypta zum Turmsaal mit abschließendem Trompetenklängen aus dem achteckigem Turm
O Welt, Welt...
Himmlische und irdische Liebe im mittelalterlichen Lied Oswald von Wolkenstein, Neidhart, Wizlaw III. von Rügen u.a.
Christine Mothes - Gesang
Karen Marit Ehlig - Fidel
Thomas Friedlaender - Zink, Schlagwerk
und abschließende kleine Turmmusik
Ein WANDELKONZERT lockt das Publikum am 14. August 2016 ab 15 Uhr in den Klosterturm zu Göllingen. Es führt von der einzigartigen Krypta zum darüberliegenden Turmsaal, von geistlicher mittelalterlicher Musik zu weltlichem Minnensang bis zum abschließenden Turmblasen aus dem offenen achteckigen Klosterturm.
Unvereinbar erscheint in der Lyrik der deutschen Romantik die himmlische, die Seelenliebe mit der sinnlichen irdischen Liebe – unüberwindbar ist den Dichtern der Neuzeit dieser Konflikt. Auf andere Weise behandeln mittelalterliche Dichtung und Musik die offensichtlichen Gegensätze göttlich – unerreichbar – real, wobei die Verbindung der ersten beiden Betrachtungsweisen für den Dichter-Komponisten eine Herausforderung seiner Kunstfertigkeit bedeutet: Die Tugenden der fernen, verehrten Dame werden im Vergleich mit der Jungfrau Maria idealisiert und gesteigert, die weltliche Liebe wird mit der religiösen auf einer neuen und gedanklich höheren Ebene zusammengeführt.
Ausdrucksstark und musikalisch überraschend gelingt es dem Ensemble, die Lieder der Minnesänger lebendig zu interpretieren und zu zeigen, daß sich die Kraft verliebter Gefühle bis heute nicht geändert hat.
MITWIRKENDE:
Christine Mothes studierte Blockflöte an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy Leipzig bei Robert Ehrlich sowie an der Escola Superior de Musica de Catalunya Barcelona bei Pedro Memelsdorff sowie Gesang bei Marta Almajano.
Anschließend folgte ein Gesangsstudium bei Gundula Anders und Marek Rzepka mit Schwerpunkt Alte Musik/Historische Aufführungspraxis an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy Leipzig.
Zahlreiche Meisterkurse und Fortbildungen, insbesondere zur Aufführungspraxis mittelalterlicher Musik bei Pedro Memelsdorff, Benjamin Bagby, Kees Boeke, Jill Feldman, Pierre Hamon, Maurice van Lieshout, Marc Lewon und Uri Smilansky ergänzten ihre Ausbildung. Mit dem Ensemble Metro Marina gewann Christine Mothes den Förderpreis Alte Musik des Saarländischen Rundfunks und der Fritz Neumeyer Akademie 2009.
Sie trat bei zahlreichen Musikfestivals im In- und Ausland auf, und konzertierte u.a. mit Helmut Rilling (Internationale Bachakademie Stuttgart), Benjamin Bagby (Sequentia), Reinhard Göbel, Michael Schönheit (Merseburger Hofmusik) sowie dem Leipziger Barockorchester.
Als Sängerin und Mitbegründerin von La Mouvance hat sie sich auf die Musik des 12.-15. Jahrhunderts spezialisiert. Im Januar 2014 folgte eine Konzerttournee durch die USA mit dem renommierten Ensemble Sequentia.
CD-Produktionen u.a. bei deutsche harmonia mundi dokumentieren ihre künstlerische Arbeit.
Karen Marit Ehlig studierte Orchestermusik und Musikpädagogik im Hauptfach Violine in Weimar und der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und war während dieser Zeit Praktikantin der Staatskapelle Weimar und der Jenaer Philharmonie. Es folgten ein Ergänzungsstudium im Fach Barockvioline bei John Holloway; ein Aufbaustudium Musikwissenschaft an der Technischen Universität Dresden, sowie private Studien auf der Fidel für Mittelalter- und Renaissancemusik bei Jane Achtman und Susanne Ansorg. Internationale Meisterklassen bei Stanley Ritchie, Susanne Scholz, Michi Gaigg, Anton Steck, Marc Lewon, Uri Smilansky, Benjamin Bagby u.a. gaben ihr neue Impulse. Sie konzertiert regelmäßig im In- und Ausland als Geigerin, Bratschistin und Fidelspielerin mit verschiedenen Ensembles, nahm mehrfach beim Festival Güldener Herbst der Academia Musicalis Thuringia und dem Bachfest Leipzig teil.
Thomas Friedlaender studierte in Dresden Trompete und arbeitete in verschiedenen Orchestern. Anschließend studierte er in Leipzig (Zink und historische Improvisation) und Basel an der Schola Cantorum Basiliensis (Zink und Naturtrompete) sowie privat historische und ethnische Perkussion. Konzerte und Aufnahmen im Bereich der Alten Musik und der zeitgenössisch improvisierten Musik zeugen von seinem breiten Arbeitsspektrum.
Kunstgeschichtliche Begeisterung und Lust am Kulturmanagement führten immer wieder zu eigenen übergreifenden Kulturprojekten. Friedlaender leitet seit über fünfzehn Jahren die Veranstaltungsreihen OFFENES PALAIS und DRESDNER TOTENTANZ, die durch Literatur, Tanz, Improvisation, Theater, Kunstbetrachtungen, Performances, Happenings, Alte Musik, Ausstellungen, Landschaftserkundung und Gastronomie die Menschen lebendig zusammenführen.
