Sa, 00:28 Uhr
10.09.2016
Neues aus Sondershausen
EU-Politiker beim Stadtjugendring Sondershausen
Das Mitglied des Europäischen Parlaments, Jakob von Weizsäcker (SPD), informierte sich gestern beim Stadtjugendring Sondershausen u.a. über die Arbeit im Quartier"...
Jakob von Weizsäcker war heute auf einer Informationstour durch Sondershausen. Am Vormittag stand ein Schulbesuch und die Gesprächsrunde mit Schülerinnen und Schülern
10. Klasse des Stattliches Gymnasiums Geschwister Scholl Sondershausen auf dem Programm, genauer gesagt mit der 10b, kn berichtete bereits.
Am Nachmittag informierte er sich im neuen Domizil des Stadtjugendrings im Haus der Jugend von Jecha. Begleitet wurde er von Landtagsmitglied Dorothea Marx (SPD). An Flyer und einem Video informierte er sich über die vielfältigen Aktivitäten des Stadtjugendrings in den letzten Jahren, von der Gründung 1991 bis zur jetzigen Zeit
Thema nur eins dabei natürlich wie steht es mit den Fördermitteln, zur Aufrechterhaltung der Arbeit. Geschäftsführer Andreas Gothe konnte berichten, das sich die Finanzierung von 60 Prozent durch die Stadt Sondershausen und 40 Prozent durch den Kreis, dahin gehend sich verschoben hat, dass durch Bundes- und Landesmittel der Anteil der Stadt auf 28 Prozent gesenkt wurde.
Es war nicht nur bierernst. Endlich mal ein Gespräch auf Augenhöhe meinte Dorothea Marx und musste feststellen, wie alle Anwesenden im Raum, von der Körpergröße konnte keiner mithalten. In der Sondershausen ist Andreas Gothe ja meist auch unter dem Namen "Der Lange" bekannt.
Von Weizsäcker informierte sich besonders über die Arbeit im Quartier, sprich einem Projekt welches bereits länger im Problemgebiet Hasenholz/Östertal läuft. Es geht um die Einbeziehung von Arbeitslosen und Migranten (seit kurzem auch Flüchtlingen) die überdurchschnittlich in diesen Wohngebieten leben. Hier wurden auch viele Häuser zurück gebaut. Gothe und René Most vom Stadtjugendring informierten den gast über den Aufbau des Abenteuerspielplatzes.
Auch ein Thema die enge Zusammenarbeit mit der Östertalschule und der Schulsozialarbeiterin und den vielen gemeinsamen Projekten (Garten der Generationen, Grünes Klassenzimmer). Quartiersmanagement ist kein Modethema und sehr wichtig, war man sich einig.
Andreas Gothe, Jakob von Weizsäcker, Hausleiterin Lisa Hense, Jacqueline Lange (Projektkoordinatorin ), Dorothea Marx und René Most.
Und wo liegen die Probleme, so von Weizsäcker? Bei den Projekten sollte es längere Laufzeiten geben, so Gothe, weil es schwierig ist, die personelle Seite abzudecken, wenn es Lücken in der Finanzierung gibt. Da steht sogar im Widerspruch zur EU, denn dort will man, teils kürzere Perioden haben, um besser reagieren zu können. Das Beispiel sei die Unflexibilität bei der Flüchtlingsfrage.
Gothe kritisierte auch, dass die Landesregierung das Sozialmanagement ausbildungsseitig nicht unterstützt (nicht förderfähig). Projekt werden inhaltlich gefördert, aber nicht personell.
Von Weizsäcker kündigte an, mit der wirtschaftlichen Entwicklung Thüringens wird es auch zur Folge haben, dass andere schlechter entwickelte Regionen der EU in die Förderung kommen, und Thüringen Kürzung bzw. Wegfall von EU-Fördermitteln droht.
Am Nachmittag endete der Besuch bei der 3D Schilling GmbH in Sondershausen / Oberspier.
Autor: khhJakob von Weizsäcker war heute auf einer Informationstour durch Sondershausen. Am Vormittag stand ein Schulbesuch und die Gesprächsrunde mit Schülerinnen und Schülern
10. Klasse des Stattliches Gymnasiums Geschwister Scholl Sondershausen auf dem Programm, genauer gesagt mit der 10b, kn berichtete bereits.
Am Nachmittag informierte er sich im neuen Domizil des Stadtjugendrings im Haus der Jugend von Jecha. Begleitet wurde er von Landtagsmitglied Dorothea Marx (SPD). An Flyer und einem Video informierte er sich über die vielfältigen Aktivitäten des Stadtjugendrings in den letzten Jahren, von der Gründung 1991 bis zur jetzigen Zeit
Thema nur eins dabei natürlich wie steht es mit den Fördermitteln, zur Aufrechterhaltung der Arbeit. Geschäftsführer Andreas Gothe konnte berichten, das sich die Finanzierung von 60 Prozent durch die Stadt Sondershausen und 40 Prozent durch den Kreis, dahin gehend sich verschoben hat, dass durch Bundes- und Landesmittel der Anteil der Stadt auf 28 Prozent gesenkt wurde.
Es war nicht nur bierernst. Endlich mal ein Gespräch auf Augenhöhe meinte Dorothea Marx und musste feststellen, wie alle Anwesenden im Raum, von der Körpergröße konnte keiner mithalten. In der Sondershausen ist Andreas Gothe ja meist auch unter dem Namen "Der Lange" bekannt.
Von Weizsäcker informierte sich besonders über die Arbeit im Quartier, sprich einem Projekt welches bereits länger im Problemgebiet Hasenholz/Östertal läuft. Es geht um die Einbeziehung von Arbeitslosen und Migranten (seit kurzem auch Flüchtlingen) die überdurchschnittlich in diesen Wohngebieten leben. Hier wurden auch viele Häuser zurück gebaut. Gothe und René Most vom Stadtjugendring informierten den gast über den Aufbau des Abenteuerspielplatzes.
Auch ein Thema die enge Zusammenarbeit mit der Östertalschule und der Schulsozialarbeiterin und den vielen gemeinsamen Projekten (Garten der Generationen, Grünes Klassenzimmer). Quartiersmanagement ist kein Modethema und sehr wichtig, war man sich einig.
Andreas Gothe, Jakob von Weizsäcker, Hausleiterin Lisa Hense, Jacqueline Lange (Projektkoordinatorin ), Dorothea Marx und René Most.
Und wo liegen die Probleme, so von Weizsäcker? Bei den Projekten sollte es längere Laufzeiten geben, so Gothe, weil es schwierig ist, die personelle Seite abzudecken, wenn es Lücken in der Finanzierung gibt. Da steht sogar im Widerspruch zur EU, denn dort will man, teils kürzere Perioden haben, um besser reagieren zu können. Das Beispiel sei die Unflexibilität bei der Flüchtlingsfrage.
Gothe kritisierte auch, dass die Landesregierung das Sozialmanagement ausbildungsseitig nicht unterstützt (nicht förderfähig). Projekt werden inhaltlich gefördert, aber nicht personell.
Von Weizsäcker kündigte an, mit der wirtschaftlichen Entwicklung Thüringens wird es auch zur Folge haben, dass andere schlechter entwickelte Regionen der EU in die Förderung kommen, und Thüringen Kürzung bzw. Wegfall von EU-Fördermitteln droht.
Am Nachmittag endete der Besuch bei der 3D Schilling GmbH in Sondershausen / Oberspier.






