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Mo, 09:57 Uhr
22.08.2016
Kirchliche Kritik an nicht eingefriedeten Waldfriedhöfen

Schutz der Totenruhe sichern

Der Innenausschuss des Thüringer Landtages hat diese Woche (25.08.2016) zur Anhörung zu vorgesehenen Änderungen am Thüringer Bestattungsgesetz eingeladen. Kern der Änderung ist die Ausweitung der Friedhöfe auch in Form von Waldfriedhöfen.....

Seitens des Katholischen Büros Thüringen wird am derzeit gültigen Bestattungsgesetz kein Änderungsbedarf gesehen. Die bisherige Rechtslage hat sich als ein sinnvoller Rahmen der Bestattungskultur in Thüringen erwiesen.

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Die vorgesehene Form der Waldfriedhöfe wird abgelehnt, da eine Einfriedung des Bestattungsbereiches nicht vorgesehen ist. Eine Einfriedung ist aus kirchlicher Sicht notwendig, um die Achtung der Totenwürde sowie den Schutz der Totenruhe zu gewährleisten.

Gegenüber Beisetzungen in Waldstücken, die Bestandteil eines Friedhofes sind, bestehen keine Bedenken.

Darüber hinaus ist es ein grundsätzliches kirchliches Anliegen, dass der Tendenz einer Anonymisierung von Bestattungen nicht weiter Vorschub geleistet werden sollte. So sollen auf Waldfriedhöfen Grabmale entfallen, obwohl diese Ausdruck der Würdigung des Verstorbenen und eine Hilfe bei der Trauerbewältigung sind.
Autor: en

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Kommentare
Leser X
22.08.2016, 11:16 Uhr
Was geht das denn die Kirche an?
Das ist doch wohl Sache der Verstorbenen und ihrer Angehörigen, wie sie das wünschen und regeln. Da muß sich die Kirche nicht einmischen. Sie hat gerade im atheistischen Osten gar nicht die Legitimation, uns Bürgern da reinzureden.
Günther Hetzer
22.08.2016, 11:39 Uhr
Entsorgung
Ich bin der Meinung, dass es ein Zeichen der Würde und des Respekts ist, wenn ein Mensch selber entscheiden kann ob er klassisch oder auf einem Waldfriedhof entsorgt wird. Ja entsorgt...nichts anderes ist es nüchtern betrachtet. Weshalb sich also die Kirche einmischt und meint aus pseudo-esoterischen Gründen, Menschen bevormunden zu müssen, kann ich nicht nachvollziehen. Es ist natürlich wichtig das es feste Regelungen und Orte für das verschachern von Kadavern gibt, allein schon um eine massive Sauerei zu verhindern. Doch ist es schön wen einem Mensch, der nicht an Hokuspokus glaubt und den Naturwissenschaften vertraut, eine Alternative zu einer steinernen Leichenbeschau bleibt.
Franziskus
22.08.2016, 12:11 Uhr
Bestattung an Baum Nr. 234
Da lobe ich mir Bayern,da kommt so ein Schei... nicht in Frage.
In Thüringen wird falls alles üble ausprobiert?
U. Alukard
22.08.2016, 13:23 Uhr
Das sind echte Luxusprobleme,
wenn die Ungläubigen nur noch namenlos verscharrt werden dann hat diese Kirche in Deutschland nichts mehr zu sagen. Da würde sich jeder von uns über ein Plätzchen im Wald freuen.
geloescht.20250302
22.08.2016, 14:15 Uhr
Urne in die Schranken stellen dürfen
Das wäre mein Wunsch und nicht der Stadt Friedhofsgebühren in den Rachen werfen zu müssen.

Da sehe ich einen Friedwald als akzeptable Alternative. Früher war der "Grüne Rasen" für die "Guten Menschen" ein Schimpfwort, heute sind Sargbestattungen und Grabpflege beinahe Luxus.

Ich habe mit Sterbegeldversicherung vorgesorgt, dass meine Frau nach meinem Tod nicht Sozialfall wird und danach keine Kosten mehr hat, falls die Stadt wieder die Gebühren erhöht. Nämlich Seebestattung.
geloescht.20250302
22.08.2016, 14:52 Uhr
Schrankwand
Sorry Schreibfehler *schäm*

Natürlich muss es Schrankwand oder Regal heissen.
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