So, 11:38 Uhr
20.11.2016
Schutz vor Einbrechern
Von Bewegungsmelder bis Wachhund
Alle 3 Minuten wurde im vergangenen Jahr in Deutschland eingebrochen. Immerhin 37 Prozent der Deutschen kennen einen Fall in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis. Das zeigt eine aktuelle Studie von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale. Günstige und kleine Maßnahmen stehen hoch im Kurs, um sich zu schützen...
Einen kostenlosen Trick nutzt die Hälfte der Befragten: Sie verzichten beispielsweise auf Urlaubsfotos auf Facebook, um potentielle Täter gar nicht erst auf eine heiße Fährte zu stoßen. Jeder 4. Befragte täuscht mithilfe von Zeitschaltuhren und Bewegungsmeldern seine Anwesenheit vor.
Sollten Ganoven es dann doch versuchen, würden sie bei 37 Prozent der Befragten an besonderen Sicherheitsschlössern scheitern – oder an geschlossenen Rollläden, die 34 Prozent der Deutschen abends immer herunterlassen. Sehr beliebt ist auch vier- und zweibeiniger Einbruchsschutz: Jeder 5. Deutsche hofft, dass der eigene Hund ungebetene Besucher im Fall des Falles abschreckt und jeder 3. setzt auf aufmerksame Nachbarn, die Alarm schlagen sollen.
Für die von immowelt.de beauftragte, repräsentative Studie Wohnen und Leben 2016 wurden im Februar 2016 deutschlandweit 1.000 Personen befragt.
Die Ergebnisse im Überblick:
Autor: redEinen kostenlosen Trick nutzt die Hälfte der Befragten: Sie verzichten beispielsweise auf Urlaubsfotos auf Facebook, um potentielle Täter gar nicht erst auf eine heiße Fährte zu stoßen. Jeder 4. Befragte täuscht mithilfe von Zeitschaltuhren und Bewegungsmeldern seine Anwesenheit vor.
Sollten Ganoven es dann doch versuchen, würden sie bei 37 Prozent der Befragten an besonderen Sicherheitsschlössern scheitern – oder an geschlossenen Rollläden, die 34 Prozent der Deutschen abends immer herunterlassen. Sehr beliebt ist auch vier- und zweibeiniger Einbruchsschutz: Jeder 5. Deutsche hofft, dass der eigene Hund ungebetene Besucher im Fall des Falles abschreckt und jeder 3. setzt auf aufmerksame Nachbarn, die Alarm schlagen sollen.
Mieter sind sorgloser als Eigentümer
Obwohl es Einbrecher meist auf persönliche Wertsachen wie Computer, Schmuck und Bargeld abgesehen haben, greifen Mieter eher selten zu präventiven Maßnahmen: 22 Prozent schützen sich gar nicht. Bei Haus- und Wohnungseigentümern liegt die Quote der Sorglosen mit 9 Prozent deutlich niedriger. Mit sinkendem Einkommen nimmt wohl auch Angst vor den Langfingern ab, jeder 4. Geringverdiener verzichtet komplett auf Einbruchschutz.Für die von immowelt.de beauftragte, repräsentative Studie Wohnen und Leben 2016 wurden im Februar 2016 deutschlandweit 1.000 Personen befragt.
Die Ergebnisse im Überblick:
Wurde bei Ihnen schon mal eingebrochen?
- Ja, bei mir wurde schon mal eingebrochen: 6 Prozent
- Nein, aber bei den Nachbarn: 17 Prozent
- Nein, aber im Freundes-/Bekanntenkreis: 20 Prozent
- Nein, auch nicht bei Nachbarn, Freunden oder Bekannten: 57 Prozent
Wie schützen Sie sich vor Einbrechern?
- verbreite keine Informationen über meine Abwesenheit in der Öffentlichkeit (z. B. Urlaubsfotos auf Facebook): 49 Prozent
- besonderes Sicherheitsschloss an der Tür: 37 Prozent
- lasse abends immer die Rollläden runter: 34 Prozent
- beauftrage aufmerksame Nachbarn aufzupassen/Housesitting: 33 Prozent
- täusche die Einbrecher (automatische Beleuchtung/Bewegungsmelder): 24 Prozent
- mechanische Sicherungen an den Fenstern (z. B. abschließbare Fenster): 21 Prozent
- Hund: 19 Prozent
- Alarmanlage: 11 Prozent
- hohe Mauern/Sicherheitszaun: 4 Prozent
- gar nicht: 17 Prozent