Do, 00:13 Uhr
01.12.2016
Meldungen aus dem Landratsamt
Integrationsrichtlinie im Jugendhilfeausschuss
Um Informationen zur Integrationsrichtlinie des Freistaates Thüringen ging es gestern im Jugendhilfeausschuss...
Am 28.05.2016 lud das Trägerwerk Soziale Dienste Thüringen GmbH von 10:00 – 15:00 Uhr zum Tag der offenen Tür nach Sondershausen, genauer gesagt in den Ortsteil Berka, ein.
Dort befindet sich eine der vier Unterkünfte für UMA-Jugendliche im Kyffhäuserkreis. Weitere Unterkünfte sind in Artern (Träger Haus 27) und in Bad Frankenhausen (Träger Diakonie Verbund und Internationales Bildungswerk).
Zuerst stellte die Leiterin Bettina Horn-Rätsch die Einrichtung kurz vor. Sechs Betreuer/innen sind für die über 10 Jugendlichen (davon fünf Mädchen ziständig.
Die Jugendlichen sind teils seit April in der Einrichtung. Hauptproblem die Sprachverständigung, vor allem mit den Jugendlichen aus Afrika. Aber auch an das Essenssystem musste an sich gewöhnen. Jetzt kochen die Jugendlichen zusammen mit einer Haushälterin weitgehend selbst. Täglich ist ein anderer Jugendlicher zuständig.
Zum Kennenlernen war man bereits mehrfach im Kreis unterwegs, so auch zum Zelten in Kelbra. Positiv, so Horn-Rätsch, dass es eine gute Zusammenarbeit im Berkas Vereinen und der Ortsbürgermeisterin Gudrun Oesterheld gibt. Die Schulintegration gestaltet sich allerdings schwierig. Der UMA machen aber auch recht deutlich klar, sie wollen eigentlich in größere Städte.
Nach dieser Vorstellung ging es um Informationen zur Integrationsrichtlinie des Freistaates Thüringen. Schwerpunkt dabei die Integration von Flüchtlingen. Der Freistaat Thüringen hat dafür 25 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt.
Der Landkreis erhält davon rud 636.000 Euro für die soziale Betreuung, wie Erstattung von Unterkünften und ähnlichen Leistungen, sowie rund 417.000 Euro für die Kindertagesbetreuung. Von diesem Mitteln können die Kommunen pauschal 5.784 Euro erhalten, wenn die Flüchtlinge zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Kindereinrichtung waren. Die Kommunen müssen über die ausgeführten Leistungen keine speziellen Nachweise führen.
Autor: khhAm 28.05.2016 lud das Trägerwerk Soziale Dienste Thüringen GmbH von 10:00 – 15:00 Uhr zum Tag der offenen Tür nach Sondershausen, genauer gesagt in den Ortsteil Berka, ein.
Dort befindet sich eine der vier Unterkünfte für UMA-Jugendliche im Kyffhäuserkreis. Weitere Unterkünfte sind in Artern (Träger Haus 27) und in Bad Frankenhausen (Träger Diakonie Verbund und Internationales Bildungswerk).
Zuerst stellte die Leiterin Bettina Horn-Rätsch die Einrichtung kurz vor. Sechs Betreuer/innen sind für die über 10 Jugendlichen (davon fünf Mädchen ziständig.
Die Jugendlichen sind teils seit April in der Einrichtung. Hauptproblem die Sprachverständigung, vor allem mit den Jugendlichen aus Afrika. Aber auch an das Essenssystem musste an sich gewöhnen. Jetzt kochen die Jugendlichen zusammen mit einer Haushälterin weitgehend selbst. Täglich ist ein anderer Jugendlicher zuständig.
Zum Kennenlernen war man bereits mehrfach im Kreis unterwegs, so auch zum Zelten in Kelbra. Positiv, so Horn-Rätsch, dass es eine gute Zusammenarbeit im Berkas Vereinen und der Ortsbürgermeisterin Gudrun Oesterheld gibt. Die Schulintegration gestaltet sich allerdings schwierig. Der UMA machen aber auch recht deutlich klar, sie wollen eigentlich in größere Städte.
Nach dieser Vorstellung ging es um Informationen zur Integrationsrichtlinie des Freistaates Thüringen. Schwerpunkt dabei die Integration von Flüchtlingen. Der Freistaat Thüringen hat dafür 25 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt.
Der Landkreis erhält davon rud 636.000 Euro für die soziale Betreuung, wie Erstattung von Unterkünften und ähnlichen Leistungen, sowie rund 417.000 Euro für die Kindertagesbetreuung. Von diesem Mitteln können die Kommunen pauschal 5.784 Euro erhalten, wenn die Flüchtlinge zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Kindereinrichtung waren. Die Kommunen müssen über die ausgeführten Leistungen keine speziellen Nachweise führen.


