So, 10:03 Uhr
16.10.2016
Neues aus Sondershausen
Müllabladeplatz Schlosspark?
Eigentlich hatten die Mitglieder des Anglervereins Sondershausen hauptsächlich vorgehabt ihre Fische umzusetzen. Aber es wurde deutlich mehr daraus...
Am Freitag war es am Nachmittag wieder so weit. Am kleinen Parkteich in Sondershausen wurde das Wasser abgelassen, um besser an die umzusetzenden Fische zu kommen. Aber trotzdem waren hohe Gummistiefel ein Muss, damit nicht der Schlamm in die Stiefel läuft.
Genau gezählt wurden die Fische nicht, aber gut 400 Karpfen wurden am Freitag aus dem kleinen Parkteich geholt, so Klaus-Peter Schulz vom Anglerverein gegenüber kn. Erst mit dem Ausbau des Ablaufs am Teich wurde das Abfischen einfacher. Früher musste mit einem riesigen Netz in mühseliger Arbeit das Abfischen vorgenommen werden.
Nein, die Fische werden nicht eingesperrt und landen nicht gleich im Kochtopf, sondern es geht erst mal ab in die Freiheit. Denn sie wurden nach dem Abfischen sofort in der Wipper ausgesetzt. Dort haben dann die Angler im Frühjahr mit ihren Angelruten die Gelegenheit, den Fischen "nachzustellen".
Das Ablassen des kleinen Parkteichs hat noch einen Vorteil, der Teich wird bei der Gelegenheit gleich teils mit gesäubert. Gerade von den umliegenden Parkbäumen wurde bei den letzten Stürmen viele Äste un Zweige in den Teich geweht.
Nicht der Wind war es, der ausgediente Fahrradteile in den Parkteich warf. Was da nicht alles gefunden wurde, Dachpappe und mehr. Sogar zwei leere Geldkassetten wurden gefunden. Hatten hier Diebe ihre Hand im Spiel. Es ist ein Trauerspiel, mit welchem Umweltbewusstsein manche Bürger ran gehen.
Aber nicht nur der Teich muss leiden. Was da nicht alles in den Park geworfen wird. Leer Schnapsflaschen zerschlagene Bierflaschen und mehr. Sehr "appetitlich" ging es an dieser Parkbank zu. Wir ersparen ihnen den Anblick, denn die brauen Flecken an den Papiertaschentüchern deuten daraufhin, dass sie sogar für "hinterlistige Zwecke" verwendet wurden. Etliche Parkbesucher konnten da nur noch mit dem Kopf schütteln. Nur knapp 50 Meter entfernt ist ein Papierkorb!
Muss unsere Heimat so aussehen?
Autor: khhAm Freitag war es am Nachmittag wieder so weit. Am kleinen Parkteich in Sondershausen wurde das Wasser abgelassen, um besser an die umzusetzenden Fische zu kommen. Aber trotzdem waren hohe Gummistiefel ein Muss, damit nicht der Schlamm in die Stiefel läuft.
Genau gezählt wurden die Fische nicht, aber gut 400 Karpfen wurden am Freitag aus dem kleinen Parkteich geholt, so Klaus-Peter Schulz vom Anglerverein gegenüber kn. Erst mit dem Ausbau des Ablaufs am Teich wurde das Abfischen einfacher. Früher musste mit einem riesigen Netz in mühseliger Arbeit das Abfischen vorgenommen werden.
Nein, die Fische werden nicht eingesperrt und landen nicht gleich im Kochtopf, sondern es geht erst mal ab in die Freiheit. Denn sie wurden nach dem Abfischen sofort in der Wipper ausgesetzt. Dort haben dann die Angler im Frühjahr mit ihren Angelruten die Gelegenheit, den Fischen "nachzustellen".
Das Ablassen des kleinen Parkteichs hat noch einen Vorteil, der Teich wird bei der Gelegenheit gleich teils mit gesäubert. Gerade von den umliegenden Parkbäumen wurde bei den letzten Stürmen viele Äste un Zweige in den Teich geweht.
Nicht der Wind war es, der ausgediente Fahrradteile in den Parkteich warf. Was da nicht alles gefunden wurde, Dachpappe und mehr. Sogar zwei leere Geldkassetten wurden gefunden. Hatten hier Diebe ihre Hand im Spiel. Es ist ein Trauerspiel, mit welchem Umweltbewusstsein manche Bürger ran gehen.
Aber nicht nur der Teich muss leiden. Was da nicht alles in den Park geworfen wird. Leer Schnapsflaschen zerschlagene Bierflaschen und mehr. Sehr "appetitlich" ging es an dieser Parkbank zu. Wir ersparen ihnen den Anblick, denn die brauen Flecken an den Papiertaschentüchern deuten daraufhin, dass sie sogar für "hinterlistige Zwecke" verwendet wurden. Etliche Parkbesucher konnten da nur noch mit dem Kopf schütteln. Nur knapp 50 Meter entfernt ist ein Papierkorb!
Muss unsere Heimat so aussehen?














