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So, 09:40 Uhr
16.10.2016
Kulturszene aktuell

„Ich seh, ich seh“

Mit Aufführung des spannenden Films „Ich seh, ich seh“ (AT 2014) setzt am Freitag das StuKi 76 im Panorama Museum seine Aufführungen fort...

Wie schon in Christian Petzolds Drama „Phoenix“ geht es sich auch bei „Ich seh, ich seh“ (AT 2014),
den das StuKi 76 im Panorama Museum am Freitag, dem 21. Oktober, 20:00 Uhr aufführt, um Fragen der Identität und des gegenseitigen Erkennens. War es in Petzolds Drama der Ehemann, der seine vom KZ-Aufenthalt gezeichnete Frau nicht erkennen wollte, weil er sie für tot hielt, sind es hier ein Zwillingspärchen, zwei Jungen, die die Frau, die aus dem Krankenhaus heimkehrt und sich als ihre Mutter ausgibt, nicht als diese erkennen und der Sache auf den Grund gehen wollen… Filmfreunde dürfen spannende Kinounterhaltung erwarten.

Freitag, 21. Oktober, 20:00 Uhr im StuKi 76
Ich seh, ich seh (AT 2014) DRAMA / PSYCHOTHRILLER

Regie/Buch: Veronika Franz, Severin Fiala
Darsteller: Susanne Wuest, Lukas Schwarz, Elias Schwarz, Hans Escher, Elfriede Schatz u.a.
FSK: 16, L.: 100 min

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In einem abgelegenen, idyllischen Haus am Waldrand genießen die Zwillingsbrüder Lukas und Elias die Sommerferien. Die beiden streunen zwischen Waldsee und Maisfeld umher und können die Ankunft ihrer Mutter kaum erwarten. Als sie jedoch nach einem Unfall aus dem Krankenhaus mit einbandagiertem Gesicht zurückkehrt, sind alle früheren Gewissheiten verschwunden. In der strengen Frau, die nun vor ihnen steht, können sie ihre Mutter kaum wiedererkennen. Schon bald werden sie den Zweifel nicht mehr los, dass eine Fremde die Kontrolle übernimmt. Während die Mutter versucht, den sich regenden Widerstand zu ersticken, machen sich die Kinder mit der ihnen gebotenen Gründlichkeit daran, die Wahrheit herauszufinden. Ein existentieller Kampf um Identität und Urvertrauen entspinnt sich.

»Ich Seh Ich Seh« von Veronika Franz und Severin Fiala seziert in präzise komponierten Bildern, was die Familienwelt im Innersten zusammenhält. Das Regie-Duo erzählt mit furchtloser Schärfe von einem Abgrund, der sich zwischen Wahrnehmung und Gesichtsverlust aufgetan hat. Ihnen gelingt eine hochspannende filmische Erzählung, der man sich kaum entziehen kann. Filmverleih

„Ich seh, ich seh“ (Foto: Neue Visionen) „Ich seh, ich seh“ (Foto: Neue Visionen)

Foto: Rechteinhaber: Neue Visionen

Mit Shuttleservice! Abfahrt ab REHA-Klinik 19:30 Uhr. Interessenten melden bitte ihren Bedarf unter der 03466-32620 an bzw. REHA-Patienten tragen sich bitte in die Liste im Patientenordner ein!

Weitere Infos/Trailer: http://www.filmstarts.de/kritiken/230619.html

Fred Böhme
Panorama Museum
Autor: khh

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