Di, 11:20 Uhr
04.10.2016
Hochschulkooperationen nach Mexiko
Nordhäuser Hochschule mit dabei
Thüringen vertieft den akademischen Austausch mit Mexiko. Dazu wurden am Montag – am ersten Tag der Reise einer Thüringer Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation in das mittelamerikanische Land – gleich drei Kooperationsvereinbarungen zwischen Hochschulen beider Seiten unterzeichnet. Alle Vereinbarungen sehen insbesondere einen regelmäßigen Studenten- und Dozentenaustausch vor...
Besuch in Mexiko (Foto: Thüringer Wirtschaftsministerium)
An der Universidad Panamericana. Rundgang auf dem Uni-Campus mit Liliana Alvarez Tostado, Wissenschaftsminister Tiefensee, Prof. Dr. Alexander Richter, Prorektor der FH Jena, Prof. Dr. Jörg Wagner, Rektor der Hochschule Nordhausen, Prof. Dr. Elmar Heinemann (v.r.n.l.).
So wird die Hochschule Schmalkalden die bereits seit 1995 bestehende Zusammenarbeit mit der Universidad Panamericana in Mexiko-Stadt weiter vertiefen. Die Hochschule Nordhausen und die Fachhochschule Jena unterzeichneten zudem Verträge mit der Universidad Autónoma del Estado de Mexico (UAMex) in Toluca. Eine weitere Kooperationsvereinbarung zwischen der Hochschule Schmalkalden und der Universidad de Monterrey wird am heutigen Dienstag unterzeichnet.
"Deutsche Hochschulen haben in Mexiko einen hervorragenden Ruf und sind als Kooperationspartner sehr gefragt", sagte Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee anlässlich der Unterzeichnungen. Vor allem auf naturwissenschaftlich-technischem Gebiet und im Bereich der Lehre suchten mexikanische Universitäten "händeringend" nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit deutschen Hochschulen.
"Vor allem Projekte, die die akademische Lehre mit Industriepraktika in Deutschland verbinden, sind bei den mexikanischen Partnern sehr gefragt", so Tiefensee. "Das bietet auch für Thüringer Hochschulen große Chancen, sich frühzeitig als Forschungs- und Ausbildungspartner zu etablieren und gleichzeitig als Türöffner für künftige Wirtschaftskooperationen zu fungieren."
Vertrag unterzeichnet (Foto: Thüringer Wirtschaftsministerium)
Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen der Universidad Autónoma del Estado de México und der Hochschule Nordhausen. Links: Dr. Jorge Olvera García, Rektor der Universität, rechts Prof. Dr. Jörg Wagner, Rektor der Hochschule Nordhausen.
Neben dem Studentenaustausch strebt vor allem die Hochschule Nordhausen auch eine Forschungszusammenarbeit mit der UAMex im Bereich der regenerativen Energietechnologien an. Alle drei Hochschulen unterhalten bereits eine Reihe von Kooperationsbeziehungen zu Hochschulen in Mexiko, darunter die Hochschule Schmalkalden allein vier, Nordhausen zwei und die Fh Jena eine. In Mexiko gibt es derzeit etwa drei Millionen Studierende in rund 4.300 Hochschulen, die sich hinsichtlich Größe und Qualität allerdings stark unterscheiden. Deutschland ist schon heute der viertwichtigste ausländische Studienort für mexikanische Studierende.
Autor: nnz
Besuch in Mexiko (Foto: Thüringer Wirtschaftsministerium)
An der Universidad Panamericana. Rundgang auf dem Uni-Campus mit Liliana Alvarez Tostado, Wissenschaftsminister Tiefensee, Prof. Dr. Alexander Richter, Prorektor der FH Jena, Prof. Dr. Jörg Wagner, Rektor der Hochschule Nordhausen, Prof. Dr. Elmar Heinemann (v.r.n.l.).
So wird die Hochschule Schmalkalden die bereits seit 1995 bestehende Zusammenarbeit mit der Universidad Panamericana in Mexiko-Stadt weiter vertiefen. Die Hochschule Nordhausen und die Fachhochschule Jena unterzeichneten zudem Verträge mit der Universidad Autónoma del Estado de Mexico (UAMex) in Toluca. Eine weitere Kooperationsvereinbarung zwischen der Hochschule Schmalkalden und der Universidad de Monterrey wird am heutigen Dienstag unterzeichnet.
"Deutsche Hochschulen haben in Mexiko einen hervorragenden Ruf und sind als Kooperationspartner sehr gefragt", sagte Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee anlässlich der Unterzeichnungen. Vor allem auf naturwissenschaftlich-technischem Gebiet und im Bereich der Lehre suchten mexikanische Universitäten "händeringend" nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit deutschen Hochschulen.
"Vor allem Projekte, die die akademische Lehre mit Industriepraktika in Deutschland verbinden, sind bei den mexikanischen Partnern sehr gefragt", so Tiefensee. "Das bietet auch für Thüringer Hochschulen große Chancen, sich frühzeitig als Forschungs- und Ausbildungspartner zu etablieren und gleichzeitig als Türöffner für künftige Wirtschaftskooperationen zu fungieren."
Vertrag unterzeichnet (Foto: Thüringer Wirtschaftsministerium)
Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen der Universidad Autónoma del Estado de México und der Hochschule Nordhausen. Links: Dr. Jorge Olvera García, Rektor der Universität, rechts Prof. Dr. Jörg Wagner, Rektor der Hochschule Nordhausen.
Neben dem Studentenaustausch strebt vor allem die Hochschule Nordhausen auch eine Forschungszusammenarbeit mit der UAMex im Bereich der regenerativen Energietechnologien an. Alle drei Hochschulen unterhalten bereits eine Reihe von Kooperationsbeziehungen zu Hochschulen in Mexiko, darunter die Hochschule Schmalkalden allein vier, Nordhausen zwei und die Fh Jena eine. In Mexiko gibt es derzeit etwa drei Millionen Studierende in rund 4.300 Hochschulen, die sich hinsichtlich Größe und Qualität allerdings stark unterscheiden. Deutschland ist schon heute der viertwichtigste ausländische Studienort für mexikanische Studierende.