Mi, 11:43 Uhr
05.10.2016
Ein Blick in die Statistik
Was wurde teurer, was billiger
Im September verzeichneten die Verbraucherpreise einen leichten Anstieg. Für Alkohol, Tabak und Bildung musste man demnach deutlich tiefer in die Tasche greifen, billiger wurde es hingegen bei Kraft- und Heizstoffen...
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erhöhte sich der Verbraucherpreisindex im Monat September gegenüber dem Vormonat August um 0,1 Prozent und erreichte einen Indexstand von 107,8 Prozent (Basis 2010=100).
Die Jahresteuerungsrate stieg von 0,5 Prozent im Monat August auf 0,8 Prozent im Monat September. Einen deutlichen Anstieg gegenüber den Vorjahrespreisen verzeichneten alkoholische Getränke und Tabakwaren (3,8 Prozent), die Kosten für das Bildungswesen (3,0 Prozent), andere Waren und Dienstleistungen (2,5 Prozent) sowie Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (2,1 Prozent).
Die Mineralölprodukte (-5,2 Prozent) sorgten weiterhin für eine Inflationsrate unter der 1-Prozent Marke. Die Preise für Heizöl wurden im Jahresvergleich um 11,1 Prozent, die Preise für Kraftstoffe um 3,6 Prozent günstiger gehandelt. Weitere nennenswerte Preisrückgänge wurden für Bekleidung und Schuhe (-1,1 Prozent) sowie für den Bereich Nachrichtenübermittlung (-0,9 Prozent) berechnet.
Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke wiesen im Durchschnitt einen Rückgang von 0,1 Prozent aus. Überdurchschnittliche Preissenkungen wurden bei Molkereiprodukten und Eiern (-7,0 Prozent) beobachtet. So fielen die Preise für Quark um 23,7 Prozent, für Teilentrahmte Milch um 17,2 Prozent und für Vollmilch um 15,2 Prozent. Die Preise für Butter (10,8 Prozent), Olivenöl (6,6 Prozent) sowie Margarine (3,8 Prozent) stiegen dagegen deutlich im Jahresvergleich an.
Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Preise um durchschnittlich 0,1 Prozent. Der Wechsel auf die Herbst-Winterkollektion verursachte im Bereich Bekleidung und Schuhe einen Preisanstieg von 5,9 Prozent. Weiterhin erhöhten sich die Preise der Mineralölprodukte um 1,5 Prozent, darunter die Kraftstoffpreise um 1,9 Prozent sowie die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren um 1,4 Prozent.
Erscheint am 6.10. keine Korrektur, sind die veröffentlichten Indizes als endgültig anzusehen.
Autor: redNach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erhöhte sich der Verbraucherpreisindex im Monat September gegenüber dem Vormonat August um 0,1 Prozent und erreichte einen Indexstand von 107,8 Prozent (Basis 2010=100).
Die Jahresteuerungsrate stieg von 0,5 Prozent im Monat August auf 0,8 Prozent im Monat September. Einen deutlichen Anstieg gegenüber den Vorjahrespreisen verzeichneten alkoholische Getränke und Tabakwaren (3,8 Prozent), die Kosten für das Bildungswesen (3,0 Prozent), andere Waren und Dienstleistungen (2,5 Prozent) sowie Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (2,1 Prozent).
Die Mineralölprodukte (-5,2 Prozent) sorgten weiterhin für eine Inflationsrate unter der 1-Prozent Marke. Die Preise für Heizöl wurden im Jahresvergleich um 11,1 Prozent, die Preise für Kraftstoffe um 3,6 Prozent günstiger gehandelt. Weitere nennenswerte Preisrückgänge wurden für Bekleidung und Schuhe (-1,1 Prozent) sowie für den Bereich Nachrichtenübermittlung (-0,9 Prozent) berechnet.
Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke wiesen im Durchschnitt einen Rückgang von 0,1 Prozent aus. Überdurchschnittliche Preissenkungen wurden bei Molkereiprodukten und Eiern (-7,0 Prozent) beobachtet. So fielen die Preise für Quark um 23,7 Prozent, für Teilentrahmte Milch um 17,2 Prozent und für Vollmilch um 15,2 Prozent. Die Preise für Butter (10,8 Prozent), Olivenöl (6,6 Prozent) sowie Margarine (3,8 Prozent) stiegen dagegen deutlich im Jahresvergleich an.
Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Preise um durchschnittlich 0,1 Prozent. Der Wechsel auf die Herbst-Winterkollektion verursachte im Bereich Bekleidung und Schuhe einen Preisanstieg von 5,9 Prozent. Weiterhin erhöhten sich die Preise der Mineralölprodukte um 1,5 Prozent, darunter die Kraftstoffpreise um 1,9 Prozent sowie die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren um 1,4 Prozent.
Erscheint am 6.10. keine Korrektur, sind die veröffentlichten Indizes als endgültig anzusehen.
