Fr, 11:41 Uhr
30.09.2016
Digitalisierung in der Berufswelt
Große Herausforderungen für Duale Ausbildung
Die fortschreitende Digitalisierung führt auch zu Veränderungen in den Berufsinhalten. Die Bandbreite neuer Jobs, die durch den technischen Fortschritt entstehen, ist kaum noch zu überblicken. Damit wandeln sich Lernprozesse. Pädagogen müssen sich anpassen...
Betriebliche Tätigkeiten und Abläufe verändern sich in ungeahnter Weise und Geschwindigkeit. Aktuelles Fachwissen veraltet schneller denn je. Es entstehen neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsquellen. Damit kommen auch große Herausforderungen auf die Duale Ausbildung zu. Die digitale Arbeitswelt benötigt angepasste Lehrinhalte, gibt Professor Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, zu bedenken.
Es sei allerdings nicht so, dass in der Welt der Ausbildungsberufe Stillstand herrsche. Schon heute würden zahlreiche geänderte Anforderungen an die Qualifikation der Mitarbeiter in die Gestaltung der Ausbildungsberufe einfließen. Seit 2003 sind 243 der insgesamt 328 Berufsbilder überarbeitet und an die wirtschaftlichen und technologischen Bedingungen angepasst worden, erklärt der IHK-Chef. Auch in den kommenden Jahren wären Änderungen geplant, so für die IT-Berufe, den Produktionstechnologen und auch im Einzelhandel, wo das Thema eCommerce immer mehr an Bedeutung gewinne.
In einer aktuellen Studie der IHK-Organisation benennen 85 Prozent der Betriebe die Weiterbildung ihres Personals als eine zentrale Aufgabe in der Digitalisierung. Jeder Zweite rechnet mit höheren Umsätzen und sieht den technischen Fortschritt als Wachstumstreiber in der eigenen Unternehmensstrategie.
Autor: nnzBetriebliche Tätigkeiten und Abläufe verändern sich in ungeahnter Weise und Geschwindigkeit. Aktuelles Fachwissen veraltet schneller denn je. Es entstehen neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsquellen. Damit kommen auch große Herausforderungen auf die Duale Ausbildung zu. Die digitale Arbeitswelt benötigt angepasste Lehrinhalte, gibt Professor Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, zu bedenken.
Es sei allerdings nicht so, dass in der Welt der Ausbildungsberufe Stillstand herrsche. Schon heute würden zahlreiche geänderte Anforderungen an die Qualifikation der Mitarbeiter in die Gestaltung der Ausbildungsberufe einfließen. Seit 2003 sind 243 der insgesamt 328 Berufsbilder überarbeitet und an die wirtschaftlichen und technologischen Bedingungen angepasst worden, erklärt der IHK-Chef. Auch in den kommenden Jahren wären Änderungen geplant, so für die IT-Berufe, den Produktionstechnologen und auch im Einzelhandel, wo das Thema eCommerce immer mehr an Bedeutung gewinne.
In einer aktuellen Studie der IHK-Organisation benennen 85 Prozent der Betriebe die Weiterbildung ihres Personals als eine zentrale Aufgabe in der Digitalisierung. Jeder Zweite rechnet mit höheren Umsätzen und sieht den technischen Fortschritt als Wachstumstreiber in der eigenen Unternehmensstrategie.
