Mi, 12:42 Uhr
31.08.2016
Meldung aus der Wirtschaftswelt
DGB: Weiterbildung und Qualifizierung für Langzeitarbeitslose das A und O
Anlässlich der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten für den Monat August in Thüringen fordert der stellvertretende Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen, Sandro Witt, die Weiterbildung und -qualifizierung für Langzeitarbeitslose stärker voran zu bringen. Dazu erreichte kn diese Meldung...
Der Arbeitsmarkt ist stabil. Die hohe Zahl der Langzeitarbeitslosen muss daher zu denken geben. Mit althergebrachten Vermittlungsstrategien ist diesem Problem offensichtlich nicht beizukommen. Der gesetzliche Vorrang von Vermittlung in ‚irgendeine‘ Arbeit statt Weiterbildung und -qualifizierung etwa ist nicht zukunftstauglich. Gerade in Hinblick auf den enormen Veränderungsdruck durch den digitalen Strukturwandel müssen Bildung und berufliche Anpassungsqualifizierung gleichermaßen für arbeitslose Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wie für Beschäftigte weiter an Bedeutung gewinnen. Das ist das A und O, wenn die Vermittlung in Arbeit eine echte Perspektive sein soll.
Zu den wesentlichen Ursachen von Langzeitarbeitslosigkeit zählten auch in Thüringen fehlende verwertbare berufliche Qualifikationen. Von den 23.800 langzeitarbeitslosen Hartz IV– Empfängern seien lediglich 1.300 Personen aktuell in einer Weiterbildungsmaßnahme, so Witt.
Mit dem im August in Kraft getretenen Weiterbildungsstärkungsgesetz werde endlich gesetzlich klargestellt, dass auch die abschlussorientierte Weiterbildung für eine dauerhafte Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich sein kann. Damit habe sie Vorrang vor einer Jobvermittlung. Diese Änderung führe hoffentlich zu einer spürbaren Ausweitung der abschlussorientierten Weiterbildung, so Witt abschließend.
Autor: khhDer Arbeitsmarkt ist stabil. Die hohe Zahl der Langzeitarbeitslosen muss daher zu denken geben. Mit althergebrachten Vermittlungsstrategien ist diesem Problem offensichtlich nicht beizukommen. Der gesetzliche Vorrang von Vermittlung in ‚irgendeine‘ Arbeit statt Weiterbildung und -qualifizierung etwa ist nicht zukunftstauglich. Gerade in Hinblick auf den enormen Veränderungsdruck durch den digitalen Strukturwandel müssen Bildung und berufliche Anpassungsqualifizierung gleichermaßen für arbeitslose Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wie für Beschäftigte weiter an Bedeutung gewinnen. Das ist das A und O, wenn die Vermittlung in Arbeit eine echte Perspektive sein soll.
Zu den wesentlichen Ursachen von Langzeitarbeitslosigkeit zählten auch in Thüringen fehlende verwertbare berufliche Qualifikationen. Von den 23.800 langzeitarbeitslosen Hartz IV– Empfängern seien lediglich 1.300 Personen aktuell in einer Weiterbildungsmaßnahme, so Witt.
Mit dem im August in Kraft getretenen Weiterbildungsstärkungsgesetz werde endlich gesetzlich klargestellt, dass auch die abschlussorientierte Weiterbildung für eine dauerhafte Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich sein kann. Damit habe sie Vorrang vor einer Jobvermittlung. Diese Änderung führe hoffentlich zu einer spürbaren Ausweitung der abschlussorientierten Weiterbildung, so Witt abschließend.