Mo, 14:20 Uhr
29.08.2016
Meldungen aus dem Landratsamt
Radweg in die Steinzeit in der Planungsphase
Nach dem bereits der Kreistag seine Zustimmung gab, wurde heute die Vorplanung des Radweg in die Steinzeit für den Teil des Kyffhäuserkreises vorgestellt. Für Sie hat kn in die Planungsunterlagen geschaut…
Nach dem der Landkreis Sömmerda den Radweg in die Steinzeit in Angriff genommen hat und Das Teilstück Sömmerda zur Steinrinne in Bilzingsleben gebaut hat, soll jetzt auch aus der Richtung Kyffhäuserkreis der Radweg zur Steinrinne gebaut werden.
Am Vormittag wurde im Landratsamt Kyffhäuserkreis die Vorplanung vorgestellt.
Zuerst begründete Landrätin Antje Hochwind (SPD) die Wichtigkeit dieses Radweges in gleich mehrerlei Hinsicht:
- Landschaftlich führt er durch sehr schöne und einzigartige Region (Wipperrdurchbruch) und soll die Barbarossahöhle mit der Sehenswürdigkeit der Steinrinne verbinden.
- Radweg in die Steinzeit ist im bisherigen Radwegenetz der Thüringer Landesregierung als wichtige Aufgabe verzeichnet.
- Nur aus diesem Grund darf man im Kreis hoffen, eventuell noch mal die erhöhte Förderquote wie beim Unstrut-Werra-Radweg (UWR), 90 Prozent Förderquote, zu erhalten. Zumindest hat es die Landesregierung so signalisiert.
- Wenn der Radweg in die Steinzeit durchgängig bis Sömmerda befahrbar ist, da hat der Kyffhäuserkreis endlich eine Verbindung bis zur Landeshauptstadt, da es ab Sömmerda Radwege bis nach Erfurt gibt.
Mit dem Beschluss des Kreistages Mittel zur Verfügung zu stellen, wurde es möglich die Vorplanung in Angriff zu nehmen, als eine Voraussetzung überhaupt an Fördermittel zu kommen. Auch wenn die Mittel aktuell für die Vorplanung nicht im Haushaltsplan drin sind, können wir die Mittel aufbringen.
Heike Bach vom gleichnamige Ingenieurbüro, man hatte auch die Bauplanung und Betreuung des Baus des UWR stellte die Routenplanung vor. Der Radweg wird bis zur Kreisgrenze nach Sömmerda eine Gesamtlänge mit Ortsdurchfahrten von rund 15 Kilometer haben. Davon werden 11,2 Kilometer durch zu bauende Radwege dargestellt. Der Rest sind Ortsdurchfahrten durch Bendeleben, Göllingen, Seega und Günserode. Hier müssen die entsprechende Ort selbst festlegen, wie die Radfahrer durch den Ort geleitet werden.
Bei der Planung wollen wir möglichst bereits vorhandene Wege nutzen, die zu Radwegen, bzw. kombinierten Rad-Landwirtschaftswegen ausgebaut werden. So wird der 1. Abschnitt (rund 1,6 km)von der Barbarossahöhle bis nach Bendeleben auf der bisherigen Trasse des Barbarossa-Wanderweges (vorbei am Kuhberg) ausgebaut werden. Hier gehen also keine Feld- und Rasenflächen verloren. Wegeverlauf und mögliche Bauetappen
Durch Bendeleben geht es dann weiter auf einem Weg bis zu dem der UWR erreicht wird (1,4 km). Auf dem UWR geht es ein Stück in Richtung Göllingen und auf einem kombinierten Rad-Landwirtschaftsweg bis nach Seega (800 Meter).
Bürgermeister Kyffhäuserland Knut Hoffmann (CDU), Heike Bach und Landrätin Antje Hochwind
Komplizierter wird es ab Seega nicht nur wegen der Wegeführung (1,5 km Kombiweg und 2 km reiner Radweg), sondern im Bereich des Wipperdurchbruchs gibt es eine ganze Reihe umweltschutzliche Auflagen zu berücksichtigen. Eventuell müssen zwei Wipperbrücken gebaut werden (eine als Wiederaufbau). Ab Günserode gibt es noch ein Teilstück von 1,2 km bis zur Kreisgrenze.
Der Weg wird so in etwa 3,7 Millionen Euro kosten, davon 10 Prozent Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen.
Knut Hoffmann und die anwesenden Ortsbürgermeister zeigten sich befriedigt über die Vorplanung, denn so rücken dies Orte stärker ins Visier der Touristiker. Mario Merten (Frei Wähler): Das ist ein Traumweg, der da geplant wird.
Hoffmann möchte nicht nur den Radweg so schnell wie möglich aber unbedingt bis zum Jahre 2021, denn dass ist Bendeleben als Dorf ein Außenort der Bundesgartenschau (Buga), genau wie der Schlosspark Ebeleben (liegt am UWR).
Der Chef des Tourismusverbandes Südharz-Kyffhäuser, Matthias Deichstetter, verwies darauf, dass der Radtourismus immer mehr an Bedeutung gewinnt. Er unterstricht die Eile des Baus, denn in Kürze soll sich die Förderung der touristischen Radwege in Richtung Förderung von Radwegen für den täglich Bedarf verschieben.
Er informierte, dass am 21. September in Heringen der Tourismusverband eine eine neue große Webseite zu Wander- Radwander- und Wasserwanderwege (einschließlich Reitwege) vorgestellt, verbunden mit einer App, die sogar offline die Wege anzeigen soll.
Der mögliche Baustart der insgesamt fünf Etappen steht noch nicht fest. Zuerst bedarf es der Förderzusage durch die Landesregierung (die Hoffnung liegt bei 90 Prozent Förderung) ehe wirklich in die Teilplanung eingestiegen werden kann. Wenn die Zusage kommt, könnte man vielleicht schon Ende 2017 loslegen. Auch Hochwind hofft, dass der Radweg bis zur Buga fertig ist.
Autor: khhNach dem der Landkreis Sömmerda den Radweg in die Steinzeit in Angriff genommen hat und Das Teilstück Sömmerda zur Steinrinne in Bilzingsleben gebaut hat, soll jetzt auch aus der Richtung Kyffhäuserkreis der Radweg zur Steinrinne gebaut werden.
Am Vormittag wurde im Landratsamt Kyffhäuserkreis die Vorplanung vorgestellt.
Zuerst begründete Landrätin Antje Hochwind (SPD) die Wichtigkeit dieses Radweges in gleich mehrerlei Hinsicht:
- Landschaftlich führt er durch sehr schöne und einzigartige Region (Wipperrdurchbruch) und soll die Barbarossahöhle mit der Sehenswürdigkeit der Steinrinne verbinden.
- Radweg in die Steinzeit ist im bisherigen Radwegenetz der Thüringer Landesregierung als wichtige Aufgabe verzeichnet.
- Nur aus diesem Grund darf man im Kreis hoffen, eventuell noch mal die erhöhte Förderquote wie beim Unstrut-Werra-Radweg (UWR), 90 Prozent Förderquote, zu erhalten. Zumindest hat es die Landesregierung so signalisiert.
- Wenn der Radweg in die Steinzeit durchgängig bis Sömmerda befahrbar ist, da hat der Kyffhäuserkreis endlich eine Verbindung bis zur Landeshauptstadt, da es ab Sömmerda Radwege bis nach Erfurt gibt.
Mit dem Beschluss des Kreistages Mittel zur Verfügung zu stellen, wurde es möglich die Vorplanung in Angriff zu nehmen, als eine Voraussetzung überhaupt an Fördermittel zu kommen. Auch wenn die Mittel aktuell für die Vorplanung nicht im Haushaltsplan drin sind, können wir die Mittel aufbringen.
Heike Bach vom gleichnamige Ingenieurbüro, man hatte auch die Bauplanung und Betreuung des Baus des UWR stellte die Routenplanung vor. Der Radweg wird bis zur Kreisgrenze nach Sömmerda eine Gesamtlänge mit Ortsdurchfahrten von rund 15 Kilometer haben. Davon werden 11,2 Kilometer durch zu bauende Radwege dargestellt. Der Rest sind Ortsdurchfahrten durch Bendeleben, Göllingen, Seega und Günserode. Hier müssen die entsprechende Ort selbst festlegen, wie die Radfahrer durch den Ort geleitet werden.
Bei der Planung wollen wir möglichst bereits vorhandene Wege nutzen, die zu Radwegen, bzw. kombinierten Rad-Landwirtschaftswegen ausgebaut werden. So wird der 1. Abschnitt (rund 1,6 km)von der Barbarossahöhle bis nach Bendeleben auf der bisherigen Trasse des Barbarossa-Wanderweges (vorbei am Kuhberg) ausgebaut werden. Hier gehen also keine Feld- und Rasenflächen verloren. Wegeverlauf und mögliche Bauetappen
Durch Bendeleben geht es dann weiter auf einem Weg bis zu dem der UWR erreicht wird (1,4 km). Auf dem UWR geht es ein Stück in Richtung Göllingen und auf einem kombinierten Rad-Landwirtschaftsweg bis nach Seega (800 Meter).
Bürgermeister Kyffhäuserland Knut Hoffmann (CDU), Heike Bach und Landrätin Antje Hochwind
Komplizierter wird es ab Seega nicht nur wegen der Wegeführung (1,5 km Kombiweg und 2 km reiner Radweg), sondern im Bereich des Wipperdurchbruchs gibt es eine ganze Reihe umweltschutzliche Auflagen zu berücksichtigen. Eventuell müssen zwei Wipperbrücken gebaut werden (eine als Wiederaufbau). Ab Günserode gibt es noch ein Teilstück von 1,2 km bis zur Kreisgrenze.
Der Weg wird so in etwa 3,7 Millionen Euro kosten, davon 10 Prozent Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen.
Knut Hoffmann und die anwesenden Ortsbürgermeister zeigten sich befriedigt über die Vorplanung, denn so rücken dies Orte stärker ins Visier der Touristiker. Mario Merten (Frei Wähler): Das ist ein Traumweg, der da geplant wird.
Hoffmann möchte nicht nur den Radweg so schnell wie möglich aber unbedingt bis zum Jahre 2021, denn dass ist Bendeleben als Dorf ein Außenort der Bundesgartenschau (Buga), genau wie der Schlosspark Ebeleben (liegt am UWR).
Der Chef des Tourismusverbandes Südharz-Kyffhäuser, Matthias Deichstetter, verwies darauf, dass der Radtourismus immer mehr an Bedeutung gewinnt. Er unterstricht die Eile des Baus, denn in Kürze soll sich die Förderung der touristischen Radwege in Richtung Förderung von Radwegen für den täglich Bedarf verschieben.
Er informierte, dass am 21. September in Heringen der Tourismusverband eine eine neue große Webseite zu Wander- Radwander- und Wasserwanderwege (einschließlich Reitwege) vorgestellt, verbunden mit einer App, die sogar offline die Wege anzeigen soll.
Der mögliche Baustart der insgesamt fünf Etappen steht noch nicht fest. Zuerst bedarf es der Förderzusage durch die Landesregierung (die Hoffnung liegt bei 90 Prozent Förderung) ehe wirklich in die Teilplanung eingestiegen werden kann. Wenn die Zusage kommt, könnte man vielleicht schon Ende 2017 loslegen. Auch Hochwind hofft, dass der Radweg bis zur Buga fertig ist.



