Mo, 20:17 Uhr
28.11.2016
Meldungen aus dem Landratsamt
2. Demokratiekonferenz im Kyffhäuserkreis
Die Lokale Partnerschaft für Demokratie (LPfD) lud heute am Nachmittag zur 2. Demokratiekonferenz nach Sondershausen ein...
Der Kyffhäuserkreis beteiligt sich seit 2015 als Lokale Partnerschaft für Demokratie (LPfD) sowohl am Bundesprogramm Demokratie leben! als auch am Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit Denk bunt.
Annegret Zacharias übernahm die Eröffnung und die Moderation der Veranstaltung, bei der auch Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) dabei war.
Beide Programme basieren auf einer engen Kooperation zwischen Staat und Zivilgesellschaft
und zielen auf ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander. In diesem Jahr steht die Thematik der Gefahren des Rechtspopulismus im Mittelpunkt der Demokratiekonferenz.
Das Grußwort übernahm Landrätin Antje Hochwind (SPD). Sie freute sich, dass viele Schulleiter und Vertreter der Polizei bei dieser Konferenz waren. Sie würdigte, dass die Polizei wichtiger Prtner in der Aktionsgruppe ist.
Mit den beide oben bereits erwähnten Programmen wurden im Kreis 26 Projekte umgesetzt und von den Programmen rund 67.500 Euro bereitgestellt. Schwerpunkte dabei:
- Förderung demokratischer Grundhaltung
- Förderung der Willkommenskultur
- Schffung langfristiger Kompetenzen
Hochwind forderte Vereine auf, die neue Förderperiode mit weiteren Projekten anzugehen.
Zur aktuellen Situation sagte sie, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus bleiben eine Bedrohung, so rechte Rockkonzerte und ähnliche Veranstaltung. Leider hätten es Rechtskräfte auch in den Kreistag und einige Stadtparlamente geschafft.
Auch die Erstarkung des AfD sei erschreckend. Demokratie ist nicht mehr selbstverständlich stellte sie fest. Die AfD rückt nach Einschätzungen von Politwissenschaftlern, so Hochwind, immer weiter in Richtung rechts.
Hochwind rief auf, die Kultur von Toleranz, Courage und Menschlichkeit zu stärken.
Das Impulsreferat zum Thema Die Gefahren des Rechtspopulismus übernahm Franziska Schmidtke, M.A. Friedrich-Schiller- Universität Jena. Einige ihrer Schwerpunktthese finden Sie in der Bildergalerie.
Danach teilte sich die Veranstaltung in der Workshops:
- Workshop 1
Gefahren des Rechtspopulismus – Welche Handlungsstrategien sind nötig?
Frau Franziska Schmidtke, M.A. Friedrich-Schiller-Universität Jena
- Workshop 2
Ländliche Räume – Ideen sind gefragt!
Frau Annegret Zacharias, Coaching Partnerschaften für Demokratie
- Workshop 3
Nicht die üblichen Verdächtigen! – Wie können wir mehr Menschen dazu motivieren, sich für Demokratie zu engagieren?
Frau Katharina Kerner, Fachstelle LPfD Weimarer Land
Diese Konferenz soll den beteiligten Initiativen, Bildungseinrichtungen, Vereinen die Gelegenheit geben, lokalspezifische Themen, Handlungsbedarfe und Strategien zu formulieren, die das Konzept der Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Landkreis weiterentwickeln.
Autor: khhDer Kyffhäuserkreis beteiligt sich seit 2015 als Lokale Partnerschaft für Demokratie (LPfD) sowohl am Bundesprogramm Demokratie leben! als auch am Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit Denk bunt.
Annegret Zacharias übernahm die Eröffnung und die Moderation der Veranstaltung, bei der auch Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) dabei war.
Beide Programme basieren auf einer engen Kooperation zwischen Staat und Zivilgesellschaft
und zielen auf ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander. In diesem Jahr steht die Thematik der Gefahren des Rechtspopulismus im Mittelpunkt der Demokratiekonferenz.
Das Grußwort übernahm Landrätin Antje Hochwind (SPD). Sie freute sich, dass viele Schulleiter und Vertreter der Polizei bei dieser Konferenz waren. Sie würdigte, dass die Polizei wichtiger Prtner in der Aktionsgruppe ist.
Mit den beide oben bereits erwähnten Programmen wurden im Kreis 26 Projekte umgesetzt und von den Programmen rund 67.500 Euro bereitgestellt. Schwerpunkte dabei:
- Förderung demokratischer Grundhaltung
- Förderung der Willkommenskultur
- Schffung langfristiger Kompetenzen
Hochwind forderte Vereine auf, die neue Förderperiode mit weiteren Projekten anzugehen.
Zur aktuellen Situation sagte sie, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus bleiben eine Bedrohung, so rechte Rockkonzerte und ähnliche Veranstaltung. Leider hätten es Rechtskräfte auch in den Kreistag und einige Stadtparlamente geschafft.
Auch die Erstarkung des AfD sei erschreckend. Demokratie ist nicht mehr selbstverständlich stellte sie fest. Die AfD rückt nach Einschätzungen von Politwissenschaftlern, so Hochwind, immer weiter in Richtung rechts.
Hochwind rief auf, die Kultur von Toleranz, Courage und Menschlichkeit zu stärken.
Das Impulsreferat zum Thema Die Gefahren des Rechtspopulismus übernahm Franziska Schmidtke, M.A. Friedrich-Schiller- Universität Jena. Einige ihrer Schwerpunktthese finden Sie in der Bildergalerie.
Danach teilte sich die Veranstaltung in der Workshops:
- Workshop 1
Gefahren des Rechtspopulismus – Welche Handlungsstrategien sind nötig?
Frau Franziska Schmidtke, M.A. Friedrich-Schiller-Universität Jena
- Workshop 2
Ländliche Räume – Ideen sind gefragt!
Frau Annegret Zacharias, Coaching Partnerschaften für Demokratie
- Workshop 3
Nicht die üblichen Verdächtigen! – Wie können wir mehr Menschen dazu motivieren, sich für Demokratie zu engagieren?
Frau Katharina Kerner, Fachstelle LPfD Weimarer Land
Diese Konferenz soll den beteiligten Initiativen, Bildungseinrichtungen, Vereinen die Gelegenheit geben, lokalspezifische Themen, Handlungsbedarfe und Strategien zu formulieren, die das Konzept der Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Landkreis weiterentwickeln.










