Do, 19:40 Uhr
28.07.2016
Meldungen vom Sport
Zwischenbilanz zur 25. Thüringen Meisterschaft im Streckensegelflug
Sechs Tage sind bereits vergangen. Doch die fliegerische Bilanz fällt spärlich aus. Warum, erfahren sie hier...
Bisher konnten die Piloten lediglich am Eröffnungstag sowie am 24. Juli eine Strecke fliegen. Das ist natürlich unbefriedigend.
Am Eröffnungstag wurden für alle drei Klassen ein Dreiecksflug als Tagesaufgabe gestellt. Die Allgemeine Klasse, auch Langohren genannt, hatte eine Distanz über Zerbst, Reinsdorf (b. Berlin) und zurück von max. 404 km in drei Stunden zu überwinden. Die große Clubklasse flog nach Klein Mühlingen, Wittenberg und wieder zurück zum frankenhäuser Platz.
Das war eine max. Entfernung von 322km und den Piloten standen mindestens 3 Stunden Zeit zur Verfügung. Die kleine Clubklasse, die fast ausschließlich mit dem Doppelsitzer Puchacz unterwegs ist, war am ersten Tag nach Aschersleben, dann nach Köthen und von da aus wieder zurück nach Bad Frankenhausen unterwegs. Sie hatten für die maximal 202 km eine Zeit von 2 Stunden. Natürlich wurden diese Strecken ohne Zwischenstopp geflogen und die genannte Zeit durfte nicht unterschritten werden. Tagessieger wurden in der kleinen Clubklasse Götz Witkop, bei den Langohren Wettermann Michael Krannich und in der großen Clubklasse Frank Krämer vom Aeroclub Hans Grade (siehe Foto v.l.n.r.).
Der zweite Wertungstag fiel auf den Sonntag. Die allgemeine Klasse und die große Clubklasse wurden auf den Weg nach klein-Mühlingen – Oranienbaum und zurück nach Bad Frankenhausen geschickt. Die maximale Entfernung betrug 284 km und sollte nach Möglichkeit in genau 2 Stunden erflogen werden. Die kleine Clubklasse flog noch einmal die Strecke Bad Frankenhaussen-Aschersleben- Köthen und zurück.Diesmal gab es zahlreiche Außenlandungen und es konnte sich in der Allgemeinen Klasse der Altmeister Jürgen Kriese durchsetzen, in der großen Clubklasse ließ sich Frank Krämer auch diesmal den ersten Platz nicht streitig machen. In der Kleinen Clubklasse erflog Steffen Koch den Tagessieg.
Erfreulich, dass sich Manfred Otto vom Aeroclub Hans Grade auch nach der zweiten Wertung auf dem 3. Platz befindet. Drücken wir die Daumen, dass er diese Position am heutigen 3. Wertungstag weiter ausbauen kann.
3. Wertungstag = wertbare Meisterschaft
Endlich am 7. Tag der Meisterschaft zeigt Petrus wieder ein Herz für die Streckenflieger.
Heute wurde auf Grund der Wetterverhältnisse, Windrichtung und thermische Entwicklungen spielen eine besondere Rolle, das gesamte Starterfeld in Richtung Süden geschickt.
Dabei sind für die Allgemeine Klasse die Wendepunkte Greiz und Rudolstadt anzufliegen. Die Große Clubklasse muss zunächst nach Weida-Burg und dann nach Rudolstadt. Und die Puchacze der kleinen Clubklasse fliegen als erstes Jena an und dann ebenfalls Rudolstadt. Für alle drei Klassen stehen 2,5 Stunden zur Verfügung. An diese Zeitmarke sollte man so nah wie möglich herankommen.
Wie schwierig die Verhältnisse heute sind, zeigt allein die Tatsache, dass zwei Piloten einen zweiten Startversuch brauchten, ein Pilot, die Tagesaufgabe gar nicht erst in Angriff genommen hat und 2 Piloten bereits eine Außenlandung gemeldet haben. Und nach 2:40 h melden sich nun die ersten Piloten im Anflug. Der erste der sich 10 km vor dem Platz meldet, ist Manfred Otto. Auch in der großen Clubklasse hat Frank Krämer, ebenfalls vom frankenhäuser Verein, die Nase vorn. Ob das zum Tagessieg reicht, wird die konkrete Auswertung zeigen. Und nun fallen die Piloten hier am Platz wie die Fliegen ein. Alles in allem ein guter Tag und damit wird auch diese Meisterschaft ein wertbares Ergebnis haben.
Marion Haas
Pressesprecherin des Aeroclub Hans Grade e. V.
Autor: khhBisher konnten die Piloten lediglich am Eröffnungstag sowie am 24. Juli eine Strecke fliegen. Das ist natürlich unbefriedigend.
Am Eröffnungstag wurden für alle drei Klassen ein Dreiecksflug als Tagesaufgabe gestellt. Die Allgemeine Klasse, auch Langohren genannt, hatte eine Distanz über Zerbst, Reinsdorf (b. Berlin) und zurück von max. 404 km in drei Stunden zu überwinden. Die große Clubklasse flog nach Klein Mühlingen, Wittenberg und wieder zurück zum frankenhäuser Platz.
Das war eine max. Entfernung von 322km und den Piloten standen mindestens 3 Stunden Zeit zur Verfügung. Die kleine Clubklasse, die fast ausschließlich mit dem Doppelsitzer Puchacz unterwegs ist, war am ersten Tag nach Aschersleben, dann nach Köthen und von da aus wieder zurück nach Bad Frankenhausen unterwegs. Sie hatten für die maximal 202 km eine Zeit von 2 Stunden. Natürlich wurden diese Strecken ohne Zwischenstopp geflogen und die genannte Zeit durfte nicht unterschritten werden. Tagessieger wurden in der kleinen Clubklasse Götz Witkop, bei den Langohren Wettermann Michael Krannich und in der großen Clubklasse Frank Krämer vom Aeroclub Hans Grade (siehe Foto v.l.n.r.).
Der zweite Wertungstag fiel auf den Sonntag. Die allgemeine Klasse und die große Clubklasse wurden auf den Weg nach klein-Mühlingen – Oranienbaum und zurück nach Bad Frankenhausen geschickt. Die maximale Entfernung betrug 284 km und sollte nach Möglichkeit in genau 2 Stunden erflogen werden. Die kleine Clubklasse flog noch einmal die Strecke Bad Frankenhaussen-Aschersleben- Köthen und zurück.Diesmal gab es zahlreiche Außenlandungen und es konnte sich in der Allgemeinen Klasse der Altmeister Jürgen Kriese durchsetzen, in der großen Clubklasse ließ sich Frank Krämer auch diesmal den ersten Platz nicht streitig machen. In der Kleinen Clubklasse erflog Steffen Koch den Tagessieg.
Erfreulich, dass sich Manfred Otto vom Aeroclub Hans Grade auch nach der zweiten Wertung auf dem 3. Platz befindet. Drücken wir die Daumen, dass er diese Position am heutigen 3. Wertungstag weiter ausbauen kann.
3. Wertungstag = wertbare Meisterschaft
Endlich am 7. Tag der Meisterschaft zeigt Petrus wieder ein Herz für die Streckenflieger.
Heute wurde auf Grund der Wetterverhältnisse, Windrichtung und thermische Entwicklungen spielen eine besondere Rolle, das gesamte Starterfeld in Richtung Süden geschickt.
Dabei sind für die Allgemeine Klasse die Wendepunkte Greiz und Rudolstadt anzufliegen. Die Große Clubklasse muss zunächst nach Weida-Burg und dann nach Rudolstadt. Und die Puchacze der kleinen Clubklasse fliegen als erstes Jena an und dann ebenfalls Rudolstadt. Für alle drei Klassen stehen 2,5 Stunden zur Verfügung. An diese Zeitmarke sollte man so nah wie möglich herankommen.
Wie schwierig die Verhältnisse heute sind, zeigt allein die Tatsache, dass zwei Piloten einen zweiten Startversuch brauchten, ein Pilot, die Tagesaufgabe gar nicht erst in Angriff genommen hat und 2 Piloten bereits eine Außenlandung gemeldet haben. Und nach 2:40 h melden sich nun die ersten Piloten im Anflug. Der erste der sich 10 km vor dem Platz meldet, ist Manfred Otto. Auch in der großen Clubklasse hat Frank Krämer, ebenfalls vom frankenhäuser Verein, die Nase vorn. Ob das zum Tagessieg reicht, wird die konkrete Auswertung zeigen. Und nun fallen die Piloten hier am Platz wie die Fliegen ein. Alles in allem ein guter Tag und damit wird auch diese Meisterschaft ein wertbares Ergebnis haben.
Marion Haas
Pressesprecherin des Aeroclub Hans Grade e. V.



