So, 18:16 Uhr
17.07.2016
Meldung aus der Wirtschaftswelt
DGB zur Gebietsreform
DGB Hessen-Thüringen begrüßt erste Schritte der Landesregierung zur Funktional-, Verwaltungs- und Gebietsreform. Aktivitäten des Vereins Selbstverwaltung in Thüringen e.V. werden kritisch bewertet, wie Reiner Sörgel vom DGB Kyffhäuserkreis informiert...
Der DGB Hessen-Thüringen begrüßt grundsätzlich die bisher durch die Landesregierung er-arbeiteten Schritte in Richtung einer tragfähigen Verwaltungs-, Funktional und Gebietsreform. Mit eigenen Anforderungen an die Umsetzung durch eine neue Landesregierung hatte der DGB Hessen-Thüringen bereits im Jahr 2014 im Rahmen der Positionen zur Landtagswahl Stellung bezogen.
Die Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen Gabriele Kailing erklärt dazu: "Als DGB sehen wir die Notwendigkeit einer Funktional-, Verwaltungs- und Gebietsreform und haben des-halb unsere haupt- und ehrenamtlichen Strukturen angeschrieben und über unsere Forderungen erneut informiert. Die gewerkschaftliche Forderung zur Landtagswahl, die geplanten Reformen neu zu starten und vom Kopf auf die Füße zu stellen, sehen wir durch die jetzige Landesregierung auf einem guten Weg. Die verschiedenen Methoden der Beteiligung werden durch uns positiv bewertet. Transparenz gegenüber und vor allem die Einbindung der Beschäftigten und der sie vertretenden Gewerkschaften gehört für uns, wie bei allen Vorhaben solcher Tragweite, selbstverständlich zur Grundvoraussetzung. Die Landesregierung hat hier die Chance den öffentlichen Dienst attraktiver zu machen und damit zum Vorbild für alle anderen Bereiche der Arbeitswelt zu werden.
Zu den Ankündigungen des Vereins "Selbstverwaltung in Thüringen e.V." ein Volksbegehren gegen die Gebietsreform auf den Weg zu bringen, erklärt der stellv. Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen Sandro Witt: "Der DGB hat sich in Thüringen immer stark gemacht für mehr Demokratie und mehr Beteiligung. Gerade bei emotional besetzten Themen gilt es in demokratischen Gesellschaften genauer hinzuschauen und über Vor- und Nachteile zu informieren. Von Aufklärung über Vor- und Nachteile ist bei diesem Verein nichts zu spüren. Viel lieber trifft man sich mit den Rechtsauslegern der parlamentarischen Opposition und erhebt Verhinderung zum obersten Gebot. Die Interessen der Beschäftigten mit bedenken? Fehlanzeige. Mehr Demokratie wagen geht anders."
Autor: khhDer DGB Hessen-Thüringen begrüßt grundsätzlich die bisher durch die Landesregierung er-arbeiteten Schritte in Richtung einer tragfähigen Verwaltungs-, Funktional und Gebietsreform. Mit eigenen Anforderungen an die Umsetzung durch eine neue Landesregierung hatte der DGB Hessen-Thüringen bereits im Jahr 2014 im Rahmen der Positionen zur Landtagswahl Stellung bezogen.
Die Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen Gabriele Kailing erklärt dazu: "Als DGB sehen wir die Notwendigkeit einer Funktional-, Verwaltungs- und Gebietsreform und haben des-halb unsere haupt- und ehrenamtlichen Strukturen angeschrieben und über unsere Forderungen erneut informiert. Die gewerkschaftliche Forderung zur Landtagswahl, die geplanten Reformen neu zu starten und vom Kopf auf die Füße zu stellen, sehen wir durch die jetzige Landesregierung auf einem guten Weg. Die verschiedenen Methoden der Beteiligung werden durch uns positiv bewertet. Transparenz gegenüber und vor allem die Einbindung der Beschäftigten und der sie vertretenden Gewerkschaften gehört für uns, wie bei allen Vorhaben solcher Tragweite, selbstverständlich zur Grundvoraussetzung. Die Landesregierung hat hier die Chance den öffentlichen Dienst attraktiver zu machen und damit zum Vorbild für alle anderen Bereiche der Arbeitswelt zu werden.
Zu den Ankündigungen des Vereins "Selbstverwaltung in Thüringen e.V." ein Volksbegehren gegen die Gebietsreform auf den Weg zu bringen, erklärt der stellv. Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen Sandro Witt: "Der DGB hat sich in Thüringen immer stark gemacht für mehr Demokratie und mehr Beteiligung. Gerade bei emotional besetzten Themen gilt es in demokratischen Gesellschaften genauer hinzuschauen und über Vor- und Nachteile zu informieren. Von Aufklärung über Vor- und Nachteile ist bei diesem Verein nichts zu spüren. Viel lieber trifft man sich mit den Rechtsauslegern der parlamentarischen Opposition und erhebt Verhinderung zum obersten Gebot. Die Interessen der Beschäftigten mit bedenken? Fehlanzeige. Mehr Demokratie wagen geht anders."
