So, 09:30 Uhr
21.08.2016
Kulturszene aktuell
Zur Aufführung des Films Am Ende ein Fest
Mit der Aufführung von Am Ende ein Fest (D/IL 2014) einer Tragikomödie setzt am Freitag das StuKi 76 im Panorama Museum Bad Frankenhausen seine Filmreihen fort. Wie immer ein Tipp von Fred Böhme...
Kann ein Film über Sterbehilfe komisch sein? Schon beim Thema Tod werden die Gesichter ernst und jedes Lachen erstirbt. Die israelische Tragikomödie Am Ende ein Fest (D/IL 2014), die das StuKi 76 im Panorama Museum am Freitag, dem 26. August, 20:00 Uhr aufführt, beweist, dass es auch anders geht, ohne dabei leichtfertig mit dem schwierigen Thema umzugehen.
Regie/Buch: Sharon Maymon, Tal Granit
Darsteller: Aliza Rosen, Shmaul Worf, Ze’ev Revach, Levana Finkelstein, Ilan Dar, Raffi Tavor u.a.
FSK: 12, L.: 93 min
Eine Gruppe von Senioren hat sich im Altersheim um den 72-jährigen Yehezkel, einen Tüftler und Erfinder, zusammengeschlossen: Sie wollen Max, einem schwerkranken Freund, helfen das Sterben zu erleichtern. Zusammen mit einem pensionierten Tierarzt, der die Beruhigungsmittel besorgt, und einem ehemaligen Polizisten, der die Beweise verwischen soll, suchen sie nach dem besten Weg, um Max' Wunsch zu erfüllen. Da keiner sich tatsächlich dazu überwinden kann, Max zu töten, baut Yehezkel eine Maschine, mit der der Sterbende sich selbst töten kann.
Bald schon ist diese Maschine in aller Munde und Menschen aus ganz Jerusalem strömen zu dem Altersheim, um ihre Liebsten von ihren Leiden zu befreien. Anfangs noch zögernd, geben Yehezkel, seine Frau Levana und Dr. Daniel bald dem Andrang der Sterbewilligen nach und die eingeschworene Truppe macht sich auf, um letzte Wünsche zu erfüllen. Währenddessen verschlechtert sich der Zustand von Levana, Yehezkels Frau, die an Alzheimer leidet, und bald muss Yehezkel selbst eine Entscheidung treffen. Einen der erfolgreichsten israelischen Filme der letzten Jahre hat das Regie-Duo Sharon Maymon und Tal Granit geschaffen, der mit großer Leichtigkeit Worte und Bilder für etwas findet, das sich so oft der Darstellung entzieht. Ihnen gelingt eine wunderbar schelmische Komödie über das Abschiednehmen, die jedem das Herz erleichtern wird. Filmverleih
FREITAG, 26. August, 20:00 UHR IM STUKI 76
Foto Rechteinhaber: Neue Visionen
Mit Shuttleservice! Abfahrt ab REHA-Klinik 19:30 Uhr. Interessenten melden bitte ihren Bedarf unter der 0800-3023666 an b15zw. REHA-Patienten tragen sich bitte in die Liste im Patientenordner ein!
Fred Böhme
Autor: khhKann ein Film über Sterbehilfe komisch sein? Schon beim Thema Tod werden die Gesichter ernst und jedes Lachen erstirbt. Die israelische Tragikomödie Am Ende ein Fest (D/IL 2014), die das StuKi 76 im Panorama Museum am Freitag, dem 26. August, 20:00 Uhr aufführt, beweist, dass es auch anders geht, ohne dabei leichtfertig mit dem schwierigen Thema umzugehen.
Regie/Buch: Sharon Maymon, Tal Granit
Darsteller: Aliza Rosen, Shmaul Worf, Ze’ev Revach, Levana Finkelstein, Ilan Dar, Raffi Tavor u.a.
FSK: 12, L.: 93 min
Eine Gruppe von Senioren hat sich im Altersheim um den 72-jährigen Yehezkel, einen Tüftler und Erfinder, zusammengeschlossen: Sie wollen Max, einem schwerkranken Freund, helfen das Sterben zu erleichtern. Zusammen mit einem pensionierten Tierarzt, der die Beruhigungsmittel besorgt, und einem ehemaligen Polizisten, der die Beweise verwischen soll, suchen sie nach dem besten Weg, um Max' Wunsch zu erfüllen. Da keiner sich tatsächlich dazu überwinden kann, Max zu töten, baut Yehezkel eine Maschine, mit der der Sterbende sich selbst töten kann.
Bald schon ist diese Maschine in aller Munde und Menschen aus ganz Jerusalem strömen zu dem Altersheim, um ihre Liebsten von ihren Leiden zu befreien. Anfangs noch zögernd, geben Yehezkel, seine Frau Levana und Dr. Daniel bald dem Andrang der Sterbewilligen nach und die eingeschworene Truppe macht sich auf, um letzte Wünsche zu erfüllen. Währenddessen verschlechtert sich der Zustand von Levana, Yehezkels Frau, die an Alzheimer leidet, und bald muss Yehezkel selbst eine Entscheidung treffen. Einen der erfolgreichsten israelischen Filme der letzten Jahre hat das Regie-Duo Sharon Maymon und Tal Granit geschaffen, der mit großer Leichtigkeit Worte und Bilder für etwas findet, das sich so oft der Darstellung entzieht. Ihnen gelingt eine wunderbar schelmische Komödie über das Abschiednehmen, die jedem das Herz erleichtern wird. Filmverleih
FREITAG, 26. August, 20:00 UHR IM STUKI 76
Foto Rechteinhaber: Neue Visionen
Mit Shuttleservice! Abfahrt ab REHA-Klinik 19:30 Uhr. Interessenten melden bitte ihren Bedarf unter der 0800-3023666 an b15zw. REHA-Patienten tragen sich bitte in die Liste im Patientenordner ein!
Fred Böhme

