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Mo, 17:19 Uhr
26.09.2016
Wacker im Aufwind? Interview mit M. Peßolat

„Ein erster Schritt in die richtige Richtung“

Für die leidenschaftlich kämpfenden Schützlinge von Interimstrainer Tomislav Piplica waren am Freitag durchaus drei Zähler möglich. Sandra Arm sprach nach dem Spiel mit Kapitän Matthias Peßolat über das Unentschieden, fehlendes Glück und kleine Schritte...


Nach zuletzt drei bitteren Niederlagen ließ der Fußball-Regionalligist FSV Wacker 90 Nordhausen am Freitagabend gegen den ZFC Meuselwitz einen Teilerfolg (1:1) folgen. Für die leidenschaftlich kämpfenden Schützlinge von Interimstrainer Tomislav Piplica waren durchaus drei Zähler möglich. Sandra Arm sprach nach dem Spiel mit Kapitän Matthias Peßolat über das Unentschieden, fehlendes Glück und kleine Schritte.

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nnz: Herr Peßolat, nach drei Niederlagen in Folge hat die Mannschaft mit dem Unentschieden ein kleines Lebenszeichen gesendet. Nehmen Sie die Glückwünsche zum Teilerfolg an?

Matthias Peßolat: Bei aller Liebe, ich nehme sie nicht an. Ich will immer gewinnen. Und das war gegen Meuselwitz absolut drin. Es ist halt so, die einen sagen Pech, die anderen sagen Unvermögen.

nnz: Was sagen Sie?

Matthias Peßolat: Ich sage Pech. In unserer jetzigen Situation sind viele Spieler vom Kopf her ein bisschen gelähmt, sie sind nicht frei. Woran das liegt? Das soll jeder für sich selbst entscheiden. Wir haben gegen Meuselwitz gemerkt, das etwas nach vorne geht und wir hinten relativ stabil stehen. Ich sage, zu Hause muss gegen Meuselwitz ein Dreier her.

nnz: Vom Vermögen war es durchaus möglich, dass die Mannschaft ihre Leistung mit drei Punkten krönt.

peßolat (Foto: Bernd peter) peßolat (Foto: Bernd peter) Matthias Peßolat: Auf jeden Fall. Speziell auch in der zweiten Halbzeit, als sich ein Spiel auf ein Tor entwickelt hat. Es wundert mich irgendwo nicht, dass zur Zeit jeder Schuss, der bei uns aufs Tor kommt, drin ist, im Winkel landet oder nicht haltbar ist. Das kommt noch hinzu. Und dann haben wir nach vorn, ich sage Pech. Da müssen wir weiterhin dranbleiben. Es ist halt bitter. Die Saison läuft bis jetzt alles andere als gut für uns. Wir müssen die Köpfe jetzt freibekommen.

nnz: Dennoch haben Sie einen Teilerfolg erzielt. Dieser sollte Ihnen doch viel Zuversicht für die kommenden Aufgaben geben, oder?

Matthias Peßolat: Wichtig war für uns zu sehen, dass wir Fußballspielen können. Das wir in erster Linie über die Leidenschaft und den Kampf kommen müssen. Und das haben wir ganz ordentlich gemacht. In den vergangenen Spielen, das muss man ja so sagen, sind wir eingebrochen und zusammengefallen. Die Partie gegen Meuselwitz war ein guter erster Schritt in die richtige Richtung.

nnz: Was muss passieren, um wieder zur alten Stärke zurückzufinden?

Matthias Peßolat: Auf jeden Fall müssen wir so auftreten wie gegen Meuselwitz. Das sollte die Basis sein. Wenn wir so weiterspielen, dann kommen auch wieder bessere Zeiten.

Das Gespräch führte Sandra Arm
Autor: nnz

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