Di, 18:52 Uhr
06.09.2016
Neues aus Sondershausen
WB 4 auf den Spuren der alten Germanen
Unser Leser T. Leipold hatte wieder einen erlebnisreichen und interessanten Nachmittag für die Senioren und weitere Gäste im Wohnbezirk 4 (WB 4) der Volkssolidarität in Sondershausen vorbereitet, wie kn erfahren hat...
Heute ging es mit Funktaxi Grambs nach Westgreußen auf die Funkenburg. Im Juni 2010 waren wir schon einmal auf der Funkenburg gewesen, aber es gibt immer wieder noch etwas Neues und Interessantes zu dieser Siedlung zu erfahren. Außerdem haben wir etliche neue Mitglieder, die diese Siedlungsanlage noch nicht besucht haben.
Es ist die einzig rekonstruierte Germanensiedlung in Deutschland. Die germanischen Wettergötter waren uns sicher auch sehr gnädig und so schien die Sonne (im Gegensatz zum Vortag). Unter fachkundiger Führung von Frau W. Müller erfuhren wir sehr viel über die Siedlung aus dem Zeitraum zwischen dem 2. JH v. Chr. bis etwa 50 Jahre n. Chr., die Lebensweise der dort lebenden Germanen, ihrer Kultur und vieles mehr.
Interessant für uns war unter anderem, welche Nutz- und Heilpflanzen damals schon bekannt waren, angebaut und genutzt wurden. Neben Schmiedehandwerk mit Eisenwerkstoffen, Weberei, Färberei, Töpfern, Flechten und Korbmacherei, sowie vielen anderen handwerklichen Tätigkeiten erfuhren wir, dass aus dem dort angebauten Dinkel (eine Ur-Weizensorte) und anderen Pflanzen Brotlaibe in selbst errichteten Lehmöfen gebacken wurden. Auch Vorratshaltung und Lagerung von Obst und Gemüse betrieben die dortigen Germanen und es gab eigens dafür errichtete Speicher als hochstelzige Flechtbauwerke und auch Lehmhütten mit Gruben.
Nach der Führung gab es auf dem Freigelände der Vorburg Kaffee und als Überraschung auch selbst gebackene Brötchen aus dem Lehmofen mit Fett und Gurke oder mit Kräuterbutter bestrichen. Es schmeckte vorzüglich, außerdem macht bekanntlich frische Luft noch zusätzlich Appetit. Wir bedanken uns ganz herzlich beim Team auf der Funkenburg.
Thomas Leipold
Wohnbezirk 4 der VS in Sondershausen
Autor: khhHeute ging es mit Funktaxi Grambs nach Westgreußen auf die Funkenburg. Im Juni 2010 waren wir schon einmal auf der Funkenburg gewesen, aber es gibt immer wieder noch etwas Neues und Interessantes zu dieser Siedlung zu erfahren. Außerdem haben wir etliche neue Mitglieder, die diese Siedlungsanlage noch nicht besucht haben.
Es ist die einzig rekonstruierte Germanensiedlung in Deutschland. Die germanischen Wettergötter waren uns sicher auch sehr gnädig und so schien die Sonne (im Gegensatz zum Vortag). Unter fachkundiger Führung von Frau W. Müller erfuhren wir sehr viel über die Siedlung aus dem Zeitraum zwischen dem 2. JH v. Chr. bis etwa 50 Jahre n. Chr., die Lebensweise der dort lebenden Germanen, ihrer Kultur und vieles mehr.
Interessant für uns war unter anderem, welche Nutz- und Heilpflanzen damals schon bekannt waren, angebaut und genutzt wurden. Neben Schmiedehandwerk mit Eisenwerkstoffen, Weberei, Färberei, Töpfern, Flechten und Korbmacherei, sowie vielen anderen handwerklichen Tätigkeiten erfuhren wir, dass aus dem dort angebauten Dinkel (eine Ur-Weizensorte) und anderen Pflanzen Brotlaibe in selbst errichteten Lehmöfen gebacken wurden. Auch Vorratshaltung und Lagerung von Obst und Gemüse betrieben die dortigen Germanen und es gab eigens dafür errichtete Speicher als hochstelzige Flechtbauwerke und auch Lehmhütten mit Gruben.
Nach der Führung gab es auf dem Freigelände der Vorburg Kaffee und als Überraschung auch selbst gebackene Brötchen aus dem Lehmofen mit Fett und Gurke oder mit Kräuterbutter bestrichen. Es schmeckte vorzüglich, außerdem macht bekanntlich frische Luft noch zusätzlich Appetit. Wir bedanken uns ganz herzlich beim Team auf der Funkenburg.
Thomas Leipold
Wohnbezirk 4 der VS in Sondershausen











