nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Sa, 00:01 Uhr
27.08.2016
Neues aus Greußen

"Gemeinsam für die Ortsumfahrung

Am Donnerstagabend trafen sich in der Marktschänke Goldener Löwe, Greußen, die Bürgerinitiative für den Bau der Ortsumfahrung Greußen mit Anwohnern der jetzigen Ortsdurchfahrt. Mit dabei viele POlitkerder region. Dazu erreichte kn dieser Bericht...

Mit dabei waren ebenfalls MdB Johannes Selle (CDU), MdL Dorothea Marx (SPD) und Bürgermeister René Hartnauer (SPD). Besonders betont werden muss die Anwesenheit von
betroffenen Straßenanliegern aus Straußfurt, welche ebenfalls an der Veranstaltung teilnahmen. Der DGB-Kreisverband Kyffhäuserkreis brachte sich ebenfalls mit ein.


Thema waren die verschiedenen Aktivitäten im vergangenen Jahr. Beispielsweise wurde Ministerpräsident Ramelow im September 2015 nach einer Tagung in Greußen von den Bürgen am Rathaus abgefangen und ihm die Lage der Menschen an der Ortsdurchfahrt nahegebracht. Mitstreiter der Bürgerinitiative vertraten ihre Interessen auf verschieden Tagungen und
Fachgesprächen im Landtag und auf Kreisebene, manchmal als einzige, welche ein Straßenbauprojekt vorantreiben wollen.

Warum? Weil unter anderem der Lückenschluss der A71 nördlich von Sömmerda die Anwohner der
B4 nicht vom Schwerverkehr entlastet hat, wie amtliche Zahlen belegen.
Die B4 zwischen Erfurt und Nordhausen bleibt die Bundesstraße mit der höchsten Belastung mit LKW und Lastzügen in Thüringen. Jüngst errichtete Lärmschutzwände bei Walschleben zeugen davon. An den bestehenden Ortsdurchfahrten passierte: nichts.


Auch die permanenten Verstöße gegen die Tempo-30-Zone in Greußen während der Nachtstunden wurden diskutiert. Vier von fünf Fahrzeugen verstoßen, teils erheblich, dagegen, wie ebenfalls amtliche Messungen bestätigen.
Ein Brief an den Innenminister, der dieses thematisiert, liegt seit Wochen unbeantwortet in Erfurt, welches auf allgemeines Unverständnis in der Versammlung stieß. Die anwesenden Abgeordneten sagten, nicht nur in diesen Fall, weiterhin ihre Hilfe zu.


Die B4-Anlieger in beiden Orten müssen endlich vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Das kann nur durch den baldigen Bau der seit langen geplanten Umfahrungen geschehen. Das diese auch im neuen Bundesverkehrswegeplan als vordringlich eingestuft sind, ist positiv zu
bewerten. Allerdings waren sie das auch schon im alten. Deshalb muss man weiter aktiv bleiben.


Gegenseitige Unterstützung wurde vereinbart und man ging doch etwas optimistischer nach Hause."

Thomas Führ
Bürgerinitiative für den Bau der Ortsumfahrung Greußen
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.