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So, 19:05 Uhr
18.09.2016
Feuerwehr aktuell

Großalarm in Wasserthaleben

51 Brandbekämpfer aus der VG Greußen trainierten gestern ihre Zusammenarbeit für den Ernstfall. Ein Bericht von Ortsbrandmeister Manuel Wölbing / Feuerwehr Wasserthaleben...


Mit lauten Sirenen rasen mehrere Löschfahrzeuge die Straße entlang. Am Einsatzort stehen bereits die ersten Feuerwehrleute bereit. Alle haben ein Ziel: so schnell wie möglich die Verletzten aus dem Gebäude zu retten und den dort ausgebrochenen Brand zu löschen. Doch die Situation ist weniger brenzlig als zunächst gedacht: Bei dem Großeinsatz handelt es sich lediglich um eine Übung, mit der die Feuerwehren am Samstag in Wasserthaleben den Ernstfall trainierten.

"In den letzten Jahren hatten wir in Wasserthaleben keinen einzigen Gebäudebrand zu verzeichnen. Deswegen ist es umso wichtiger, solch ein Szenario in die regelmäßigen Übungen einzubinden", sagt Ortsbrandmeister Manuel Wölbing. Mit 9 Einsatzfahrzeugen rücken am vergangenen Samstag 51 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr an, um den Ernstfall in der alten Gaststätte „Zum Frosch“ der Gemeinde Wasserthaleben zu simulieren. Das Trainings-Objekt an der Hauptstraße stellte die Gemeinde zur Verfügung.

Großalarm in Wasserthaleben (Foto: Manuel Wölbing) Großalarm in Wasserthaleben (Foto: Manuel Wölbing)

Die Brandsituation der Übung ist zuvor genau festgelegt: Bei Reparaturarbeiten an einen PKW ist ein Feuer ausgebrochen und hat auf das Gebäude übergegriffen. Außerdem wurden mehrere Personen vermisst, sie mussten aus der Gefahr gerettet werden. Hier wurde die Drehleiter der Feuerwehr Greußen in Stellung gebracht um die Personen aus den oberen Etagen zu retten. Wie bei einem richtigen Feuer handeln die Einsatzkräfte in kompletter Ausrüstung. Mit Schutzanzug, Atemschutzgerät und feuerfestem Schuhwerk arbeitet sich zunächst der Angriffstrupp zur Gefahrenstelle vor. Die Männer stürmen durch den dicken Rauch der aus einer Nebelmaschine kam über die vielen Stufen nach oben, um die wichtigste Aufgabe zu erfüllen: die Menschenrettung. Insgesamt wurden 6 Personen gerettet und medizinisch versorgt.

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Die schwerste Aufgabe war hier aber die Wasserversorgung sicherzustellen. Hier wurde die Wasserentnahme aus der Helbe in der nähe der Bahnstrecke ins Auge gefasst. 600 Meter Schlauch wurden zu bis an die Einsatzstelle verlegt. Diese Wasserentnahmestelle wurde noch nie in Wasserthaleben so vorgenommen, ist aber die einzige Lösung um Löschwasser an die Einsatzstelle zu bekommen. Hier muss man einige Änderungen vornehmen, da die Kameraden mit schweren Bedingungen zu kämpfen hatten. Allein die Tragkraftspritzen musste ca. 150 Meter weit getragen werden und noch dazu über die enge Bahnstreckenbegrenzung. Besonders hier muss man die Kameraden der Feuerwehr Westreußen, Greußen und Trebra loben, der Aufbau über die gesamte Strecke verlief zügig.

Ziel des Großeinsatzes war es vor allem, die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren der VG Greußen zu üben. So wurde die Feuerwehr Clingen, Greußen, Westgreußen, Trebra und Wasserthaleben hier gezielt eingesetzt.

"Mit unseren Notizen und Fotos können wir in der Einsatznachbesprechung genau feststellen, welche Teile des Ablaufs gut geklappt haben und wo man noch etwas verbessern muss", so Manuel Wölbing.

Insgesamt war die Jahresübung aber erfolgreich: Sowohl der Einsatzleiter Manuel Wölbing als auch die Abschnittsleiter Christian Stumpe, Rene Schwara, Philipp Lange und Frank Hoier waren mit dem Einsatz zufrieden. Und natürlich auch glücklich darüber, dass es kein echter war.

Manuel Wölbing
Feuerwehr Wasserthaleben
Autor: khh

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