Mi, 10:31 Uhr
14.09.2016
Meldungen vom Sport
30 Jahre wie ein Augenblick
Marcel Mahner kann auf drei erfolgreiche Jahrzehnte Judosport zurückblicken. Dazu erreichte kn dieser Bericht...
Der 1980 geborene Judotrainer und Sektionsleiter des CDK Yasuhiro Yamashita Bad Frankenhausen e.V. Marcel Mahner konnte fast auf den Tag genau am letzten Freitag sein 30jähriges Judojubiläum feiern- wenn er es gewusst hätte. Mann, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet- was denn, wirklich schon 30 Jahre! waren seine ersten Worte, als er von seiner Trainingsgruppe, einigen Eltern und natürlich dem Vorstand des Vereins mit einer Ehrenurkunde und einem handgeschiedeten japanischen Samuraischwert überrascht wurde.
Begonnen hat Marcel den Kampfsport am 01.09.1986 in der ASG Vorwärts Bad Frankenhausen mit viel Herzblut, Ehrgeiz und den gewissen Verstand für die Situation- der kreativen Grundlage eines jeden Kampfsportes. Schon 1987 legte er die erste Kyu- Prüfung zum gelben Gürtel ab und wurde im Selben und in den kommenden Jahren Bezirksmeister des Bezirkes Halle.
Nach der Wende engagiert beim Wiederaufbau der Judo- Trainingsgruppe als DLRG Sektion in Bad Frankenhausen.
- 1994 kam dann der 4. Kyu (Orange)im Frühjahr und der 3. Kyu (Grün) im Winter dazu und 1996 legte Marcel, der schon lange die Trainingsarbeit unterstützte den 2. Kyu (Blau) ab.
Damals ein muss und heute noch unvergessen waren die Teilnahmen einer Mannschaft an den Frankenhäuser Hallenfußballturnieren. Hier war Marcel einer der wenigen fußballbegabten Judoka, aber die Mannschaft der Königstiger hob sich vor allen durch eine perfekte Choreographie von den anderen Teams ab- keiner konnte so schön Fallen wie die Judoka!
Im Jahr 1997 legte Marcel nicht nur seinen 1. Kyu (Braun) ab, sondern beendete auch die Ausbildung zum Fachübungsleiter/ Trainer C und die Kampfrichterausbildung des Thüringer Judo Verbandes als einer der Besten.
Es folgten zahlreiche Einsätze als Kampfrichter und Trainer bei vielen regionalen Meisterschaften. Sein besonderes Steckenpferd war aber die aktive Mitgliederwerbung durch regelmäßige Kampfsportvorführungen auf Großveranstaltungen aber auch auf Dorffesten der Umgebung.
So gelang es ihm auch einmal, in Vorbereitung einer Veranstaltung in Ringleben, den Weltrekord beim Überspringen von möglichst vielen hintereinander liegenden Personen ohne Sprungbrett zu brechen, aber ein weiterer Versuch führte 1998 fast zur Beendigung seiner sportlichen Karriere.
Dann war es soweit. Marcel legte am 23.04.2002 bei seinem Kampfsportidol Erich Albrecht (Erfurt) seinen 1. Dan (Meistergrad- Schwarz) ab.
Ab 2003 organisierte er Lehrgängen zur Selbstbehauptung/ Selbstverteidigung von Kindern und Jugendlichen in Zusammenarbeit mit dem Jugendhilfe Verein Ba Frankenhausen.
2006 erhielt Marcel Mahner für seine Verdienste um die Entwicklung und Verbreitung des Kampfsportes im Verein und im Verband vom Bundesvorstand des CDK den 2. Dan verliehen.
Traurig begann für alle Frankenhäuser Judoka das Jahr 2007. Marcel verließ berufsbedingt Thüringen in Richtung Baden-Württemberg. Aber er war nie wirklich weg. Und neben seinen regelmäßigen Besuchen, war es dann auch nur ein Abschied auf Zeit, denn 2012 kehrte er wieder zurück in seine Heimat und stieg wieder voll in die Trainingsarbeit ein.
Mit ganz viel Herzblut ist er für die Kleinsten im Verein da, er hat mit 6 Jahren begonnen - seine jüngsten Schüler sind erst 4, darunter auch seine große Tochter. So schließt sich ein Kreis- in der Familie und im Leben- oder wie es Kano (Begründer des Judo) sagte: Der Schüler wird zum Lehrer indem er lernt. Und im Lernen wird er wieder zum Schüler.
Text und Bilder Peter Keßler
Bilder:
Marcel Mahner- im weißen Judogi- in Mitten seiner Trainingsgruppe
Peter Keßler- Vereinsvorsitzender – im rot- schwarzen Judogi- überreicht die Auszeichnungen
Autor: khhDer 1980 geborene Judotrainer und Sektionsleiter des CDK Yasuhiro Yamashita Bad Frankenhausen e.V. Marcel Mahner konnte fast auf den Tag genau am letzten Freitag sein 30jähriges Judojubiläum feiern- wenn er es gewusst hätte. Mann, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet- was denn, wirklich schon 30 Jahre! waren seine ersten Worte, als er von seiner Trainingsgruppe, einigen Eltern und natürlich dem Vorstand des Vereins mit einer Ehrenurkunde und einem handgeschiedeten japanischen Samuraischwert überrascht wurde.
Begonnen hat Marcel den Kampfsport am 01.09.1986 in der ASG Vorwärts Bad Frankenhausen mit viel Herzblut, Ehrgeiz und den gewissen Verstand für die Situation- der kreativen Grundlage eines jeden Kampfsportes. Schon 1987 legte er die erste Kyu- Prüfung zum gelben Gürtel ab und wurde im Selben und in den kommenden Jahren Bezirksmeister des Bezirkes Halle.
Nach der Wende engagiert beim Wiederaufbau der Judo- Trainingsgruppe als DLRG Sektion in Bad Frankenhausen.
- 1994 kam dann der 4. Kyu (Orange)im Frühjahr und der 3. Kyu (Grün) im Winter dazu und 1996 legte Marcel, der schon lange die Trainingsarbeit unterstützte den 2. Kyu (Blau) ab.
Damals ein muss und heute noch unvergessen waren die Teilnahmen einer Mannschaft an den Frankenhäuser Hallenfußballturnieren. Hier war Marcel einer der wenigen fußballbegabten Judoka, aber die Mannschaft der Königstiger hob sich vor allen durch eine perfekte Choreographie von den anderen Teams ab- keiner konnte so schön Fallen wie die Judoka!
Im Jahr 1997 legte Marcel nicht nur seinen 1. Kyu (Braun) ab, sondern beendete auch die Ausbildung zum Fachübungsleiter/ Trainer C und die Kampfrichterausbildung des Thüringer Judo Verbandes als einer der Besten.
Es folgten zahlreiche Einsätze als Kampfrichter und Trainer bei vielen regionalen Meisterschaften. Sein besonderes Steckenpferd war aber die aktive Mitgliederwerbung durch regelmäßige Kampfsportvorführungen auf Großveranstaltungen aber auch auf Dorffesten der Umgebung.
So gelang es ihm auch einmal, in Vorbereitung einer Veranstaltung in Ringleben, den Weltrekord beim Überspringen von möglichst vielen hintereinander liegenden Personen ohne Sprungbrett zu brechen, aber ein weiterer Versuch führte 1998 fast zur Beendigung seiner sportlichen Karriere.
Dann war es soweit. Marcel legte am 23.04.2002 bei seinem Kampfsportidol Erich Albrecht (Erfurt) seinen 1. Dan (Meistergrad- Schwarz) ab.
Ab 2003 organisierte er Lehrgängen zur Selbstbehauptung/ Selbstverteidigung von Kindern und Jugendlichen in Zusammenarbeit mit dem Jugendhilfe Verein Ba Frankenhausen.
2006 erhielt Marcel Mahner für seine Verdienste um die Entwicklung und Verbreitung des Kampfsportes im Verein und im Verband vom Bundesvorstand des CDK den 2. Dan verliehen.
Traurig begann für alle Frankenhäuser Judoka das Jahr 2007. Marcel verließ berufsbedingt Thüringen in Richtung Baden-Württemberg. Aber er war nie wirklich weg. Und neben seinen regelmäßigen Besuchen, war es dann auch nur ein Abschied auf Zeit, denn 2012 kehrte er wieder zurück in seine Heimat und stieg wieder voll in die Trainingsarbeit ein.
Mit ganz viel Herzblut ist er für die Kleinsten im Verein da, er hat mit 6 Jahren begonnen - seine jüngsten Schüler sind erst 4, darunter auch seine große Tochter. So schließt sich ein Kreis- in der Familie und im Leben- oder wie es Kano (Begründer des Judo) sagte: Der Schüler wird zum Lehrer indem er lernt. Und im Lernen wird er wieder zum Schüler.
Text und Bilder Peter Keßler
Bilder:
Marcel Mahner- im weißen Judogi- in Mitten seiner Trainingsgruppe
Peter Keßler- Vereinsvorsitzender – im rot- schwarzen Judogi- überreicht die Auszeichnungen



