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Do, 14:52 Uhr
10.11.2016
Tipps der Krankenkassen

Neurodermitis-Schübe an kalten Tagen

So helfen sich die Betroffenen im Herbst und Winter. Dazu Tipps der Barmer GEK...

Mehr als dreieinhalb Millionen Menschen leiden in Deutschland an Neurodermitis. Für viele von ihnen sind die kälter werdenden Tage besonders kritisch. „Vor allem im Herbst kommt es zu Neurodermitis-Schüben, da die kühlen Außentemperaturen und die trockene Heizungsluft der Haut besonders zusetzen.

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Kortison-Präparate sollten aber nur in Absprache mit dem Hautarzt eingesetzt werden“, erläutert Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der BARMER GEK. Eine unkritische oder zu lange Anwendung von Kortison-Präparaten berge erhebliche Risiken. Hintergrund der Empfehlung ist, dass schwächer dosierte Kortison-Cremes auch ohne Rezept erhältlich sind. Je nach Form der Neurodermitis lassen sich beginnende Beschwerden schon durch den konsequenten Einsatz herkömmlicher Cremes lindern oder die Anzahl der einzelnen Schübe deutlich reduzieren.

Herkömmliche Cremes können schon viel bewirken


„Grundsätzlich sollte die Behandlung der Haut auch im entzündungsfreien Stadium fortgesetzt werden. Hier sind schon herkömmliche rückfettende Cremes, Salben und Badezusätze hilfreich“, sagt Petzold. Cremes aus dem Supermarkt oder der Drogerie könnten bei vielen Betroffenen ebenso gute Dienste leisten wie Produkte aus der Apotheke. Dabei sollten die Betroffenen Präparate ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe bevorzugen. Hilfreiche Zusätze hingegen seien beispielsweise Harnstoff oder bestimmte hautfettähnliche Öle. Bei entzündeter Haut eigneten sich Cremes mit einem höheren Feuchtigkeitsanteil. Bei nässender Haut wiederum empfiehlt die Dermatologin zeitweise feuchte Umschläge.

Im Zweifelsfall immer zum Arzt gehen


Wer nicht sicher ist, welche Präparate in welchem Hautzustand helfen, sollte lieber um ärztlichen Rat fragen, bevor sich die Krankheit noch verschlimmert. „Der Hautarzt kann am besten abschätzen, ob der Neurodermitiker mit herkömmlichen Cremes behandelt werden kann oder ob verschreibungspflichtige Präparate mit entzündungshemmenden Wirkstoffen erforderlich sind“, sagt Petzold.

Mehr als dreieinhalb Millionen Menschen leiden in Deutschland an Neurodermitis. Für viele von ihnen sind die kälter werdenden Tage besonders kritisch. „Vor allem im Herbst kommt es zu Neurodermitis-Schüben, da die kühlen Außentemperaturen und die trockene Heizungsluft der Haut besonders zusetzen.

Kortison-Präparate sollten aber nur in Absprache mit dem Hautarzt eingesetzt werden“, erläutert Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der BARMER GEK. Eine unkritische oder zu lange Anwendung von Kortison-Präparaten berge erhebliche Risiken. Hintergrund der Empfehlung ist, dass schwächer dosierte Kortison-Cremes auch ohne Rezept erhältlich sind. Je nach Form der Neurodermitis lassen sich beginnende Beschwerden schon durch den konsequenten Einsatz herkömmlicher Cremes lindern oder die Anzahl der einzelnen Schübe deutlich reduzieren.

Herkömmliche Cremes können schon viel bewirken


„Grundsätzlich sollte die Behandlung der Haut auch im entzündungsfreien Stadium fortgesetzt werden. Hier sind schon herkömmliche rückfettende Cremes, Salben und Badezusätze hilfreich“, sagt Petzold. Cremes aus dem Supermarkt oder der Drogerie könnten bei vielen Betroffenen ebenso gute Dienste leisten wie Produkte aus der Apotheke. Dabei sollten die Betroffenen Präparate ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe bevorzugen. Hilfreiche Zusätze hingegen seien beispielsweise Harnstoff oder bestimmte hautfettähnliche Öle. Bei entzündeter Haut eigneten sich Cremes mit einem höheren Feuchtigkeitsanteil. Bei nässender Haut wiederum empfiehlt die Dermatologin zeitweise feuchte Umschläge.

Im Zweifelsfall immer zum Arzt gehen


Wer nicht sicher ist, welche Präparate in welchem Hautzustand helfen, sollte lieber um ärztlichen Rat fragen, bevor sich die Krankheit noch verschlimmert. „Der Hautarzt kann am besten abschätzen, ob der Neurodermitiker mit herkömmlichen Cremes behandelt werden kann oder ob verschreibungspflichtige Präparate mit entzündungshemmenden Wirkstoffen erforderlich sind“, sagt Petzold.
Autor: khh

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