Di, 07:38 Uhr
27.09.2016
Peter Blei unterwegs
Die geheime Waffenfabrik in der DDR
Nach einigen Recherchen hat er sie nun gefunden oder besser was davon noch übrig ist. Die geheime Waffenfabrik der DDR. Er stand vor einen verschlossenen Tor und hat es erst mal dabei belassen. Wie sich später herausstellte war dies der russische Teil des Geländes...
Offiziell war es natürlich was anderes, ein Chemiewerk. Das ganze Gelände ist von einer ungefähr zwei Meter hohen Mauer umgeben. Zu DDR-Zeiten arbeiteten über 500 Menschen hier.
Wie an einer Art Taktstraße saßen die Frauen hier und verrichteten ihre Arbeit. Es wurden hier Mienen und Handgranaten gebaut, getestet und entwickelt. Die SM 70, die wohl gefährlichste Waffe an der Innerdeutschen Grenze, wurde hier ebenfalls entwickelt und produziert. Ab 1970 wurde die SM 70 an der innerdeutschen Grenze eingesetzt. Nach Auslösung verschoss sie Stahlsplitter, die schwerste Verletzungen zur Folgen hatten. Auch für den Export wurden hier Sprengkörper hergestellt.
Aber die Geschichtet dieses geheimnisvollen Ortes geht auf das Jahr 1935 zurück. Hier entsteht eine Munitionsfabrik für den Krieg. Es werden Bomben und Granaten in großen Mengen hergestellt. Ab 1938 werden auch Giftgasgranaten hergestellt und eingelagert. Um 1948/49 begann man die eingelagerten Giftgasgraten zu entschärfen und teilweise in der Ostsee zu versenken. Ab
Anfang der 1950er Jahre begann hier die DDR auf einem Teil des Geländes mit ihrer Produktion von Granaten und Sprengkörpern. Ein anderer Teil des Geländes wurde ab 1945 von der Sowjektarmee übernommen. Sie stationierten hier Panzer und so manch geheime Dinge, die bis heute uns verborgen geblieben sind. Im September 1992 rückten die Truppen dann ab und das Gelände wurde übergeben.
Der meiste Teil der ehemaligen Sprengstofffabrik existiert nicht mehr, es wurde ein neuer Industriepark darauf gebaut. Aber im hinteren Teil gibt noch genügend Gebäude, die man erkunden könnte. Ob man das sich trauen oder aus gesundheitlichen Gründe lieber fernbleiben sollte, ist eine Frage, die ich mir noch beantworten muss.
Peter Blei
Autor: redOffiziell war es natürlich was anderes, ein Chemiewerk. Das ganze Gelände ist von einer ungefähr zwei Meter hohen Mauer umgeben. Zu DDR-Zeiten arbeiteten über 500 Menschen hier.
Wie an einer Art Taktstraße saßen die Frauen hier und verrichteten ihre Arbeit. Es wurden hier Mienen und Handgranaten gebaut, getestet und entwickelt. Die SM 70, die wohl gefährlichste Waffe an der Innerdeutschen Grenze, wurde hier ebenfalls entwickelt und produziert. Ab 1970 wurde die SM 70 an der innerdeutschen Grenze eingesetzt. Nach Auslösung verschoss sie Stahlsplitter, die schwerste Verletzungen zur Folgen hatten. Auch für den Export wurden hier Sprengkörper hergestellt.
Aber die Geschichtet dieses geheimnisvollen Ortes geht auf das Jahr 1935 zurück. Hier entsteht eine Munitionsfabrik für den Krieg. Es werden Bomben und Granaten in großen Mengen hergestellt. Ab 1938 werden auch Giftgasgranaten hergestellt und eingelagert. Um 1948/49 begann man die eingelagerten Giftgasgraten zu entschärfen und teilweise in der Ostsee zu versenken. Ab
Anfang der 1950er Jahre begann hier die DDR auf einem Teil des Geländes mit ihrer Produktion von Granaten und Sprengkörpern. Ein anderer Teil des Geländes wurde ab 1945 von der Sowjektarmee übernommen. Sie stationierten hier Panzer und so manch geheime Dinge, die bis heute uns verborgen geblieben sind. Im September 1992 rückten die Truppen dann ab und das Gelände wurde übergeben.
Der meiste Teil der ehemaligen Sprengstofffabrik existiert nicht mehr, es wurde ein neuer Industriepark darauf gebaut. Aber im hinteren Teil gibt noch genügend Gebäude, die man erkunden könnte. Ob man das sich trauen oder aus gesundheitlichen Gründe lieber fernbleiben sollte, ist eine Frage, die ich mir noch beantworten muss.
Peter Blei









